1. FSV Mainz 05
·3. Mai 2026
05ER feiern Auswärtssieg & Klassenerhalt

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·3. Mai 2026

05ER verpassen schnelle Vorentscheidung
Dass die Gastgeber nach Wiederbeginn eine Reaktion zeigen müssten, um zurück ins Spiel zu finden, war offensichtlich. Zwei Wechsel sollten dabei behilflich sein. Während Connor Metcalfe Danel Sinani ersetzte, kam Adam Dzwigala für Lars Ritzka. Die Mainzer hingegen kehrten unverändert zurück und waren der Entscheidung in der Anfangsphase deutlich näher als der Gegner seinem ersten Treffer. Zunächst versuchte es Amiri aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Vasilj, nachdem wieder Tietz an der Entstehung beteiligt gewesen war. Vier Minuten später trat Amiri dann wieder mal als Vorlagengeber in Erscheinung: Die Flanke des Nationalspielers landete bei Becker am zweiten Pfosten, den Kopbfall konnte Vasilj aber entschärfen, bevor der Nachschuss Mwenes von Dzwigala geblockt wurde (52.). Die Angriffsbemühungen der Paulianer führten weiter nur zu Halbchancen - so landete ein Schuss von Metcalfe nach 63 Minuten deutlich über dem 05-Gehäuse. Ganz anders sah das beim FSV aus, der viel zielstrebiger agierte und längst höher hätte führen müssen. Erst recht nachdem ein Tietz-Kopfball vom Querbalken vor die Füße Mwenes landete, dessen Gewaltschuss aus acht Metern an Dzwigalas Bauchmuskeln abprallte. Der eingewechselte Abwehrspieler hatte sein Team in dieser Phase ganz allein im Spiel gehalten.
In der 72. Minute zogen auch die Mainzer ihren ersten Joker, als Armindo Sieb für Becker in die Partie kam. Zwei Minuten später hieß es für den FSV dann aber erst einmal: Durchatmen. Posch kam im Laufduell mit dem eingewechselten Ceesay zu Fall, der sich danach gegen Potulski durchsetzte und allein auf Batz zustürmte, statt eines Abschlusses entschied der Angreifer sich im Strafraum aber für einen Querpass auf Martijn Kaars, der zwar aufs Tor schoss, aber von Mwene geblockt wurde (74.). Damit war auch die bis dato einzige Großchance der Partie für die Gastgeber verpufft. Auf Mainzer Seiten folgte im unmittelbaren Anschluss ein Doppelwechsel, als Anthony Caci und Dominik Kohr Widmer und den krampfgeplagten Potulski ersetzten. Da nicht mehr allzu viel passierte, war Doppelwechsel Nummer zwei sechs Minuten vor dem Ende die nächste nennenswerte Aktion des Spiels. Während die beiden überragenden Amiri und Tietz durchschnaufen durften, sollten Nelson Weiper und Lennard Maloney den Sieg mit über die Zeit bringen. Aus dem Nichts wurde es aber drei Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit doch noch einmal spannend, worauf wenig hingedeutet hatte: Kaars spielte einen Pass in die Gasse auf Ceesay, der aus der Drehung direkt abzog und Batz mit viel Glück zum 1:2 überwand (87.). Die passende Antwort hatte Mwene beinahe parat, doch der Schuss des Außenverteidigers aus 18 Metern rauschte in der 90. Minute am rechten Pfosten vorbei. Auch Batz war in der fünfminütigen Nachspielzeit dann noch einmal gefordert, als er in der 93. ein Geschoss von Joel Chima Fujita entschärfen musste.
Wenig später war Schluss. Der FSV darf sich nach 32 Spieltagen über 37 Zähler und einen am Ende souveränen Klassenerhalt freuen. Während am kommenden Wochenende Union Berlin am Rhein gastiert, beschließt der FSV die Saison am 16. Mai auswärts beim 1. FC Heidenheim.


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