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·1. März 2026
Abstiegsangst: VfL Wolfsburg denkt über erneuten Trainerwechsel nach

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·1. März 2026

Der VfL Wolfsburg befindet sich auf sportlicher Talfahrt. Nach der erneuten Niederlage, einer über weite Strecken desolaten Vorstellung und dem Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz sollen die Wölfe laut kicker über eine Trainerfreistellung nachdenken. Demnach gebe es “ernsthafte Überlegungen, ein zweites Mal in dieser Saison den Trainer zu wechseln.” Dieser Schluss läge nach dem 0:4 beim VfB Stuttgart nahe.
Konkret wollte sich beim VfL Wolfsburg nach dem Spiel in Stuttgart noch niemand zur erneuten Pleite und dem drohenden Abstieg äußern. Die WAZ titelt: Die Bosse des VfL Wolfsburg ducken sich weg!
AR-Chef Sebastian Rudolph, Diego Benaglio “(Aufsichtsratspräsidium), Sportdirektor Pirmin Schwegler und VW-Chef Oliver Blume sollen nach dem Spiel in die Kabine zur Mannschaft gegangen sein. Was dort besprochen wurde, ist nicht bekannt.
Schon vor dem Spiel geisterten einige Namen als Retter des VfL in den Medien herum. Über Felix Magath wurde häufig spekuliert. Doch es soll laut Rudolph keine Gespräche mit ihm gegeben haben. Weitere Namen auf der Liste: Die WAZ hatte Dieter Hecking genannt. Nach dem Spiel nennt auch der Kicker Hecking als möglichen Kandidaten. Doch laut neustem Bericht der Bildzeitung soll es noch keinen Kontakt zu Dieter Hecking gegeben haben.
Weitere Gerüchte: Auch Bruno Labbadia, Thomas Reis oder Friedhelm Funkel stehen auf der Spekulationsliste.
Die Niederlage in Stuttgart war mehr als nur ein weiterer Rückschlag. Sie wirkte wie ein sportlicher Offenbarungseid. Bereits zur Pause lag Wolfsburg nach Treffern in der 21., 30. und 42. Minute mit 0:3 zurück, ohne je den Eindruck zu vermitteln, wirklich im Abstiegskampf angekommen zu sein. Zweikampfschwach, schlecht organisiert und ohne erkennbare Leidenschaft präsentierten sich die Wölfe. Auch die drei Wechsel zur Halbzeit änderten nichts am Gesamtbild. Stuttgart schaltete einen Gang zurück, blieb aber klar überlegen. In der Nachspielzeit fiel folgerichtig auch noch das 0:4.
Die Zahlen unterstreichen die Entwicklung. Nur zwei Punkte aus sechs Rückrundenspielen hatten Wolfsburg tief in den Tabellenkeller gezogen. Während die direkte Konkurrenz am Wochenende punktete, rutschte der VfL auf Platz 17 ab. Der direkte Abstiegsplatz ist damit Realität. Der Auftritt in Stuttgart könnte der sportlichen Führung die letzte Hoffnung auf eine kurzfristige Wende unter Bauer bringen.
Noch vor dem Spiel hatte der Trainer betont, seine Mannschaft sei gut vorbereitet und grundsätzlich in der Lage, gegen jeden Gegner zu punkten. Auf dem Platz war davon nichts zu sehen. Gerade im Abstiegskampf, in dem Einsatz, Wille und Geschlossenheit oft den Ausschlag geben, ließ Wolfsburg all das vermissen. Die wiederkehrenden personellen Probleme und die fehlende Stabilität hatten den Druck auf Bauer zuletzt stetig erhöht. Nach dem Auftritt in Stuttgart scheint das Vertrauen nun offenbar endgültig aufgebraucht.
Mit der Trennung von Daniel Bauer würde der VfL Wolfsburg ein klares Signal setzen: Man könnte damit versuchen den Abwärtstrend zu stoppen und im Kampf um den Klassenerhalt neue Impulse setzen. In einer Woche spielt der VfL Wolfsburg zu Hause gegen den HSV. Vor dem Spiel gegen Stuttgart hatte es geheißen, dass Daniel Bauer noch zwei Spiele Zeit bekommt. Doch dies könnte nach dem blamablen und existenzbedrohenden Auftritt nun hinfällig sein.
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