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·11. August 2026

11. August 1996: Letztes Erstrunden-Aus für BVB als Meister

Artikelbild:11. August 1996: Letztes Erstrunden-Aus für BVB als Meister

Als die Lohrheide wackelte… Am Dienstag jährt sich zum 30. Mal eines der legendärsten DFB-Pokalspiele aller Zeiten. Die SG Wattenscheid 09, damals bereits drittklassig, kippte den amtierenden Deutschen Meister BVB in Runde eins aus dem Wettbewerb.

Spiele zwischen der SG Wattenscheid 09 und Borussia Dortmund wurden aufgrund des zu erwartenden Zuschauerandrangs in den Bundesliga-Jahren des Bochumer Stadtteilvereins zwischen 1990 und 1994 im Ruhrstadion ausgetragen.


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11. August 1996: Letztes Erstrunden-Aus für BVB als Meister

Die Pokal-Partie am 11. August 1996 nicht. Sie fand vor 9.610 Zuschauern im Heimstadion der SG Wattenscheid 09, dem Lohrheidestadion, statt.

Vorab: Der BVB hat sich in der Bundesliga-Ära als amtierender Deutscher Meister in der darauffolgenden Saison im DFB-Pokal fast immer schwergetan.

  1. 1995/96 musste die Borussia in der ersten Runde in Ludwigshafen gegen den Südwest-Oberligisten TSG Pfeddersheim die Geduldsprobe Elfmeterschießen bestehen.
  2. 2002 war in Runde 2 beim SC Freiburg Schluss.
  3. Ebenso 2011 nach dem ersten Meistertitel mit Jürgen Klopp – 2:4 nach Elfmeterschießen bei Kickers Offenbach am Bieberer Berg.
  4. Nur 2012 holte sich Borussia Dortmund als amtierender Deutscher Meister auch den DFB-Pokal.

Mit welcher Elf ging der BVB in die Pokal-Partie gegen Wattenscheid?

Am 11. August 1996 reiste der BVB mit Riesen-Staraufgebot – Jürgen Kohler, Julio César, Matthias Sammer, Andreas Möller, Lars Ricken, Stéphane Chapuisat oder Stefan Reuter standen in der Startelf – und verlor mit 3:4 nach Verlängerung.

„Man konnte es irgendwie noch gar nicht richtig glauben, Dortmund geschlagen zu haben“, erinnert sich der damalige Wattenscheid-Trainer Franz-Josef „Jupp“ Tenhagen (73), der auch zwei Saisons für Borussia Dortmund spielte (1981 bis 1983) im Kicker-Interview zum 30-jährigen Jubiläum der Pokal-Sensation an die Minuten nach dem Schlusspfiff, „das war ja kein Bummelzugklub, der BVB gewann am Saisonende die Champions League und dann den Weltpokal. Die sind nicht mit der B-Elf angetreten, deshalb hatte ich ehrlicherweise nicht in den kühnsten Träumen an einen Sieg geglaubt.“

Stefan Reuter (88.) mit einem von nur zwei Pokal-Toren für den BVB rettete den Favoriten nach 1:3-Rückstand erst in die Verlängerung.

Der bereits 32-jährige Routinier Sergio Allievi bereitete dann in der 115. Minute das 4:3 durch Frank Bläker vor, einen Abstauber.

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