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·21. August 2026
Acht Ausfälle! Werder startet mit Rumpfkader in den Pokal

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Bild: Pau Barrena/Getty Images
Werder Bremen muss zum Pflichtspielauftakt zahlreiche Ausfälle verkraften. Gleich acht Spieler stehen Daniel Thioune gegen den Lüneburger SK Hansa nicht zur Verfügung. Auch auf der Torwartposition ist der Trainer zu einer Veränderung gezwungen.
Mit dem Duell gegen den Oberligisten beginnt für Werder am Samstag die neue Saison. Im Hamburger Millerntor-Stadion gehen die Bremer zwar als klarer Favorit in die Partie, können personell aber längst nicht aus dem Vollen schöpfen.
Neben Stammtorwart Karl Hein fehlen Felix Agu, Dariusz Stalmach, Keke Topp, Oskar Wojcik, Eren Dinkci, Niklas Stark und Mitchell Weiser. Damit trifft es Werder in nahezu allen Mannschaftsteilen.
Besonders auf den Außenbahnen gehen Thioune mit Agu und Weiser zwei etablierte Optionen verloren. Stark fehlt als erfahrener Verteidiger, während Topp und Rückkehrer Dinkci in der Offensive nicht zur Verfügung stehen.
Gerade gegen einen tief verteidigenden Außenseiter könnten Tempo, Breite und personelle Alternativen während des Spiels wichtig werden. Thioune muss deshalb bereits beim ersten Pflichtspiel improvisieren und möglicherweise früher als geplant auf Spieler aus der zweiten Reihe zurückgreifen.
Für Hein rückt Alexander Schlager zwischen die Pfosten. Der österreichische Nationaltorhüter kam im Sommer ablösefrei von Red Bull Salzburg und erhält damit direkt die Gelegenheit, sich unter Pflichtspielbedingungen zu zeigen. „Es war der Plan, dass Karl Hein spielt, jetzt fällt er aus und Alex steht im Tor. Wir werden die Entwicklung abwarten und die Position in der kommenden Runde neu bewerten“, erklärte Thioune gegenüber der BILD.
Eine dauerhafte Wachablösung ist damit allerdings nicht verbunden. Thioune stellte ausdrücklich klar, dass Hein die Nummer eins bleibt. Der 24-Jährige war im Training weggerutscht und klagte anschließend über muskuläre Schmerzen. Bereits in der kommenden Woche soll er wieder vollständig mit der Mannschaft arbeiten. Damit dürfte Hein beim Bundesliga-Auftakt gegen den SC Freiburg ins Tor zurückkehren. Schlager kann sich gegen Lüneburg dennoch für weitere Pokaleinsätze empfehlen.
Bei Weiser zeichnet sich unterdessen eine Rückkehr ab. Der Rechtsverteidiger trainierte in dieser Woche erstmals wieder mit höherer Intensität bei der Mannschaft. Nun soll die Belastung schrittweise gesteigert werden. Verläuft der Aufbau ohne Rückschlag, könnte Weiser am zweiten Bundesliga-Spieltag gegen RB Leipzig wieder zum Kader gehören. Bei den übrigen verletzten Spielern ist dagegen noch offen, wann sie Thioune wieder zur Verfügung stehen.
Trotz der angespannten Personallage bleibt die Rollenverteilung gegen den Fünftligisten eindeutig. Werder muss verhindern, dass aus den acht Ausfällen eine Ausrede wird – und den Pflichtspielstart auch mit dem ausgedünnten Kader souverän bewältigen.
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