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·6. März 2026
„Absoluter Vertrauensbeweis“: BVB-Boss gibt Einblicke in Schlotterbeck-Poker

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Nico Schlotterbeck steht bei Borussia Dortmund vor einer wichtigen Zukunftsentscheidung. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken kämpft um eine Verlängerung und stellt zugleich klar, dass der BVB trotz Champions-League-Aus keine Spieler verkaufen muss.
Borussia Dortmund muss nach dem vorzeitigen Aus in der Champions League zwar mit finanziellen Einbußen rechnen, sieht sich dadurch jedoch nicht zu Spielerverkäufen gezwungen. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken stellte im Interview mit der WAZ klar, dass die wirtschaftliche Situation des Klubs stabil bleibt.
Das Ausscheiden aus der Königsklasse könnte dem Verein laut Schätzungen Einnahmen von bis zu 22 Millionen Euro kosten. Dennoch bewertet Ricken die Folgen vor allem aus sportlicher Perspektive kritisch. „Der sportliche Reputationsschaden ist deutlich größer als der finanzielle“, erklärte der 49-Jährige. Zwar sei es „total ärgerlich und schmerzhaft, dass wir uns dieses Jahr das Ergebnis versauen“, doch habe der Verein in den vergangenen Jahren wirtschaftlich solide gearbeitet.
Parallel arbeitet der Verein an der Zukunft von Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. Der Nationalspieler steht bei mehreren europäischen Topklubs auf dem Zettel, weshalb der BVB seit Wochen um eine Vertragsverlängerung bemüht ist. Ricken betonte dabei, dass die Gespräche in ruhiger Atmosphäre stattfinden. „Das Schöne ist, dass sowohl von unserer als auch von seiner Seite nur sehr wenig nach außen sickert. Das ist ein Zeichen für vertrauensvolle Gespräche.“
Auch wenn die Öffentlichkeit auf eine schnelle Entscheidung wartet, sieht der Klub keinen Grund für zusätzlichen Druck. Laut Ricken bewegen sich die Gespräche „noch im absoluten Normalitätsbereich“. Ein öffentliches Ultimatum für den Abwehrchef sei daher kein Thema.

Foto: IMAGO
Um Schlotterbeck vom Verbleib zu überzeugen, enthält das Angebot des BVB offenbar auch besondere Vertragskonditionen. Dazu könnte eine Ausstiegsklausel gehören. Ricken erklärte, solche Regelungen seien grundsätzlich nicht der Standard, könnten aber in bestimmten Situationen sinnvoll sein: „Es gibt aber Situationen, in denen man, um einen Deal zu bekommen, vielleicht auch solche vertraglichen Konstellationen eingehen muss.“
Der Verein signalisiert damit deutlich, wie wichtig Schlotterbeck für die sportliche Zukunft ist. Ob der 26-Jährige das Angebot annimmt oder im Sommer eine neue Herausforderung sucht, bleibt jedoch vorerst offen.
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