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1. FSV Mainz 05

·25. Juli 2026

05ER bezwingen auch Kiel

Artikelbild:05ER bezwingen auch Kiel

Auch im vierten Testlauf des Sommers ist der 1. FSV Mainz 05 seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Am Samstagnachmittag bezwang das Team von Urs Fischer Holstein Kiel nach Toren von Phillip Tietz, Ransford Königsdörffer und William Böving mit 3:0 (2:0). Die Gäste hatten im zweiten Durchgang zwar mehrfach einen möglichen Ehrentreffer auf dem Fuß oder Kopf gehabt, scheiterten aber nicht zuletzt an den beiden 05-Keepern Robin Zentner und Maximilian Kinzig.

Urs Fischer sagte nach dem Schlusspfiff: "Wir waren heute im Spiel mit dem Ball nicht so präzise, nicht so sauber. Aber die Jungs haben schon auch geäußert, dass sie sich platt fühlen. Darauf nehmen wir aber keine Rücksicht, wir arbeiten weiter intensiv an den Basics. Die ersten beiden Tore sind gefallen, weil wir hoch gepresst haben, in dieser Beziehung war es ein gutes Auftreten. Insofern gab es gute Sachen, aber eben auch schlechte wie unseren Ballvortrag. Außerdem hatte Kiel nach der Pause ein bisschen zu viel den Ball, auch daran gilt es weiter zu arbeiten", so der Cheftrainer.


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Tietz fackelt nicht lange

Bei hochsommerlichen Temperaturen sahen die gut 2.500 Fans einen für ein Testspiel äußerst unterhaltsamen Beginn mit ersten Torannäherungen auf beiden Seiten. Schnell erarbeiteten sich die Gastgeber dabei ein optisches Übergewicht und wirkten auch im Pressing und in den Zweikämpfen bissiger als der Gegner, auf den schon in zwei Wochen der Zweitliga-Auftakt wartet. Die am Montag ins Trainingslager aufbrechenden Mainzer schien die fünftägige Trainingspause zu Regenerationszwecken gut getan zu haben, die Kulisse tat ihr Übriges. Nach 14 Minuten durfte dann auch erstmals gejubelt werden: Der extrem lauffreudige Otto Ruoppi hatte die Kieler im Aufbau immer wieder genervt, bis Jonas Therkelsen im Zentrum ein Fehlpass unterlief und Tietz sich aus rund 40 Metern nicht zweimal bitten ließ - der weit aufgerückte Lio Rothenhagen war gegen die Direktabnahme des 05-Torjägers machtlos. Die Gäste taten sich nun schwer, in die Nähe des Strafraums zu kommen und gerieten immer wieder schon im Aufbau in der eigenen Hälfte in Bedrängnis. So auch nach einer halben Stunde, als Rael Nakuzola Treffer Nummer zwei den Weg ebnete: Der Schienenspieler spitzelte Faride Alidou das Leder vom Fuß, schickte Königsdörffer, der noch die eine oder andere Schleife drehte, bevor er aus zwölf Metern eiskalt vollendete (30.). Die Rheinhessen hatten schließlich auch bis zum Ende der ersten 50 Minuten alles im Griff und führten zur Pause hochverdient. Mit entsprechenden Applaus wurde die FSV-Elf zur Pause in die Katakomben verabschiedet.

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