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·28. Februar 2026

3 Gründe, warum der FC Bayern den Klassiker gewinnt

Artikelbild:3 Gründe, warum der FC Bayern den Klassiker gewinnt

Der FC Bayern München spielt am heutigen Samstagabend beim BVB und will den deutschen Klassiker gewinnen. Das gelang in den letzten vier Partien nämlich nur einmal, im Hinspiel. Und auch das war denkbar knapp. 

Die Dortmunder schafften es in den letzten Spielen häufig, den FC Bayern einigermaßen in die Schranken zu weisen und zumindest phasenweise für enge Spiele zu sorgen. Genau das ist auch diesmal der Plan. Doch aktuell hat der BVB ein paar Probleme, flog gerade aus der Champions League raus.


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Bayern hat momentan in der Liga acht Punkte Vorsprung auf den BVB und steht deswegen nicht besonders unter Zugzwang. Auch wenn jeder Verantwortliche und Spieler mitgeteilt hat, wie wichtig dieses Duell ist und dass man es alleine schon aus Prestigegründen unbedingt gewinnen will. Die Favoritenrolle liegt insgesamt bei Bayern. Hier sind drei Gründe, warum der Rekordmeister gewinnt!

Grund 1: Der außergewöhnliche Bayern-Vorteil

Der FC Bayern München hatte in dieser Saison schon mehrere Phasen zu überstehen, in denen die Spieler vorher teilweise über den Rand der Belastungsgrenze hinausgehen mussten. Das ist ausgerechnet jetzt nicht der Fall. Ja, Bayern hatte einige Blessuren zuletzt, aber es war ein Februar, in dem der Rekordmeister einen eher lockeren Terminkalender hatte. Heißt: Bayern konnte normale Trainingswochen absolvieren während der BVB zuletzt maximal belastet wurde. Atalanta zweimal unter der Woche, dazwischen Leipzig, während der FCB letzte Woche gegen Frankfurt spielte und unter der Woche zweimal frei hatte.

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Foto: Getty Images

Selbstverständlich sind Fußballprofis so trainiert, dass sie mehrere Belastungsepisoden nacheinander verkraften können. Aber mitunter fehlt einfach der letzte Prozentpunkt, sowohl körperlich als auch im mentalen Bereich. Und gerade fehlende Konzentration, auch wenn es nur ein Sekundenbruchteil ist, kann manchmal entscheidend sein. Bayern hat den Vorteil, dass man eine ganze Woche trainieren und sich vorbereiten konnte. Und das dürfte in diesem Spiel ausschlaggebend sein, damit das Pendel in Richtung Bayern ausschlägt.

Grund 2: BVB zur Unzeit defensiv anfällig

In der laufenden Saison haben sich die Dortmunder weitgehend sehr stabil gezeigt, die Basics auf den Platz gebracht. Heißt: Dortmund spielte gegen den Ball sehr gut, kassierte wenig Gegentore und hatte eigentlich auch immer eine entsprechend gute Grundstabilität auf dem Platz. Bis zuletzt. Denn gegen Leipzig und Atalanta kassierten die Dortmunder sechs Gegentore in 180 Minuten. Und diese teilweise nach den exakt gleichen Mustern. Gerade die rechte Abwehrseite war anfällig, innen patzte immer mal wieder jemand, zuletzt in Bergamo Ramy Bensebaini.

Plötzlich gab es mehr Räume für den Gegner als zuletzt. Plötzlich steckte eine Unsicherheit eines Spielers den nächsten Defensivakteur an. Und ganz generell gab es Probleme mit dem Umschaltverhalten. Die Selbstverständlichkeit beim Umschalten, um hinter den Ball zu kommen, ging verloren. Und das war natürlich nicht gerade förderlich für die Gesamtstabilität in der Abwehr. Gegen die beste Offensive der Liga eine schwächere Form im Defensivbereich zu haben als in den Wochen zuvor ist alles andere als ideal.

Grund 3: Harry Kane in bestechender Form

Dass Harry Kane ein Spieler ist, der den Unterschied ausmachen kann, ist nun nicht neu. Gerade im Hinspiel machte er einen überragenden Eindruck, tauchte überall auf dem Feld auf. Und in den letzten Wochen hat er nach einer Phase, die für seine Verhältnisse gut, aber nicht überragend war, noch einmal eine Schippe draufgelegt. Kane ist ein Spieler, der sich voll in den Dienst der Mannschaft stellt, aber dabei auch nicht vergisst, Tore zu schießen und aufzulegen.

Den Engländer auszuschalten ist in Normalform schon schwierig, aber momentan laufen die Dinge für ihn hervorragend. Auch, weil Kane erholt scheint, nicht die große Belastung in den letzten Wochen hatte. Dadurch kann er noch mehr Einfluss nehmen. Zuletzt ließ er sich wieder häufig fallen, leitete Angriffe ein und für den BVB wird das eine enorme Belastung, auch für den Kopf, Kane immer wieder einen Spieler auf den Fuß zu stellen, dabei aber keinen Defensivspieler zu opfern, der dann wieder Lücken freimacht. Über 90 Minuten ist das kaum möglich.

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