1. FSV Mainz 05
·3. Oktober 2026
05-Frauen mit bitterer Niederlage in Leipzig

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·3. Oktober 2026

Der FSV zeigt in Leipzig in den ersten 45 Minuten eine äußerst solide Leistung, muss sich allerdings vor allem aufgrund einer zehnminütigen Schwächephase kurz nach dem Seitenwechsel deutlich mit 0:5 (0:0) geschlagen geben. Nachdem die Mainzerinnen in der ersten Halbzeit den Ton angaben, den Ball sauber durch die eigenen Reihen laufen ließen und sich mehrfach in Position zum Torabschluss brachten, schlugen die Leipzigerinnen nach der Halbzeitpause drei Mal hintereinander mit Treffern durch Delice Boboy (47.), Alieke Tuin (52.) sowie Annabel Schasching (55.) gnadenlos zu. Die Partie flachte anschließend ein wenig ab, in der Schlussphase legten erneut Schasching zum 0:4 (83.) sowie Sára Pusztai zum 0:5-Endstand (90.) nach.
"Man hat bereits in der ersten Halbzeit gesehen, dass sich Leipzig mit Überzeugung unserem Tor angenähert hat. Wir hatten zwar auch die eine oder andere vielversprechende Situation, aber uns hat der letzte Wille gefehlt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kann man, wie ich finde, weder sagen, dass wir sehr schlecht gespielt haben, noch, dass Leipzig extrem gut gespielt hat, aber sie haben ihre Chancen sofort genutzt und wir haben es ihnen zu einfach gemacht. Dann wurde es für uns natürlich schwer, am Ende hat man auch gesehen, dass bei uns die Ordnung auf dem Platz gefehlt hat. Es ist keine einfache Situation, aber ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen - sie haben alles getan, was möglich war", äußerte sich Cheftrainer Takashi Yamashita nach dem Abpfiff zum Spiel.
Aktive Mainzerinnen mit etwas Glück am Ende
Im Vergleich zum Pokalspiel in Ingolstadt veränderte Yamashita seine erste Elf auf Positionen: Für Sabina Jackson, Emma Junold, Suguri Hashitani sowie Lara Martin standen Leonie Stöhr, Akari Kurishima, Rio Takizawa und Maja Pageler auf dem Feld. Die Mainzerinnen zeigten sich von Beginn an aktiv, konzentriert und hellwach. So übernahmen die Rheinhessinnen zügig die Spielkontrolle und ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen. Die erste Chance gehörte dennoch den Gastgeberinnen: Nach einem punktgenauen Steckpass kam Emilía Ásgeirsdóttir an den Ball und versuchte es von der Strafraumkante aus mit einem Schuss, der das Tor allerdings oberhalb der Latte verfehlte (16.). In den folgenden Minuten fand auch Leipzig etwas besser ins Spiel und es entwickelte sich eine offene Partie auf Augenhöhe, die allerdings noch nicht allzu viele Highlights vorweisen konnte.
In der Schlussphase der ersten 45 Minuten gingen die Mainzerinnen ein wenig mehr Risiko ein und pressten Leipzig frühzeitig, wodurch die Gastgeberinnen zu diesem Zeitpunkt nur durch Ballverluste des FSV und daraus resultierende Konter zum Zug kamen. Wenn sich Leipzigs Offensive allerdings zeigen konnte, wurde es oftmals gefährlich: Ein Kopfball von Delice Boboy prallte nach einer Flanke etwa an den rechten Pfosten (36.). In den letzten Minuten entwickelte Leipzig deutlich mehr Druck und brachte sich ein ums andere Mal aussichtsreich in Position, lediglich Vital Kats' Schuss aus der Distanz verfehlte auf der anderen Seite knapp den Leipziger Kasten (45.+4). Daher gingen die Mainzerinnen trotz einer insgesamt guten Leistung mit etwas Glück und einem 0:0-Halbzeitstand in die Pause.







































