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·21. Februar 2026

0:2! Galatasaray stolpert bei Konyaspor und macht Meisterschaftskampf spannend

Artikelbild:0:2! Galatasaray stolpert bei Konyaspor und macht Meisterschaftskampf spannend

Am Samstagabend war Galatasaray in der Süper Lig auswärts bei Konyaspor gefordert. In einem nur mäßig schön anzuschauenden Spiel unterlag der türkische Rekordmeister nicht unverdient am Ende mit 0:2, was Fenerbahçe nun die Gelegenheit gibt, durch einen Sieg gegen Kasımpaşa im Meisterschaftskampf zu den "Löwen" aufzuschließen. Man des Spiels war hierbei Konyaspor-Kapitän Adil Demirbağ, der das 1:0 selbst erzielte und defensiv nichts anbrennen ließ. 

Im Vergleich zum 5:2-Spektakel gegen Juventus Turin im Hinspiel der CL-Zwischenrunde unter der Woche trat das Team von Cheftrainer Okan Buruk mit sechs Änderungen in der Startelf an, wonach Eren Elmalı, Wilfried Singo, Sacha Boey, Mario Lemina, Leroy Sané und Mauro Icardi anstelle von Ismail Jakobs, Davinson Sánchez, Locas Torreira, Noa Lang, Barış Alper Yılmaz und Victor Osimhen beginnen durften. Bei Konyaspor hingegen, das zuletzt mit 1:2 in der Süper Lig bei Alanyaspor unterlag, gab es im Vergleich dazu drei personelle Änderungen. Hier spielten Arif Boşluk, Uğurcan Yazğılı und Morten Bjørlo anstelle von Guilherme Haubert Sityá, Adamo Nagalo und Blaž Kramer.


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Beide Teams zu Beginn zurückhaltend 

Es dauerte eine Weile, bis das Spiel etwas an Fahrt aufnahm. In der Anfangsphase der ersten Halbzeit war es ein sehr vorsichtiges gegenseitiges Abtasten beider Teams, wobei die Gastgeber sogar ein wenig mutiger vorgingen, ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden. Nach etwa 20 Minuten schaltete Galatasaray einen Gang hoch und versuchte spielerische Dominanz aufzubauen, indem man sich zunehmend in der gegnerischen Hälfte kontrolliert den Ball hin und her spielte, Chancen aber dennoch Mangelware blieben.

Mauro Icardi und Roland Salali mit der Chance auf die Gästeführung 

Bis zur ersten richtig guten Gelegenheit im Spiel dauerte es bis in die 29. Spielminute, als Mauro Icardi im gegnerischen Strafraum nach einem dynamischen Vorstoß von Yunus Akgün freigespielt wurde, den Ball aber knapp neben den rechten Pfosten ans Außennetz setzte. Die nächste vielversprechende Gelegenheit zur Führung des türkischen Rekordmeisters hatte Roland Sallai in der 36. Spielminute, als er es sehenswert per Volley versuchte, letztlich aber nicht genug Kraft hinter die Kugel bekam, sodass Konyaspor-Keeper Bahadır Han Güngördü letztlich keine allzu großen Probleme damit hatte. Da weiterführend zunächst nichts passierte, ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause.

Sané-Treffer nach VAR-Überprüfung zurückgenommen

Die zweite Hälfte begann mit einem Aufreger, als Leroy Sané in der 49. Spielminute nach einer Ablage von Sacha Boey vermeintlich das 1:0 für die Gelb-Roten erzielte, der Treffer nach VAR-Überprüfung aber einkassiert wurde, weil Sacha Boey beim Abschluss vermeintlich aktiv werdend im Abseits stand. Eine Entscheidung, über die man trefflich diskutieren kann. Auf der anderen Seite hätte kurz darauf Deniz Türüç per tollem Freistoß die Gastgeber in Front bringen können, setzte aber ein Bisschen zu hoch an. Hiernach war die Partie relativ offen, Großchancen blieben aber weiterhin selten.

Adil Demirbağ und Blaž Kramer mit dem Konyaspor-Doppelschlag 

Etwas Bewegung in die Partie brachten zwei Standardsituationen: Einmal hatte Gabriel Sara durch einen schönen Freistoß in der 74. Spielminute die Gelegenheit aufs 1:0 für sein Team, scheiterte aber an Bahadır Han Güngördü, beim anderen Mal stand nach einer Ecke und der Kopfballverlängerung von Uğurcan Yazğılı keine zwei Minuten später Adil Demirbağ am langen Pfosten goldrichtig und schob zur Führung für die Gastgeber ein. Nun war Galatasaray gezwungen, mehr nach vorne zu machen, was wiederum für Konyaspor Platz zum Kontern mit sich brachte. So dauerte es lediglich bis zur 81. Spielminute als Konyaspor durch eine flache Hereingabe von Enis Bardhi auf Blaž Kramer auf 2:0 erhöhen konnte.

Galatasaray kann den Rückstand nicht mehr aufholen 

Nach dem Zwei-Tore-Rückstand musste Galatasaray die eigenen Offensivbemühungen deutlich nach oben schrauben, während sich Konyaspor nun aufs Verteidigen und gelegentliche Kontern konzentrieren konnte. Vor allem ersteres machte man gut, weshalb den eigentlich favorisierten Gästen allmählich zunehmend die Ideen ausgingen und sie sich nur noch selten bis zum gegnerischen Tor durchspielten. Mit die beste Gelegenheit hatte noch Noa Lang in der 91. Spielminute nach einer abgefälschten Hereingabe, die so für den Torwart noch sehr tückisch wurde, aber letztlich im Außennetz landete. So schaffte es der türkische Rekordmeister nicht mehr den Rückstand aufzuholen, was wiederum Fenerbahçe die Gelegenheit bietet, am Montag im Duell gegen Kasımpaşa zumindest punktetechnisch gleichzuziehen.

Als nächstes geht es für Galatasaray am Mittwoch im Rückspiel der Zwischenrunde der Champions League auswärts gegen Juventus Turin, während Konyaspor als nächstes am kommenden Freitag in der Süper Lig bei Başakşehir ran muss.

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