3:2 in Wiesbaden: Sieg Nummer 23 für Meister Osnabrück | OneFootball

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·3. Mai 2026

3:2 in Wiesbaden: Sieg Nummer 23 für Meister Osnabrück

Artikelbild:3:2 in Wiesbaden: Sieg Nummer 23 für Meister Osnabrück

Bereits vor dem Spiel in Wiesbaden am Sonntagnachmittag stand der VfL Osnabrück als Meister und Aufsteiger fest, dennoch gaben die Niedersachsen weiterhin Gas und gewannen nach Rückstand spät mit 3:2.

Gözüsirin trifft traumhaft

Beim bereits feststehenden Meister gab es drei Änderungen gegenüber dem 2:1 gegen Verl: Janotta, Henning und Lesueur starteten für Karademir, Wagner und Kehl. Auf der anderen Seite tauschte Trainer Scherning zwei Mal nach dem 2:2 in Aue: Schleimer und Greilinger ersetzten May sowie Kalem.


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Die Anfangsminuten gehörten dem Primus, der wie die Feuerwehr loslegte. Kopacz ging nach Zuspiel von Kammerbauer frei auf den gegnerischen Kasten zu, scheiterte jedoch an Keeper Stritzel (5.). Nur kurz darauf köpfte Wiemann nach einer Christensen-Ecke an die Latte (7.). Auf der anderen Seite besaß Greilinger die erste Chance. Sein Flachschuss klatschte aber an den Pfosten (14.).

Es ging Schlag auf Schlag in Wiesbaden. Diesmal hatte Meißner nach einem langen Ball die Führung auf dem Fuß. Er umkurvte erst Keeper Stritzel, doch der parierte im letzten Moment doch noch und verhinderte das überfällige 0:1 (17.). Der Chancenwucher rächte sich: So traf Gözüsirin sehenswerte auf 35 Metern mit einem strammen Schuss zum 1:0 (32.). Anschließend hätte Flotho auf 2:0 erhöhen können, sein Schuss von der Strafraumkante zischte aber knapp drüber (36.).

Tesche in der Nachspielzeit zum Sieg

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck, drückten auf das schnelle 1:1. Das sollte dann auch wenig später fallen: Eine Flanke von Meißner fand Joker Badjie, der zum Ausgleich einnickte (59.). Nur zwei Minuten später vergab er das 2:1 freistehend. Erst ließ er Stritzel stehen, versagte dann aber aus wenigen Metern kläglich (61.). Kurz darauf nahezu die gleiche Szene. Badjie war wieder durch, setzte diesmal Meißner in Szene, der an Stritzel scheiterte. Über Umwege kam der Ball zu Jacobsen, der reinflankte. Die Hereingabe bugsierte Gillekens wiederum ins eigene Tor (68.).

Die Osnabrücker spielten sich nun in einen Rausch, Meißner setzte das Leder knapp neben das Tor (71.). In Folge wechselten beide Trainer ordentlich durch, weshalb der Spielfluss ein wenig verloren ging. Das belebte die Offensive der Gastgeber zumindest wieder ein bisschen. Einen Angriff der Wiesbadener konnte der VfL nicht klären, sodass Agrafiotis der Nutznießer war und zum 2:2 vollendete (87.). Aber passend zur herausragenden Saison setzten die Gäste den Schlusspunkt: Riesselmann bediente Tesche, der dann souverän einschob (90.+2).

Danach brachen alle Dämme, mehrere Fans stürmten auf den Platz. Die Polizei marschierte auf und drängte sie zurück. Nach einer kurzen Unterbrechung gab der Referee die Partie wieder frei, pfiff dann aber bereits vor der anzeigten Nachspielzeit von vier Minuten ab. Mit dem 23. Sieg im 36. Spiel untermauerten die Lila-Weißen einmal mehr ihren Status als Meister. Nächste Woche geht es zuhause gegen Absteiger Ulm, während Wiesbaden nach Cottbus reist.

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