LIGABlatt
·14. September 2026
0:0! Bodenloses Fenerbahçe patzt auch in Gaziantep!

In partnership with
Yahoo sportsLIGABlatt
·14. September 2026

Nach dem viel diskutierten Rücktritt vom Rücktritt von Trainer Ismail Kartal hat Fenerbahçe am Montagabend den nächsten Rückschlag erlitten. Auswärts in Gaziantep kam der türkische Vizemeister nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Erst in der Schlussphase wachten die lange Zeit völlig enttäuschenden Gäste dabei auf.
Gegen Gaziantep setzte Trainer Kartal auf das bewährte 4-3-3-System, in dem der in der Champions League gesperrte Matteo Guendouzi wieder ins Mittelfeldzentrum rückte. Erstmals seit seiner Ankunft stand Romelu Lukaku zudem in der Startelf der "Kanarienvögel". Marco Asensio fehlte indes weiterhin verletzungsbedingt und hatte die Reise in die Südosttürkei gar nicht erst angetreten.
Gaziantep von Beginn an griffiger und gefährlicher
Fenerbahçe erwischte im Gaziantep Stadyumu keinen guten Start in die Partie. Nach sieben Minuten verzeichnete Greenwood zwar den ersten Abschluss des Abends, blieb mit seinem Versuch aber am Bein des blockenden Gegenspielers hängen. Die Gäste aus Istanbul spielten sich in der Folge eine optische Überlegenheit heraus, hatten deutlich mehr Ballbesitz, das Chancenverhältnis kippte aber alsbald zu Gunsten Gazianteps. Sorescu (15.) probierte aus großer Distanz und verfehlte das Tor nur knapp am linken Pfosten, Kozlowskis (23.) Steckpass auf den einlaufenden Dervişoşlu wurde im letzten Moment zur Ecke geklärt. Bei der nachfolgenden Ecke kam abermals Sorescu gefährlich zum Abschluss, brachte den Ball im Gewühl aber nicht voll aufs Tor. Fenerbahçe hätte sich Mitte der zweiten Halbzeit über einen Rückstand nicht beschweren dürfen. Mit Ausnahme von Abwehrmann Aké wirkte die komplette Mannschaft fahrig, schläfrig, teils überhaupt nicht anwesend. Insbesondere Müldür hatte auf seiner rechten Seite erhebliche Probleme.
Guendouzi freistehend am Tor vorbei
Aus dem Nichts bot sich den "Kanarienvögeln" dann aber die Top-Chance zur Führung: Aktürkoğlu bekam rechts den Ball durchgesteckt, hatte im Strafraum den Blick oben und schob den Ball quer rüber auf Guendouzi (36.). Der Franzose hätte die Kugel aus fünf Metern nur noch ins Tor schieben müssen, setzte den Ball aber daneben. Völlig entgeistert und mit den Händen über den Köpfen zusammengefaltet, verfolgten die Mannschaftskollegen den vergebenen 100-Prozenter auf der Ersatzbank. Bis zum Pausenpfiff war es dann wieder nur Gaziantep, das sich dem Tor annäherte, den Führungstreffer aber mehrfach verpasste.
Fenerbahçe wacht zu spät auf
Durchaus überraschend verzichtete Kartal zunächst auf Wechsel und vertraute auch zum Start der zweiten Halbzeit seiner Startelf. Besser wurde es aber erstmal nicht. Fenerbahçe brachte weiterhin wenig Zusammenhängendes zustande, Lukaku war im Sturm praktisch abgemeldet. Immerhin: Aktürkoğlu traf nach 52 Minuten den Pfosten. Mitte des zweiten Durchgangs tätigte Kartal dann die überfälligen Wechsel und brachte Kahveci, Aydin und Muriqi für Guendouzi, Aktürkoğlu und Lukaku. In einer zunehmend aufgehitzten Atmosphäre wachten die "Kanarienvögel" nun auf und drängten auf die Führung. Brown (84.), der in der Champions League gegen die Roma noch sensationell getroffen hatte, kam nach einer Ecke dem 1:0 sehr nahe. Greenwood (88.) donnerte einen direkten Freistoß an die Latte. Letztlich kam das Aufbäumen aber zu spät.
Fenerbahçe bleibt damit weiter hinter den Erwartungen zurück und mit Platz 11 im Tabellenmittelfeld der Süper Lig hängen. Nächster Gegner ist dann am kommenden Sonntag Eyüpspor.







































