LIGABlatt
·8. März 2026
3:2! Irre Aufholjagd – Fenerbahçe ringt Samsunspor spät nieder!

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·8. März 2026

Fenerbahçe feierte einen wichtigen Sieg im Meisterschaftskampf. Nach zuletzt zwei Remis konnte die Tedesco-Truppe das wichtige Heimspiel gegen Samsunspor nach 1:2-Rückstand noch drehen. Erst spät in der Partie erlöste zunächst der eingewechselte Nene (90.) und dann in der Nachspielzeit Cherif (90.+5) die "Kanarienvögel". Nach dem wichtigen Heimsieg bleibt man Spitzenreiter Galatasaray weiter auf den Fersen.
Im Vergleich zum vergangenen 2:2-Unentschieden in der Liga gegen Antalyaspor kamen nur drei Spieler neu in die Startelf. Für den verletzten Semedo startete rechts hinten in der Abwehrkette Musaba. Zudem kamen Müldür und Brown in die Startelf, während Demir und Yüksek auf die Bank rotierten.
Wacklige Defensive wird Fener zum Verhängnis
Nachdem sich Galatasaray am gestrigen Abend im Stadtderby gegen Besiktas knapp durchgesetzt hatte, waren die "Kanarienvögel" mit Blick auf den Meisterkampf zum Nachlegen verdammt. Fenerbahçe startete aber etwas nervös in die Partie und ließ die Gäste aus Samsun immer wieder in die gefährlichen Räume vorrücken. So dauerte es nur elf Minuten, bis die wacklige Fener-Defensive erstmals eiskalt erwischt wurde. Nach einer präzisen Flanke von Holse zeigte sich die Fener-Defensive unsortiert: Weder Oosterwolde noch Mercan konnten den Stürmer Marius entscheidend stören. Dieser stieg im Strafraum völlig frei zum Kopfball hoch und ließ Keeper Ederson keine Chance (11.). Die Antwort der Hausherren ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur vier Minuten später kombinierten sich die Gelb-Marineblauen über die rechte Seite nach vorne. Musaba brachte eine maßgeschneiderte Hereingabe in den Strafraum, wo der freistehende Guendouzi den Ball direkt mit der rechten Innenseite nahm und unhaltbar zum 1:1 einnetzte (15.).
Fener blieb danach am Drücker und hätte beinahe die Partie gedreht. Guendouzi versuchte es aus der Distanz, doch nachdem Keeper Kocuk bereits geschlagen war, rettete nur das Aluminium für die Gäste (21.). Stattdessen schlug Samsunspor erneut eiskalt zu. Tomasson setzte sich über die linke Seite durch und flankte in die Mitte. Mercan verschätzte sich bei der Hereingabe komplett, sodass Marius den Ball freistehend annehmen konnte und aus kurzer Distanz zum zweiten Mal gegen Ederson traf (23.). Nach dem erneuten Rückschlag brauchte Fenerbahçe einige Minuten, um wieder Struktur ins eigene Spiel zu bekommen. Eine der wenigen gefährlichen Aktionen entstand in der 32. Spielminute nach einer starken Einzelaktion von Asensio, dessen Flanke die Samsunspor-Abwehr nur mit Mühe klären konnte. Wirklich brenzlig wurde es dann kurz vor der Pause. In der Nachspielzeit prüfte Brown den Gästekeeper mit einem wuchtigen Distanzschuss, doch Kocuk parierte stark (45+1) und sicherte Samsunspor so die nicht unverdiente 2:1-Pausenführung.
Fener dreht die Partie spät
Nachdem Fener sich bereits im ersten Durchgang spielerisch schwer tat, änderte sich mit Wiederbeginn in der zweiten Hälfte erstmals nichts. Die Tedesco-Truppe ließ jegliche Spielfreude in der Offensive vermissen und konnte sich kaum zwingende Torchancen erarbeiten. Darüber hinaus wirkte man defensiv immer wieder anfällig, so auch in der 59. Spielminute, als eine Glanzparade von Ederson nach einem strammen Linksschuss von Ntcham die Vorentscheidung im Spiel verhinderte. Tedesco reagierte daraufhin mit zwei Wechseln. Yüksek und Demir ersetzten Musaba und Müldür (61.).
Erst nach den Wechseln spielte Fener offensiv überzeugender und erarbeitete sich binnen kürzester Zeit einige vielversprechende Torchancen. So scheiterte zunächst Cherif nach einem feinen Zuspiel in den Lauf von Kante im direkten Duell gegen Keeper Kocuk (68.). Nur zwei Minuten später dribbelte sich dann Mercan über die rechte Außenbahn in den Strafraum. Sein platzierter Linksschuss ging nur knapp links am Tor vorbei (70.). Dem Ausgleich nahe kam auch der türkische Nationalspieler Aktürkoğlu, doch der Linksschuss des Stürmers ging auch nur knapp rechts am Tor vorbei (73.).
Für die Erlösung aus Fener-Sicht sorgte dann der eingewechselte Nene, der in der Schlussminute nach einer Asensio-Vorarbeit zum Ausgleich einnetzte. Die Hausherren drängten nun auf den Siegtreffer und wurden nach einer starken zweiten Hälfte dann abermals dank eines Assists von Asensio mit dem Cherif-Treffer in der fünften Minute der Nachspielzeit belohnt. Nach der späten Trendwende sicherte sich die Tedesco-Truppe letztlich verdiente drei Punkte und bleibt im Meisterkampf Galatasaray im Nacken.









































