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·02 de fevereiro de 2026
Wolfsburg rüstet für Abstiegskampf: Abwehrtalent kommt aus Basel

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Auch der VfL Wolfsburg ist am Deadline Day noch einmal aktiv geworden und hat defensiv nachgelegt. Für 9,5 Millionen Euro kommt Jonas Adjetey vom FC Basel. Der siebenfache ghanaische Nationalspieler wechselte 2022 aus seiner Heimat in die Schweiz. In Basel absolvierte er 73 Pflichtspiele und entwickelte sich spätestens seit dem Frühjahr 2024 zur festen Größe beim 21-fachen Schweizer Meister.
Für die Niedersachsen ist der Innenverteidiger eine wichtige Verstärkung – mit 42 Gegentoren stellt man aktuell die drittschlechteste Defensive der Bundesliga. Besonders auf der Innenverteidiger-Position bestand dringender Handlungsbedarf. Die bisherigen Stammkräfte Koulierakis und Vavro wirkten häufig unsicher, echte Konkurrenz gab es nicht.
Zu den bestehenden Problemen kamen zuletzt noch Ausfälle: Sunderland-Leihgabe Jenson Seelt zog sich unter der Woche eine Knieverletzung zu – bei bislang nur neun Bundesligaeinsätzen. Auch Cleiton fällt verletzt aus, Moritz Jenz fehlt gelbgesperrt. Am Wochenende muss der VfL somit auf drei Innenverteidiger verzichten. Neben Adjetey holte Wolfsburg am Deadline Day daher auch Jeanuël Belocian von Bayer Leverkusen.
Seit dem 25. Oktober wartet Wolfsburg auf ein Spiel ohne Gegentor. In den darauffolgenden Partien gegen Hoffenheim, Leverkusen, Bayern, Freiburg und Mainz kassierte man jeweils mindestens drei Gegentreffer. Die Wölfe stehen mit 19 Punkten aus 20 Spielen auf Platz 14 – und damit mitten im Abstiegskampf. Umso wichtiger wird es sein, die defensive Stabilität zurückzugewinnen. Denn offensiv ist man mit 28 Treffern besser aufgestellt als viele direkte Konkurrenten.
Mit der Verpflichtung von Jonas Adjetey erhöht sich das Transferbudget des VfL auf 67 Millionen Euro. Dem gegenüber stehen Einnahmen von 37,5 Millionen – kein anderer Bundesliga-Klub wies in dieser Saison ein größeres Transferminus auf. Mit einem Saldo von -29,5 Millionen Euro führt Wolfsburg diese Statistik an. Adjetey reiht sich dabei unter die zehn teuersten Verteidigertransfers der Vereinsgeschichte ein
Sportlich hat sich der große Aufwand bislang nicht ausgezahlt. Auch unter dem neuen Trainer Daniel Bauer läuft es nicht rund: Elf Punkte aus zehn Spielen stehen bislang zu Buche – zu wenig für die eigenen Ansprüche.
Und der Spielplan meint es in den kommenden Wochen nicht gerade gut mit den Wölfen: Es warten Duelle mit dem BVB, RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim – allesamt Teams aus dem oberen Tabellendrittel. In einem so engen Abstiegskampf wie in dieser Saison zählt jeder Punkt. Ein Spieler wie Adjetey, der sich aus der U23 Basels in die Startelf gespielt und auch auf internationaler Bühne überzeugt hat, soll dabei helfen, die Defensive zu stabilisieren.








































