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·5. August 2026

2.Liga Saisonstart: Wolfsburg wehrt sich gegen Rolle als FC Bayern der 2. Liga

Artikelbild:2.Liga Saisonstart: Wolfsburg wehrt sich gegen Rolle als FC Bayern der 2. Liga

Der VfL Wolfsburg geht als Geldsammler und Titelfavorit in die neue Zweitliga-Saison, doch Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph wehrt sich gegen einen Vergleich mit dem Rekordmeister aus München. Einen Status als „FC Bayern der 2. Liga“ lehnt er ab, auch wenn der Klub die Favoritenrolle nicht von sich weisen will.

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Wolfsburgs Patrick Wimmer treibt den Ball nach vorne, während Tom Bischof vom FC Bayern München energisch nachsetzt. Die Szene stammt aus dem Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem deutschen Rekordmeister am 9. Mai 2026 in der Volkswagen Arena. Oliver Hardt / Getty Images


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Vor dem Saisonauftakt am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr, live bei RTL und Sky) hat Rudolph im Gespräch mit der „Sport Bild“ klargestellt, dass er die Erwartungshaltung an seinen Verein zwar teilt, den prominenten Vergleich mit dem FC Bayern aber nicht mittragen möchte. „Der FC Bayern steht für Erfolg, harte Arbeit und höchste Ansprüche. Von den Vergleichen halte ich aber nichts, weil sie für jeden bequem sind, die uns in die Favoritenrolle schieben“, erklärte der Wolfsburger Aufsichtsratsboss.

Rudolph fordert Bodenständigkeit statt große Sprüche

Auch wenn der VfL nach dem Abstieg oben mitspielen soll, will Rudolph keine vorschnellen Vergleiche zulassen. „Aber wir tun anderen nicht den Gefallen, dass wir sagen, wir seien der FC Bayern der 2. Liga. Wir müssen erst beweisen, dass wir in dieser harten 2. Liga bestehen können“, betonte er. Damit dämpft der Funktionär bewusst die Erwartungen von außen, ohne die eigenen sportlichen Ambitionen infrage zu stellen.

Millionenschwerer Kader für den direkten Wiederaufstieg

Für das Projekt Wiederaufstieg hat der VfL finanziell deutlich aufgerüstet und tritt in der Liga mit einer klaren wirtschaftlichen Überlegenheit an. Rund 23 Millionen Euro investierten die Niedersachsen bislang in neue Spieler, mehr als alle 17 restlichen Zweitligisten zusammen ausgegeben haben. Unterm Strich steht für Wolfsburg dennoch ein deutliches Transferplus, da der Klub durch Verkäufe ebenfalls kräftig Kapital generieren konnte.

„Der Etat ist im Vergleich zur Bundesliga stark gesunken. Aber es stimmt: Wir nehmen viel Geld in die Hand. Aber wir haben auch etliche Transfererlöse“, schilderte Rudolph die finanzielle Ausgangslage. Gezielt habe man nach Profilen gesucht, die dem Kader Stabilität und Routine verleihen: „Wir wollten Erfahrung, Führung und Zweitliga-Stärke im Kader. Dafür sind uns sehr gute Transfers gelungen. Es macht mich froh, dass wir sie überzeugen konnten. Es ist nicht das Geld, das diese Spieler lockt, sondern das Projekt.“

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