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·1. März 2026
7 Minuten Bundesligaerfahrung: Wolfsburg setzt im Abstiegskampf auf 18-jährigen Youngster

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Matchday | Der VfL Wolfsburg steht vor einem der wichtigsten Spiele der laufenden Saison. Am heutigen Sonntag um 15.30 Uhr treten die Niedersachsen auswärts beim VfB Stuttgart an. Nach dem bitteren Samstag aus Wolfsburger Sicht geht der VfL als Tabellen-17. in die Partie und steht damit erstmals auf einem direkten Abstiegsplatz.
Die größte Überraschung in der Startelf ist zweifellos Youngster Pharell Hensel. Der 18-Jährige feierte sein Bundesliga-Debüt erst vor wenigen Monaten – kurz vor Weihnachten gegen Eintracht Frankfurt. Seitdem kam er lediglich zu vier sehr kurzen Joker-Einsätzen und bringt es insgesamt auf gerade einmal sieben Minuten Bundesliga-Erfahrung.
Dass Daniel Bauer ausgerechnet in dieser prekären Phase auf den Nachwuchsspieler setzt, ist ein mutiger Schritt. Gerade im Abstiegskampf greifen viele Trainer bevorzugt auf Routine und Erfahrung zurück. Bauer entscheidet sich bewusst für einen anderen Ansatz und vertraut auf die jugendliche Unbekümmertheit Hensels. Ein Risiko ist diese Personalie ohne Zweifel, zugleich aber auch ein Signal, dass der Trainer an frische Impulse glaubt, wenn es um alles geht.
Startelf: Grabara – Kumbedi, Jenz, Koulierakis, Belocian – Eriksen, Gerhardt – Daghim, Hensel, Majer – Amoura
Bank: Müller, Vavro, Souza, Shiogai, Pejcinovic, Adjetey, Lindstrøm, Zehnter, Bürger
Der Weg in den Tabellenkeller kam nicht aus dem Nichts. Erst zwei Punkte aus sechs Rückrundenspielen haben den VfL immer tiefer in den Abstiegskampf gezogen. Während die Konkurrenz zuletzt fast durchweg punktete, fehlten den Wolfsburgern sowohl Ergebnisse als auch Konstanz. Der heutige Spieltag bietet dennoch eine klare Chance. Mit einem Sieg würde der VfL auf Rang 15 zurückklettern und sich zumindest vorübergehend Luft verschaffen. Alles andere würde die Lage weiter zuspitzen.
Trotz der angespannten Situation gibt sich Trainer Daniel Bauer betont zuversichtlich. Er verweist auf die Arbeit der vergangenen Tage und zieht Parallelen zum Auftritt in Leipzig. Man sei gut vorbereitet und in der Lage, auch einem starken Gegner wie Stuttgart Paroli zu bieten. Bauer betont zudem, dass seine Mannschaft grundsätzlich gegen jeden Gegner punkten könne. Worte, die Mut machen sollen in einer Phase, in der der VfL vor allem Selbstvertrauen benötigt.
Nicht helfen kann dabei Kapitän Maximilian Arnold. Der Rekordspieler laboriert weiter an seinen Leistenproblemen und steht nicht zur Verfügung. Er habe lange durchgehalten, doch eine weitere Belastung sei nicht mehr tolerierbar, erklärte Bauer. Auch Patrick Wimmer und Kevin Paredes fallen mit Muskelverletzungen aus. Die wiederkehrenden Ausfälle wichtiger Spieler sorgen intern für Unzufriedenheit, auch wenn der Trainer betont, dass jede Verletzung einen anderen Ursprung habe und kein generelles Muster erkennbar sei. Kurz vor Spielbeginn vermeldet der VfL Wolfsburg, dass auch Mattias Svanberg kurzfristig nicht zur Verfügung steht.
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