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·2. Juni 2026

6 Transfers: Gladbachs CLEVERE Transferstrategie

Artikelbild:6 Transfers: Gladbachs CLEVERE Transferstrategie

Gladbachs Transferstrategie in diesem Sommer

Borussia Mönchengladbach hat bereits vier Transfers in diesem Sommer offiziell verkündet. Mit Isac Lidberg und Zento Uno stehen bereits zwei weitere Transfers in der Pipeline. Rouven Schröder beweist auf jeden Fall, dass er sich bestens auf die Transferphase vorbereitet hat und frühzeitig den Kader für die kommende Saison komplettieren möchte. Sollte Lidberg tatsächlich verpflichtet werden, haben sich die Fohlen bereits in allen Mannschaftsteilen verstärkt.

Begrenztes Budget am Niederrhein

Dadurch, dass die finanziellen Mittel am Niederrhein trotz der Verkäufe von Rocco Reitz und Winsley Boteli begrenzt sind, verfügt Borussias Sportchef nur über ein äußerst begrenztes Budget. Leopold, Batz und Konoplya wurden ablösefrei verpflichtet. Für Herold, Lidberg und Uno wird Schröder rund 8 Millionen Euro auf den Tisch legen. Zusätzlich werden 2 Millionen Euro für Hugo Bolin fällig, den man bereits im Winter vom Malmö FF ausgeliehen hatte und nun die Kaufoption zieht.


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Enzo Leopold ablösefrei nach Gladbach! – Photo by Stuart Franklin/Getty Images

Fokus auf ablösefreie Spieler und die 2. Bundesliga

Bei den Transfers konzentriert sich Schröder derzeit auf ablösefreie Spieler und Spieler aus der 2. Bundesliga. Mit Herold, Leopold und Lidberg wechseln gleich drei Spieler aus der 2. Bundesliga zu den Fohlen. In der jüngeren Vergangenheit waren diese Transfers oftmals die besseren Transferentscheidungen der Borussia. Mit Jens Castrop (1. FC Nürnberg), Robin Hack (Arminia Bielefeld), Philipp Sander (Holstein Kiel) und auch Ko Itakura (FC Schalke 04) hat der Verein in den vergangenen Jahren durchaus gute Erfahrungen gesammelt.

Teure Transfers derzeit kaum möglich

Eher bei hochpreisigen Transfers wie Ngoumou, Omlin, Cvancara und Machino hat der ehemalige Sportvorstand regelmäßig daneben gegriffen. Solche Transfers werden aufgrund der sportlichen und finanziellen Entwicklung der vergangenen Jahre für Rouven Schröder in diesem Transfersommer nicht möglich sein. Auch deshalb muss der 50-Jährige verstärkt auf die 2. Bundesliga schauen.

Mit Lidberg, Herold und Leopold wechseln drei Spieler an den Borussia-Park, die bei ihren Vereinen jeweils eine tragende Rolle gespielt haben.

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Kehrt Cvancara zurück nach Gladbach –

IMAGO / Focus Images

Klare Profile bei den Neuzugängen

Mit den bisherigen Transfers hat Schröder ausschließlich Spieler verpflichtet, die über eine hohe Intensität, Laufbereitschaft und Führungsmentalität verfügen und nicht wegen eines hohen Gehalts nach Gladbach wechseln. Bis auf Daniel Batz sollen alle Spieler unter Eugen Polanski den nächsten Entwicklungsschritt machen und im Optimalfall bei einer überdurchschnittlichen Entwicklung dem Verein Transfererlöse einbringen.

Anpassung an die Bundesliga bleibt entscheidend

Trotzdem ist die bisherige Transferstrategie mit gewissen Risiken verbunden, da sich die genannten Spieler zunächst an das Niveau der Bundesliga anpassen müssen.

Wie beurteilt ihr die bisherige Transferstrategie? Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

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