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·12. September 2026
„Ich glaube, dass jeder so ein bisschen mit sich selbst beschäftigt war“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Werder Bremen

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Elias Schnaubelt
12 September, 2026
Nach einem Sieg zum Auftakt gegen Hoffenheim und einer Niederlage in Stuttgart teilte sich der 1. FC Köln die Punkte mit Werder Bremen am 3. Spieltag. Wie schon zuletzt zeigten die Kölner zwei unterschiedliche Halbzeiten. Am Samstag war jedoch erstmalig die erste stärker. Die Akteure äußerten sich dementsprechend mit gemischten Gefühlen.
René Wagner beobachtet seine Mannschaft



come-on-fc.com berichtet aus dem RheinEnergieSTADION
Der FC konnte die Führung am Samstagabend gegen Werder Bremen nicht verteidigen. Nach der Führung durch Linton Maina ließen die Kölner nach. Den Ausgleich erzielte Niclas Füllkrug in der 69. Minute. Ausgerechnet hatten sich die Geißböcke mit Sicherheit mehr. Nach dem Spiel äußerten sich Tom Krauß, Linton Maina und René Wagner bei Sky und in der Mixed Zone.

„Trotzdem denke ich, ist es aufgrund der beiden Halbzeiten am Ende ein verdienter Punkt für beide Mannschaften“
„Wir haben jetzt vier Punkte nach drei Spielen, wir sind zuhause ungeschlagen“
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„Wir hatten in den letzten zwei Spielen Probleme in der zweiten Halbzeit, heute war es genau anders herum. Wir haben dann zu oft den langen Ball gewählt und dann wird es natürlich schwer. Die Bremer haben das vor allem in der zweiten Halbzeit super gemacht. Dann ist es leider am Ende ein Standardtor, aber trotzdem denke ich, ist es aufgrund der beiden Halbzeiten am Ende ein verdienter Punkt für beide Mannschaften. Wir haben jetzt vier Punkte nach drei Spielen, wir sind zuhause ungeschlagen. Das ist wichtig für uns. Aufgrund der zweiten Halbzeit müssen wir uns fragen, warum wir nicht ein bisschen aggressiver waren. Wo ich enttäuscht bin, dass wir den Mut verloren haben, mit Ball auch noch weiter zu attackieren.

„So ehrlich muss man sein, dass wir in der ersten Halbzeit absolut da waren und in der zweiten Halbzeit die 20-25 Minuten Kontrolle Bremen gegeben haben“
„Du spielst ja vor 50.000, du hast Adrenalin und jeder hat so seine gewisse Meinung in dem Moment.“
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„Ich habe ein bisschen was in dem Oberschenkel gespürt, aber wie ich meinen Körper kenne, ist es nichts Schlimmes. Ehe ich da noch einen Sprint mache und dann Wochen ausfalle, bin ich da schon ein bisschen vorsichtig. Aber wie ich meinen Körper kenne, ist es nichts.“
„In der zweiten Halbzeit kriegen wir sehr wenig Druck auf den Ball. Bremen hat absolut Druck gemacht. Wenn du solche Spiele hast, wo du vielleicht auch einfach mal verteidigst, musst du die Standards gut verteidigen, Füllkrug kommt frei zum Schuss. So ist es dann ein verdientes 1-1 für Werder Bremen.“
„Ich kann das jetzt auch nicht direkt analysieren, das werden wir im Video sehen. So ehrlich muss man sein, dass wir in der ersten Halbzeit absolut da waren und in der zweiten Halbzeit die 20-25 Minuten Kontrolle Bremen gegeben haben und das haben sie dann ausgenutzt mit dem Tor.“
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„Ich glaube, dass jeder so ein bisschen mit sich selbst beschäftigt war“
„Wir haben es eigentlich angesprochen in der Kabine.“
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„Ich glaube, die ersten 20-25 Minuten waren echt in Ordnung. Wir waren mutig, wir haben nach vorne gespielt, jeder Spieler wollte den Ball haben. Beim Anlauf hat nicht alles geklappt, aber die ersten 20-25 Minuten haben wir selbst das ausgebügelt, wenn es mal nicht funktioniert hat, wenn Bremen durchgekommen ist. Ich fand, wir waren richtig gut drin im Spiel und haben dann, wie so oft, den Gegner wieder kommen lassen. Ich glaube, da kam einiges zusammen, dass wir dann gar nicht mehr ins Spiel gefunden haben.“
„Wir haben es eigentlich angesprochen in der Kabine. Ich glaube, da waren die ersten 4-5 Minuten auch ganz gut vorm Anlaufen und dann wieder nachgelassen. Ich weiß nicht, wir müssen da ganz schnell eine Lösung finden, dass wir, wenn wir merken, dass wir in so einer Situation gerade sind, in so einem Modus sind, dass wir da ganz schnell was ändern.“
„Ich glaube, dass jeder so ein bisschen mit sich selbst beschäftigt war und nicht so richtig wusste, was jetzt genau der Grund und der Fehler ist. Es ist natürlich dann schwer, in so einem lauten Stadion dann irgendwie jeden ranzuholen und mit jedem zu reden.“
„Wir probieren so schnell wie möglich, immer Fuß zu fassen und das umzusetzen, was der Trainer auch von einem will. Und ich glaube, die Sachen, die dann von uns nicht so gut waren, waren dann vielleicht kommunikativ einfach, dass keiner so richtig wusste, was jetzt zu tun ist, was zu machen ist. Und ich glaube, dann fehlt es einfach da, ich will jetzt nicht sagen, dass wir uns auch mal anschreien, das ist falsch, aber irgendwie, dass wir es schaffen, dass es nicht so dahin plätschert und wir gefühlt warten, bis irgendwie ein Tor fällt.“
In der Hinrunde der Saison 2024/25 kam Bakatukanda unter Gerhard Struber dreimal in der 2. Bundesliga zum Einsatz.
Im FC-Kader stehen aktuell fünf Innenverteidiger. Joel Schmied, Rav Van den Berg, Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey konkurrieren um die Spielzeit. Timo Hübers ist noch verletzt und wird im Saisonverlauf wieder einsteigen.
Das nächste Spiel vom FC ist am Samstag den 19. September in Hamburg.







































