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·7. Januar 2026

Abseitstechnik: FIFA setzt bei WM auf KI und 3D-Avatare

Artikelbild:Abseitstechnik: FIFA setzt bei WM auf KI und 3D-Avatare

Die FIFA will die halbautomatische Abseitstechnik bei der WM 2026 verbessern. Spieler werden gescannt, um KI-gestützte 3D-Avatare für präzisere Entscheidungen zu erstellen.

Die FIFA erhofft sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz eine Verbesserung der halbautomatischen Abseitstechnik bei der Fußball-WM im Sommer. Wie der Weltverband bekannt gab, sollen die Spieler der 48 teilnehmenden Teams digital gescannt werden, um anschließend von allen KI-gestützte 3D-Avatare erstellen zu können. Die Abseitstechnik könne die Spieler dadurch "auch bei schnellen oder verdeckten" Bewegungen verfolgen.


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Jeder Scan eines Spielers dauere etwa eine Sekunde und erfasse "hochpräzise Körperteilabmessungen", hieß es in der FIFA-Mitteilung. "KI-fähige 3D-Avatare sorgen schließlich für eine präzise Spieleridentifikation und -verfolgung - ein großer Fortschritt in der halbautomatischen Abseitstechnologie", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino: "Sie liefern tolle Bilder, schnellere Entscheidungen sowie ein besseres Verständnis."

Der Weltverband erwartet durch die Neuerung zudem mehr Transparenz bei Abseitsentscheidungen bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli). Die 3D-Modelle sollen auch in die Übertragung integriert werden, der FIFA zufolge könnten Abseitssituationen nach einem Eingriff des Video-Assistenten (VAR) für die Menschen in den Stadien und an den Bildschirmen "realistischer und ansprechender" dargestellt werden.

Getestet wurde die Technologie im Dezember des Vorjahres beim FIFA-Interkontinental-Pokal zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Brasiliens Meister CR Flamengo (2:1 i.E.). Das System habe "seine Leistungsfähigkeit und seinen Nutzen" unter Beweis gestellt, schrieb die FIFA.

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