LIGABlatt
·25 de março de 2026
"Wollen WM-Durststrecke beenden" – Türkei-PK vor den Playoffs

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Gegen Rumänien muss die türkische Nationalmannschaft den ersten Schritt zur WM-Qualifikation gehen. Trainer Vincenzo Montella sieht seine Mannschaft gut vorbereitet für das mit Spannung erwartete Playoff-Spiel, warnt aber zugleich davor, zu viel Druck von außen aufzubauen. Bei einer Frage musste der ansonsten sehr ernste Italiener aber schmunzeln.
"Ehrlich gesagt, hatte ich mit einer solchen Frage nicht gerechnet", entgegnete Montella einem rumänischen Journalisten mit einem leicht verzogener Miene. Dieser hatte ihn zuvor gefragt, ob er im Falle einer Niederlage am Donnerstagabend gegen Rumänien und dem damit verbundenen Verpassen der Weltmeisterschaft im Sommer an einen Rücktritt denken würde. "Ich bin unglaublich glücklich und stolz, hier zu sein. Ich weiß, dass ich nach Niederlagen in gewisser Weise für eine bessere Motivation sorgen könnte, aber ehrlich gesagt, haben wir eine solche Niederlage überhaupt nicht im Sinn", so Montellas diplomatisch ausgedrückte Antwort.
Voller Fokus also auf die erste von hoffentlich zwei siegreichen Playoff-Partien, an deren Ende die erstmalige WM-Teilnahme seit 2002 stehen soll. "Wir versuchen alles, unsere WM-Durststrecke zu beenden", verspricht Montella, warnt aber zugleich: "Es gibt keinen Grund, unsere Spieler während der Vorbereitung unter Druck zu setzen. Wir versuchen, sie bestmöglich vorzubereiten. Und es besteht kein Grund, sie zu sehr unter Druck zu setzen." Was im ersten Moment nach einem Maulkorb für Presse und Anhängerschaft klingen mag, dürfte eher als Aufruf zur Bodenständigkeit verstanden werden. Zu oft hat sich die Türkei in den vergangenen beiden Jahrzehnten unter Druck gesetzt, bis daran regelrecht erstickt, auf jeden Fall aber gescheitert ist.
Montella erklärt XXL-Kader
Für Diskussionen hat im Vorfeld auch Montellas XXL-Nominierung gesorgt. Gleich 30 Spieler hat der Türkei-Coach für die so wichtigen Playoff-Spiele zur Nationalmannschaft berufen -darunter auch Akteure, die in den zurückliegenden Monaten nicht zwingend durchgängig spielten. "Einige unserer Spieler spielen vielleicht weniger in ihren Vereinen, aber es gibt etwas, das man hier zu schätzen weiß: die Atmosphäre und den Zusammenhalt im Team", begründet Montella seine Entscheidung. Man verfüge definitiv über eine Mannschaft, die auf dem Platz zu Höchstleistungen fähig sei.
Foto: Juan Manuel Serrano Arce / Getty Images









































