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·29. September 2026

150-Millionen-Bau vertagt: Bayern will lieber in den Kader investieren

Artikelbild:150-Millionen-Bau vertagt: Bayern will lieber in den Kader investieren

Der FC Bayern lässt an der Säbener Straße bauen. Ein neuer Gebäudeteil soll dem Profibereich zusätzlichen Platz verschaffen. Das weitaus größere Vorhaben, ein neues Leistungszentrum, wartet dagegen weiter auf einen Starttermin.

Wie die BILD berichtet, wächst das Gelände in Richtung der Trainingsplätze. Für den Anbau musste demnach eine Sonnenterrasse weichen, die dort bislang stand.


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In den neuen Räumen sollen künftig mehrere Abteilungen unterkommen. Mit dem ursprünglich angedachten Neubau eines Leistungszentrums hat die aktuelle Maßnahme allerdings nichts zu tun.

Genehmigung liegt seit 2024 vor

Die weitreichenderen Pläne ruhen weiterhin. Der Aufsichtsrat hatte den Bau eines neuen Leistungszentrums bereits 2024 im Grundsatz freigegeben.

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Foto: IMAGO

Vorgesehen ist ein Gebäude mit fünf Stockwerken. Die Kosten könnten sich laut BILD auf bis zu 150 Millionen Euro belaufen. Wann der Klub das Vorhaben angeht, ist derzeit offen.

Hintergrund der Verzögerung sind finanzielle Überlegungen. Die Münchner wollen eine Summe dieser Größenordnung vorerst nicht in die Infrastruktur lenken, sondern das Kapital bevorzugt in den Profikader stecken. Ablösesummen und Gehälter steigen im europäischen Spitzenfußball, weshalb der Verein andere Schwerpunkte setzt.

Anbau als Zwischenlösung

Auf Verbesserungen am Vereinsgelände verzichtet der Rekordmeister deshalb nicht. Der laufende Ausbau schafft kurzfristig Fläche für den Profibereich, ohne dass das teurere Großprojekt sofort umgesetzt werden muss.

Die Verantwortlichen erweitern damit zunächst das Bestehende, während die genehmigten Entwürfe für das Leistungszentrum liegen bleiben. Ein Neubau gehört weiterhin grundsätzlich zu den Planungen an der Säbener Straße. Einen Termin für den Baubeginn des fünfstöckigen Gebäudes gibt es bislang nicht.

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