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·22. Mai 2026

3:0 vor Rekordkulisse: VfB Stuttgart holt fünften Pokalsieg

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Die U 19 des VfB Stuttgart ist zum fünften Mal DFB-Pokalsieger der Junioren. Nach 1997, 2001, 2019 und 2022 holten sich die Schwaben nun durch das 3:0 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg den Titel. Damit fehlt den Stuttgartern nur noch ein weiterer Erfolg, um mit Rekordsieger SC Freiburg (sechs Pokalsiege) gleichzuziehen.

Vor der neuen Rekordkulisse von 8040 Zuschauer*innen im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion legten Enis Redzepi (22.) und Mirza Catovic (30.) den Grundstein für den Finalsieg. Neno Zezelj (87.) erzielte in der Schlussphase den Treffer zum Endstand.


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Wenige Minuten nach dem Abpfiff überreichte DFB-Vizepräsident Hermann Winkler unter großem Jubel VfB-Kapitän Yanik Spalt den DFB-Pokal der Junioren. Die offizielle Siegerehrung findet am Samstagabend vor dem DFB-Pokalfinale der Männer zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart im Berliner Olympiastadion statt.

Catovic und Janjic neu dabei

Beim VfL Wolfsburg war Trainer Niklas Bräuer zu einigen Veränderungen im Vergleich zur Startaufstellung im Halbfinale gegen den 1. FC Köln (3:2 nach Verlängerung) gezwungen. Till Neininger, Trevor Benedict und Karlo Simic fehlten im Aufgebot. Außerdem nahm Torhüter Kyrylo Khadesevych auf der Bank Platz. Dafür rückte Jakub Zielinski zwischen die Pfosten.

VfB-Trainer Tobias Rathgeb, der 2001 schon selbst als Spieler der Schwaben DFB-Pokalsieger der Junioren wurde, nahm im Vergleich zur Runde der verbliebenen vier Teams beim VfL Bochum (2:1) zwei Wechsel vor. Nicolas Matic gehörte nicht zum Kader. Außerdem blieb Massimo Di Benedetto zunächst draußen. Dafür waren U 19-Nationalspieler Mirza Catovic, der auch schon regelmäßig für die U 23 der Stuttgarter in der 3. Liga zum Einsatz kam, und Antonijo Janjic neu dabei.

Redzepi bringt VfB auf Kurs

Beide Teams legten engagiert los und suchten schnell den Weg nach vorne. Der erste Abschluss gehörte dem VfB Stuttgart. Bei dem Versuch von Enis Redzepi packte Wolfsburgs Torhüter Jakub Zielinski aber sicher zu. Auch auf der Gegenseite wurde es früh gefährlich. Stuttgarts Antonijo Janjic konnte VfL-Mittelfeldspieler Elia Dittrich aber im Strafraum gerade noch am Torschuss hindern.

Danach erspielten sich die Stuttgarter ein leichtes Übergewicht und belohnten sich auch direkt dafür: Nach einem frühen Ballgewinn setzte sich Neno Zezelj bis zur Grundlinie durch. Seine flache Hereingabe drückte Enis Redzepi (22.) zur 1:0-Führung über die Linie. Auch danach blieb zunächst der VfB am Drücker. Wolfsburgs Elia Dittrich klärte im letzten Moment mit einer Grätsche gegen Mirza Catovic.

Kurz darauf gelang den Schwaben aber doch das zweite Tor. Eine Freistoßflanke von Tuncay Durna lenkte Mirza Catovic zum 2:0 (30.) über die Linie. Auch die nächste klare Chance gehörte erneut dem VfB Stuttgart. Nach Vorarbeit von Antonijo Janjic scheiterte Matheos Tsigkas am stark reagierenden VfL-Torhüter Zielinski. Auch der VfL Wolfsburg verzeichnete vor der Pause noch eine weitere Großchance. Nach einem Steilpass von Darwin Soylu war Bruno Katz seinem Gegenspieler enteilt. Sein Schuss freistehend vor dem Tor ging aber knapp vorbei.

Zezelj macht alles klar

Den zweiten Durchgang nahm der VfL Wolfsburg mit einem Wechsel in Angriff. Carl-Anton Sticherling kam für Michael John in die Begegnung. Auf das nächste Tor drückte aber der VfB Stuttgart. Bei einem durch einen frühen Ballgewinn herausgeholten Freistoß von Tuncay Durna packte Wolfsburgs Torhüter Zielinski sicher zu. Nur wenige Augenblicke später verhinderte VfB-Schlussmann Florian Hellstern gegen "Joker" Sticherling einen Wolfsburger Treffer. Einen VfL-Gegenstoß über Bruno Katz konnte Stuttgarts Antonijo Janjic noch klären.

Nach rund einer Stunde hätte der VfB Stuttgart fast auf 3:0 erhöht. Nach einer flachen Hereingabe von Janjic konnte Wolfsburgs Torhüter Zielinski mit einem starken Reflex den Schuss von Tuncay Durna aus kurzer Entfernung noch über das Tor lenken. Danach stand das Stuttgarter Tor wieder im Fokus. Einen verdeckten Versuch von Katz wehrte Hellstern zur Ecke ab. Die Standardsituation blieb ohne Folgen.

In der Schlussphase drängte der VfL Wolfsburg auf den Anschlusstreffer. Bruno Katz behauptete sich im Zweikampf gegen Ivan Knezevic. Seinen Pass auf den mitgelaufenen Carl-Anton Sticherling konnte Stuttgarts Emirhan Agzikara aber noch abfangen. Stattdessen sorgte der VfB für die Entscheidung. Nach einer Verlagerung auf die rechte Seite traf Neno Zezelj (87.) mit einem Schuss ins lange Eck zum Endstand.

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