1. FSV Mainz 05
·31. August 2026
05-Frauen unterliegen in München

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·31. August 2026

Die Mainzer Frauen zeigen einen beherzten und leidenschaftlichen Auftritt beim FC Bayern München, fahren am Ende durch eine 0:2-Niederlage (0:1) jedoch ohne Punkte nach Hause. Nachdem es den Bayern über weite Strecken der ersten Halbzeit an Durchschlagskraft gefehlt hatte, sorgte Giulia Gwinn aus kurzer Distanz gegen Ende der ersten 45 Minuten für den entscheidenden Treffer der Gastgeberinnen. In der zweiten Halbzeit waren Chancen auf beiden Seiten rar gesät. Trotz der klaren, spielerischen Dominanz der Bayern gelang es über weite Strecken keiner der beiden Mannschaften, sich selbst aussichtsreich in Position für Abschlüsse zu bringen, ehe Vanessa Gilles in der Nachspielzeit im Anschluss an eine Ecke für das 2:0 und damit den Endstand sorgte (90.+1).
"Wir haben nach unserem Plan gespielt und die Mädels haben gut gekämpft. Es war auf jeden Fall eine Verbesserung im Vergleich zum ersten Spieltag, wir haben eine gute Leistung gezeigt. Nach dieser langen Phase, in der wir gegen den Ball arbeiten mussten, hat uns in der Offensive dann ein wenig die Kraft gefehlt, um Chancen zu kreieren. Wir haben tief verteidigt und dadurch lange die Null gehalten, es im Strafraum manchmal allerdings nicht gut genug gemacht - trotzdem haben wir hier ein gutes Spiel gemacht", äußerte sich Cheftrainer Takashi Yamashita nach dem Abpfiff zum Spiel.
Mainz hält gut dagegen, Bayern treffen spät
Im Vergleich zum jüngsten Heimspiel der Mainzer Frauen gegen Werder Bremen veränderte Cheftrainer Takashi Yamashita seine Startelf auf zwei Positionen: Kara Bathmann und Lara Martin standen für Akari Kurishima und Vital Kats von Beginn an auf dem Platz. Bereits in der Anfangsphase zeigte der FCB ein dominantes Auftreten. Die Titelverteidigerinnen rissen die Spielkontrolle frühzeitig an sich und verlagerten das Spielgeschehen in die Hälfte der Mainzerinnen, die sich allerdings zu wehren wussten und Vorstöße der Münchnerinnen rechtzeitig unterbinden konnten - im Zweifel auch durch Torhüterin Mamiko Matsumoto, die vielversprechende Hereingaben immer wieder abfing.
Auch im weiteren Verlauf gelang es dann Bayern nur stellenweise, sich aussichtsreich in Position zu bringen, die Defensive des FSV zeigte sich sehr aufmerksam, diszipliniert und hielt die Gastgeberinnen weitestgehend vom eigenen Tor fern. Eigene Offensivaktionen waren noch rar gesät, oftmals fehlte es an der notwendigen Präzision in der Hälfte des FCB. In der 38. Spielminute gelang dem FCB dann allerdings der Durchbruch: Auf eine Flanke von der rechten Seite folgte ein Querpass kurz vor das Tor der Mainzerinnen, wo Giulia Gwinn goldrichtig stand und zur 1:0-Führung für die Gastgeberinnen einschob. Dennoch verkaufte sich der FSV in der ersten Halbzeit teuer und zeigte eine solide Leistung gegen die Doublesiegerinnen der vergangenen Saison.







































