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·2. Februar 2026

4,5 Millionen Euro für Naderi mit Rückleihe? Medizincheck steht an

Artikelbild:4,5 Millionen Euro für Naderi mit Rückleihe? Medizincheck steht an

Bis zuletzt blieb Hansa Rostock im Poker um Ryan Naderi standhaft, nun zeichnet sich allerdings doch ein Wechsel zu den Glasgow Rangers ab – für eine Rekordsumme. Spekuliert wird aber, dass der Angreifer bis zum Ende der Saison direkt wieder an die Kogge verliehen wird.

Direkte Rückleihe?

Laut "Sky" soll der schottische Erstligist sein Angebot "erheblich nachgebessert" haben, um den 22-jährigen Stürmer zu verpflichten. Wie die "Bild" erfahren haben will, soll es sich um eine Ablöse in Höhe von 4,5 Millionen Euro plus Bonuszahlung handeln. Damit würde Naderi, der in 18 Spielen acht Tore erzielte und fünf vorbereitete, zum Rekordtransfer der 3. Liga werden. Bislang hielt BVB-Talent Hendry Blank mit vier Millionen Euro den Höchstwert. In der Hansa-Geschichte brachte nur Victor Agali, der 2001 für 5,1 Millionen Euro zu Schalke gewechselt war, noch mehr Geld ein. Noch soll zwar die Zustimmung der Kogge ausstehen, allerdings scheint sich Naderi bereits auf den Weg nach Manchester gemacht zu haben, wo aus logistischen Gründen der Medizincheck durchgeführt werden soll.


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Zunächst hatten die Rangers drei Millionen Euro geboten, im zweiten Schritt waren es dann 3,6 Millionen Euro. Beides lehnte Hansa jedoch ab. Angesichts der Summen eine mutige Verhandlungsstrategie, die jedoch aufzugehen scheint. Zumal Naderi offenbar direkt wieder an die Kogge verliehen werden soll, um bis zum Ende der Saison weiterhin Spielpraxis sammeln zu können. Bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Shapourzadeh kritisiert Berater

Die Spekulationen um den Angreifer hatten bei der Kogge zuletzt für Unruhe gesorgt. "Jeden Tag liest man, welche Vereine angeblich an ihm interessiert sind, und wie der Junge denkt. Da werden irgendwelche Summen kolportiert. Ich bin jetzt auch schon ein paar Tage im Geschäft und weiß, dass Dinge von Beratern platziert werden, um Druck und Unruhe im Verein aufzubauen", hatte Shapourzadeh am Samstag beim Spiel gegen den FC Ingolstadt in der Halbzeitpause bei "MagentaSport" deutlich gemacht.

Zudem hatte er betont, sich davon nicht beeinflussen zu lassen. "Wir haben dazu Stellung bezogen, wie wichtig er für uns ist und dass wir den Spieler im Winter nicht abgeben werden. Man braucht nicht jeden Tag jedes Gerücht oder irgendwelche vermeintlichen Summen weiter kommentieren", so Shapourzadeh. Ob in Kürze Klarheit herrscht und dann wieder Ruhe einkehrt?

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