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·31 de março de 2026

Wück: "Wir haben mittlerweile mehr Alternativen"

Imagem do artigo: Wück: "Wir haben mittlerweile mehr Alternativen"

Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft stehen die nächsten Spiele in der WM-Qualifikation auf dem Programm. Am 14. April (ab 18.15 Uhr, live im ZDF) im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg und am 18. April (ab 18 Uhr, live auf sportschau.de) in Ried geht es zweimal gegen Österreich. Bundestrainer Christian Wück sprach über den 23-köpfigen Kader, Gegner Österreich und den Fokus im turnierfreien Jahr.

Christian Wück über ...

... die Kaderzusammenstellung: Wir wollten die Bestätigung der letzten Monate. Deswegen sind viele bekannte Gesichter dabei. Die Spielerinnen sollen weiter beweisen, dass sie auf hohem Niveau Fußball spielen können. Wir hoffen, die Leistungen aus den letzten Spielen auch gegen Österreich zu bestätigen, um die nächsten Schritte Richtung WM zu gehen.


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... Vivien Endemann: Vivien bestätigt seit Monaten ihre stetig steigende Leistungskurve. Sie zeigt gute Leistungen im Verein und in der Champions League und hat sich so schon ihre letzte Nominierung verdient. Charakterlich hat sie einen Sprung nach oben gemacht und ist erwachsener geworden. Gegen Slowenien hat sie schon auf einem hohen Level gespielt und wir hoffen, dass das so weitergeht.

... das Spiel in Nürnberg: Wir freuen uns auf die Fans und das Stadion in Nürnberg. Ich hatte dort eine schöne Zeit und ging die ersten Schritte im Profifußball. Ich freue mich auch auf den HomeGround in Herzogenaurach, wo wir uns unter optimalen Bedingungen auf die Spiele vorbereiten können. 

... Gegner Österreich: Sie stehen nach den bisherigen Ergebnisse unter Druck. und müssen zusehen, Punkte zu sammeln. Deswegen glaube ich, dass sie tief und kompakt stehen werden und uns überraschen wollen. Wir sollten das bestmöglichst vermeiden, um nicht in Rückstand zu geraten. Die Österreicherinnen haben zudem individuell viele gute Spielerinnen, die teilweise auch in Deutschland spielen. 

... den Fokus in turnierlosem Jahr: Wir werden gefordert sein, selbst spielerische Lösungen gegen wahrscheinlich enge Räume zu finden. Wir arbeiten am Timing und am Passspiel, um das an unser Optimum zu bringen. Wir müssen mehr Tiefenläufe gehen. Die Spielerinnen werden viel aufbringen müssen, um ihre Mitspielerinnen in Szene setzen zu können. Zuletzt haben wir viel gegen Frankreich und Spanien gespielt, wo wir spielerisch gefordert waren. Jetzt liegt der Hauptfokus darauf, spielintelligent zu sein. 

... die internationalen Erwartungen an deutsche Teams in der Women´s Champions League: Beide Teams haben ihre Hinspiele gewonnen, deshalb gehe ich davon aus, dass sie gute Chancen auf das Halbfinale haben. Wenn die deutschen Teams in internationalen Wettbewerben möglichts weit kommen, wird das auch dem deutschen Fußball guttun. Selbst für Frankfurt ist noch alles möglich. Ich hoffe, dass alle drei Teams erfolgreich sind, denn das hilft uns bei der Nationalmannschaft natürlich auch. 

... Kathrin Hendrich: Wir hatten gehofft, dass sie früher einsatzbereit wäre. Wegen einer Wadenverhärtung stand sie zuletzt aber nicht im Kader oder wurde nur eingewechselt. Sie muss in Amerika wieder auf hohem Level spielen. Wir schätzen ihre Erfahrung auf und neben dem Platz. 

... die Kaderbreite: Wir mussten mit Larissa Mühlhaus eine harte Entscheidung auf der Zehn treffen, weil sie zuletzt bei uns eine gute Leistung gezeigt hat. Sie sammelt jetzt wieder Spielzeit in der U 23. Mittlerweile haben wir mehr Alternativen und das ist eine gute Entwicklung für den Kader insgesamt. Durch das intensive Scouting bei vielen Spielen können wir die Spielerinnen besser einschätzen. Trotzdem bin ich noch nicht auf allen Positionen mit den Alternativen zufrieden. Da liegt noch Arbeit vor uns.

... Janina Minge: Janina bestätigt, was wir in ihr gesehen haben, als wir ihr die Führungsrolle angeboten haben. Sie imponiert mir mit ihrem Umgang mit Druck und füllt die Rolle auf und neben dem Platz aus. Da hilft vielleicht auch ihre Polizeiausbildung, mit Drucksituationen umzugehen und Sicherheit an das Team abzugeben. Wir sind mit ihren fußballerischen Leistungen und ihrer Rolle im Teamverbund sehr zufrieden.  

... Felicitas Rauch: Auch bei Feli gab es das Verletzungsproblem. Sie kam nicht so schnell zurück wie erwartet und hat momentan wenig Spielzeit. Aktuell sehe ich sie hinter Kett und Linder, ich brauche sie aber als Alternative mit ihrem linken Fuß auf den Außenpositionen. Sie ist auf Abruf, falls den beiden anderen etwas passiert.

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