FC Bayern München
·15. August 2026
3:1 im Telekom Cup als starkes Signal vor dem Supercup

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·15. August 2026

Nur noch eine Woche bis zum ersten Pflichtspiel – und der FC Bayern wirkt mehr als bereit: Beim Telekom Cup in der Allianz Arena setzte sich das Team von Vincent Kompany mit 3:1 (1:0) gegen RB Leipzig durch und lieferte in einem echten Härtetest bei hochsommerlichen 33 Grad in München viele Argumente für einen gelungenen Saisonstart. Der Blick richtet sich jetzt klar auf den Franz Beckenbauer Supercup bei Borussia Dortmund in einer Woche. Zuvor wartet am Dienstagabend noch ein letzter Formcheck beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim.
Die Stimmung rund um die Arena war ein Fingerzeig für die kommenden Wochen: ausverkauftes Haus, Laola nach nicht einmal einer halben Stunde und viel Zuversicht auf allen Ebenen des Clubs. Sportdirektor Christoph Freund sprach von einem „richtigen Härtetest“ mit „super Rahmenbedingungen“ und einer „Generalprobe für Samstag“, Vincent Kompany lobte die positive Vorbereitung mit anspruchsvollen Testspartien und dem klaren Ziel, „mit vollem Vertrauen in das erste Pflichtspiel“ zu gehen. Sportvorstand Max Eberl erinnerte an das 6:0 zum Bundesligaauftakt im Vorjahr gegen RB Leipzig und daran, dass man diesen besonderen Flow mit viel Rückenwind zum Auftakt jetzt „wieder erarbeiten“ müsse – bei einer Messlatte, die sich der FC Bayern höchstselbst bereits ziemlich hoch gelegt hat.
Auf dem Platz begann der Fußballabend in der Allianz Arena mit einem besonderen Heimdebüt von Nathaniel „Nene“ Brown und einem auffälligen Start des 19-jährigen Tim Binder. Dieser hatte in diesen Tagen bei fcbayern.com erst berichtet, wie aufregend sich die Wochen der Vorbereitung für ihn und seine jungen Kollegen anfühlen. Früh musste Konrad Laimer angeschlagen raus, Sacha Boey kam und fügte sich direkt höchst engagiert ein. Den ersten Treffer setzte Luis Díaz, der nach Vorarbeit vom jungen Binder und einem Fehler der Leipziger Defensive eiskalt zum 1:0 abschloss – ein Tor, das an die Offensivpower der Vorsaison erinnerte. Die Bayern kontrollierten die erste Hälfte weitgehend, ließen nur eine größere Chance zu und unterstrichen mit 59 Prozent Ballbesitz und hoher Passquote die eigene Dominanz.
Nach der Pause ging Leipzig deutlich mehr ins Risiko: zweimal musste Manuel Neuer in allerhöchster Not gegen Johan Bakayoko glänzend retten, einmal half der Pfosten, ehe Gruda den zu diesem Zeitpunkt sogar verdienten Ausgleich erzielte. Der FC Bayern blieb jedoch stabil und antwortete schnell: Der umsichtige Aleksandar Pavlović spielte einen starken Pass in die Tiefe, Brown setzte sich links im Eins-gegen-eins durch und stellte mit seinem ersten Heimtor auf 2:1. Später sorgten die vielen Wechsel für frische Energie – Talente wie Wisdom Mike und Maycon Cardozo setzten mutige und frische Akzente, ehe auch Ismael Saibari zu seinem Debut im Bayerntrikot kam. Nur kurz darauf bediente der Marokkaner Jamal Musiala und dieser vollendete zum 3:1-Endstand.
Fast der gesamte Kader des FC Bayern sammelte beim Telekom Cup somit Minuten, am Ende blieben bei beiden Teams lediglich vier Spieler vom Spielberichtsbogen ohne Einsatz - darunter die beiden Ersatztorhüter. Neunzehnmal war ausgewechselt worden. Pavlović lobte nach Spielschluss abgekämpft, aber glücklich den besonderen Teamgeist, die „super Mentalität“ der Mannschaft sowie die hohe Qualität der Neuzugänge Nathaniel Brown und Ismael Saibari. Kapitän Manuel Neuer sprach von einem „verdienten Sieg“ und einer Mannschaft, bei der es „Spaß macht“, zuzuschauen. Mit einem verdienten 3:1-Sieg über den Vorjahresdritten in der Bundesliga sowie einer Telekom Cup-Trophäe im Gepäck – dem zweiten Titel nach dem Audi Football Summit in Hongkong – geht der FC Bayern nun mit sehr viel Selbstvertrauen in die entscheidende Woche vor dem Franz Beckenbauer Supercup. Der letzte Prüfstein, bevor es ernst wird, folgt am Dienstagabend in Heidenheim.
Die Stimmen zum Telekom-Cup gegen Leipzig:
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