Adi Hütter trifft wichtige Entscheidung bei Eintracht Frankfurt | OneFootball

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·29. September 2026

Adi Hütter trifft wichtige Entscheidung bei Eintracht Frankfurt

Artikelbild:Adi Hütter trifft wichtige Entscheidung bei Eintracht Frankfurt

Bei Eintracht Frankfurt dreht sich derzeit vieles um die Frage, ob man defensiv mit einer Dreier- oder Viererkette auflaufen sollte.Eigentlich hatte Adi Hütter nach seiner Rückkehr im Sommer geplant, ein 4-2-2-2-System bei der SGE einzustudieren. Doch weil die Hessen in dieser Formation große Defensivprobleme hatten und an den ersten beiden Spieltagen bereits sieben (!) Gegentore kassierten, gab es Zweifel daran, ob Hütter mit diesem System (zumindest kurzfristig) Erfolg haben wird.

In Mainz stellte der neue Eintracht-Coach auf eine Dreierkette um, prompt wurde der erste Saison eingefahren. Beim anschließenden 2:2 gegen Freiburg griff Hütter zunächst wieder auf eine Viererkette zurück, mit der es wiederum nicht so prickelnd lief.


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Nun berichtet die Bild, dass Hütter die Entscheidung getroffen habe, "künftig grundsätzlich auf eine Dreierkette" zu setzen. Demnach habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, mit diesem System höhere Chancen auf Erfolg zu haben. Voraussetzung: Hütter hat für die Dreierkette das nötige Spielermaterial zur Verfügung. Die Umstellung gegen Freiburg war nämlich auch einem Personalmangel geschuldet, da Jeremiaha Maluze ausfiel und Nnamdi Collins noch nicht bereit für die Startelf war. Sollten genügend Verteidiger fit sein, wird die Dreierkette die neue alte Grundordnung der SGE sein.

Koch als Gewinner - wer wird der Verlierer?

Der größte Profiteur dieser Entscheidung dürfte Robin Koch sein, der in einer Dreierkette so viel besser aussieht als in einer Viererkette. Auch Eintracht-Legende Andreas Möller hatte sich kürzlich für die Dreierkette ausgesprochen: "In Mainz hat mir die Dreierkette sehr gut gefallen. Man hat auch Robin Koch angemerkt, dass ihm das guttut, weil er in der Zentrale zwei Verteidiger neben sich hat. Dann ist er ein Führungsspieler, kann sich um andere kümmern und die Abwehr organisieren."

Doch es wird auch einen Verlierer dieser Systemumstellung geben: Denn wenn die Eintracht defensiv einen Mann mehr aufstellt, muss offensiv jemand weichen. Da Jonathan Burkardt so oder so gesetzt sein dürfte, kämen Younes Ebnoutalib, Ritsu Doan oder Can Uzun als mögliche Verlierer infrage. Dabei wird viel von der Frage abhängen, ob Hütter mit einem Spielmacher hinter einer Doppelspitze plant – oder ob er lieber einen Stürmer aufbietet und dahinter zwei Freigeister einsetzt.

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