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·03 de abril de 2026
Xherdan Shaqiri verstand den Trainerwechsel der FCB-Führung nicht

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Ludovic Magnin musste seine Koffer am 26. Januar nach einem dramatischen 4:3-Sieg beim FC Zürich nehmen und wurde durch Stephan Lichtsteiner ersetzt. Shaqiri hat den Entscheid als Spieler damals zur Kenntnis nehmen müssen, verstanden hat er ihn nicht, wie er der «Basler Zeitung» in einem Interview sagt. «Ich war schon überrascht, ja», sagt Shaqiri und führt aus, dass er auch nicht mit seinem früheren Nati-Kollegen Stephan Lichtsteiner als Magnin-Nachfolger gerechnet hätte.
Der 34-Jährige führt aus: «Nach dem Sieg gegen den FCZ lag so etwas wie Aufbruchstimmung in der Luft, es hätte ein Schlüssel zum Turnaround werden können – aber natürlich wissen wir es nicht. Wir haben uns am Montagmorgen in der Kabine auf das Training gefreut. Wenn dann plötzlich die Meldung kommt, dass der Trainer entlassen wird, ist das immer ein Schock. Ich persönlich habe mich sehr gut mit Ludovic Magnin verstanden.»
Positives Gefühl ging verloren
Das positive Gefühl, das man nach der Partie gegen den FCZ spürte, sei so «ein Stück weit verloren» gegangen: «Plötzlich wurde nicht mehr über den Sieg geredet, sondern nur noch über den Trainerwechsel. Wir hatten wichtige Spiele vor der Brust und mussten gleichzeitig die neuen Ideen eines neuen Trainers aufnehmen. Das ging alles etwas schnell.»
Prompt verlor der FCB in der Folge kapitale Spiele in der Europa League und im Cup und schied aus diesen beiden Wettbewerben aus. Auch in der Meisterschaft brauchte es eine Weile bis die Form stimmte. In den letzten Partien zeigte die Tendenz jedoch deutlich aufwärts.
Urteil über Lichtsteiner
Stephan Lichtsteiner ist inzwischen seit etwas mehr als zwei Monaten im Amt. Shaqiri wagt ein Urteil: «Ich finde es auf der einen Seite sehr gut und auch mutig, dass er diese Challenge annimmt und das Selbstvertrauen dazu hat. Auf der anderen Seite gibt es keine Erfolgsgarantie und bringt so etwas auch immer ein Risiko mit sich. Aus der Nationalmannschaft kenne ich ihn als Spieler mittlerweile seit über zehn Jahren. Als Trainer muss ich ihn aber noch richtig kennen lernen. Klar ist: Stephan Lichtsteiner gibt alles – und das ist gut.»
Die Kritik an der Mentalität, die der FCB-Coach nach der Niederlage in Luzern geäussert hat, kann das Kraftpaket indes nicht ganz nachvollziehen: «Mit unserer Mentalität haben wir schliesslich letztes Jahr das Double geholt. Ich nehme an, dass Steph da etwas anderes gemeint hat, beispielsweise die Ernsthaftigkeit bei gewissen Spielern in dieser Partie. Er war in diesem Moment sicher noch in den Emotionen – und auch solche Erfahrungen mit den Medien gehören zum Entwicklungsprozess eines Trainers dazu.»
Für Shaqiri und Co. geht es nun darum, sich in der Schlussphase der Meisterschaft auf jeden Fall für den Europacup zu qualifizieren. Es stehen noch sieben Runden aus. Am Samstagabend wartet das wegweisende Heimspiel gegen YB.









































