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·14 de julho de 2026
Wolfsburg will Wellenreuther – Feyenoord holt Tjark Ernst

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Der VfL Wolfsburg treibt die Kaderplanung für die 2. Bundesliga voran und hat einen deutschen Torhüter aus der Eredivisie ins Auge gefasst. Timon Wellenreuther (30) soll die Nummer eins der kommenden Saison werden.
Wie Sky Sport berichtet, ist der ehemalige Schalke-Keeper der Wunschkandidat der Wölfe für die Torhüter-Position. Erste Gespräche mit Feyenoord Rotterdam laufen bereits. In den Niederlanden besitzt Wellenreuther noch einen Vertrag bis 2027.
Der gebürtige Karlsruher ist bei Feyenoord Leistungsträger. In der vergangenen Saison stand der 30-Jährige in 43 Pflichtspielen zwischen den Pfosten und kommt insgesamt auf 3.870 Spielminuten.
Wellenreuther war 2022 zunächst per Leihe von Anderlecht gekommen und wurde im Sommer 2023 für eine Million Euro fest verpflichtet. Seine Karriere führte den Torwart über die Jugendabteilung des KSC zu Schalke 04, RCD Mallorca und Willem II in die niederländische Eredivisie.
Feyenoord hat offenbar bereits einen Nachfolger für Wellenreuther gefunden. Nach Informationen von Sky Sport wechselt Tjark Ernst (23) von Hertha BSC nach Rotterdam. Nur noch letzte Details sollen zu klären sein, der Torhüter hat demnach bereits seine Zusage gegeben. Ein Langzeitvertrag wurde vereinbart.
Feyenoord aktiviert dem Vernehmen nach die Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro für den deutschen Keeper. Trainer Giovanni van Bronckhorst soll Ernst unbedingt gewollt haben. Der 23-Jährige wird in der kommenden Saison in der Champions League auflaufen.
Ernst soll auch dem VfL Wolfsburg abgesagt haben, um sich für den Wechsel zu Feyenoord zu entscheiden. Ernst kam in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend auf 37 Einsätze für Hertha BSC und sammelte dabei 3.390 Spielminuten. 2022 war er für 300.000 Euro aus der Jugend des VfL Bochum nach Berlin gewechselt und hatte sich dort schnell zum Stammkeeper entwickelt.
Beim VfL Wolfsburg läuft der personelle Umbruch nach dem Abstieg weiter auf Hochtouren. Unter dem neuen Trainer Tobias Strobl (38) sollen die Wölfe direkt wieder in die Bundesliga zurückkehren.
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