09 Fakten, die Schwarzgelb für das Spiel bei den Schwaben Mut machen | OneFootball

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·18. September 2026

09 Fakten, die Schwarzgelb für das Spiel bei den Schwaben Mut machen

Artikelbild:09 Fakten, die Schwarzgelb für das Spiel bei den Schwaben Mut machen

01 | BVB ist schwer zu knackenDer vielleicht größte Unterschied zwischen beiden Mannschaften in dieser noch jungen Saison zeigt sich bislang in der Arbeit gegen den Ball. Während Borussia Dortmund in den ersten drei Bundesliga-Spielen nur zwei Gegentreffer hinnehmen musste, wurde der VfB Stuttgart bereits achtmal bezwungen. Allerdings setzte es fünf dieser acht Gegentore am ersten Spieltag in München (1:5). Es folgten ein 4:1 gegen Köln und ein 1:2 bei der TSG Hoffenheim. Schwarzgelb ist das einzige Team der Liga, das noch keine gegnerische Großchance zugelassen hat. Die Stuttgarter Gegner kamen bereits zu zehn Hochkarätern.

02 | StandardsituationenTore für den VfB fallen in der Regel aus dem laufenden Spiel heraus, die spielerische Lösung steht stets im Vordergrund. Ecken und Freistöße spielen kaum eine Rolle. Der Anteil der Tore nach Standardsituationen war in der vergangenen Saison mit 13 Prozent so gering wie bei keinem anderen Team. Der BVB kassierte 2025/26 nicht nur ligaweit die wenigsten Gegentore (34), darunter waren auch nur zehn nach einem ruhenden Ball (zweitbester Ligawert).


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03 | Seit 2010 viele AuswärtssiegeDer BVB gewann in seiner Bundesliga-Historie nirgendwo anders so häufig wie beim VfB (17-mal). Seit dem Jahr 2010 gab es zehn Auswärtssiege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Borussia blieb nur in einem der vergangenen 20 Bundesliga-Auswärtsspiele beim VfB ohne eigenen Treffer (0:2-Niederlage im Dezember 2023).

04 | Der BVB hat einen LaufDrei Spiele, drei Siege, neun Punkte. Eine solche Ausbeute nach drei Spieltagen schaffte der BVB zuletzt vor elf Jahren. Die historisch besten Starts gelangen in den 2010er-Jahren unter den Trainern Jürgen Klopp und Thomas Tuchel (jeweils fünf Siege an den ersten fünf Spieltagen). Wettbewerbsübergreifend gewann die Mannschaft von Niko Kovac ihre zurückliegenden fünf Pflichtspiele – und das stets mit mindestens zwei eigenen Treffern und dreimal sogar ohne Gegentor.

05 | Mit Tempo in die SpitzeSchwarzgelb zählt mit durchschnittlich 174 Sprints pro Partie zu den schnellsten Mannschaften der Liga und verzeichnet sogar die meisten intensiven Läufe. Wenn die Borussen nach einem Ballgewinn Platz bekommen, können sie mit ihrem Tempo schnell in gefährliche Räume gelangen. Gleichzeitig funktioniert die Absicherung: Der BVB ließ selbst erst einen gegnerischen Torschuss nach einem Konter zu.

06 | Die Bank von DortmundIn sechs Pflichtspielen inklusive des Supercups gelangen dem BVB 17 Treffer. Die Einwechselspieler verbuchten dabei acht Torbeteiligungen in Form von jeweils vier Treffen und vier Vorlagen. Im Spiel gegen Paderborn (3:0) sorgte der eingewechselte Felix Nmecha am vergangenen Wochenende nach Vorlagen der ebenfalls eingewechselten Maxi Beier und Marcel Sabitzer mit zwei Toren für die Entscheidung. Mehr als die aktuell sechs Torbeteiligungen durch Joker gab es seit Erfassung der Vorlagen noch nicht an drei Liga-Spieltagen. Wie wertvoll späte Impulse sein können, zeigte sich auch beim jüngsten Gastspiel in Stuttgart: Damals schlug der BVB in der Nachspielzeit durch die Joker Julian Brandt und Karim Adeyemi zu und nahm durch einen 2:0-Erfolg drei Punkte mit.

07 | Westfälische KombiniererDer BVB kombiniert sich regelmäßig in aussichtsreiche Abschlusspositionen und nutzt diese bislang effizient. Das klingt vielversprechend gegen eine Stuttgarter Defensive, die ihren Gegnern in den ersten Wochen zahlreiche klare Möglichkeiten gestattete: Einzig Gladbach hat einen höheren gegnerischen xGoals-Wert als Stuttgart (8,7).

08 | Kobel ein Garant im KastenGregor Kobel stieg 2020 mit dem VfB Stuttgart in die Bundesliga auf und wechselte ein Jahr später zu Borussia Dortmund. Am vergangenen Wochenende, beim 3:0 gegen den SC Paderborn, blieb er zum zweiten Mal in dieser Saison und zum 72. Mal insgesamt in einem Pflichtspiel für den BVB ohne Gegentor. Seit dem Wiederaufstieg 1976 schafften nur drei BVB-Torhüter mehr Spiele ohne Gegentor. Einen von ihnen wird Kobel in dieser Saison vermutlich überholen.

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