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·24. September 2026
Frankfurts Systemfrage: Was wird mit Kapitän Koch?

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·24. September 2026

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Bei Eintracht Frankfurt sorgt die richtige Abwehrformation für hitzige interne Diskussionen. Auch Robin Koch rückt dabei in den Fokus.
Eintracht Frankfurt steht mit einer Dreierkette aktuell deutlich kompakter und besser da als mit einer Viererkette. Beim 3:1 in Mainz funktionierte die Umstellung, gegen Freiburg kehrte Trainer Adi Hütter zunächst zur Viererkette und damit zum Doppelsturm zurück, kassierte dabei aber erneut zwei Gegentore.
Erst als Hütter nach einer Stunde auf Dreierkette umstellte, hatten die Hessen ihre beste Phase des Spiels. Im Zentrum dieser Systemdebatte steht dabei ausgerechnet Kapitän Robin Koch, der in der Viererkette deutlich unsicherer wirkt und vor allem in der Eins-gegen-eins-Verteidigung Probleme zeigt.
Gegen Freiburg war Koch laut BILD an beiden Gegentoren mitbeteiligt. Intern sind sich bei der Eintracht demnach alle einig, dass der Kapitän seine Stärken am besten in einer Dreierkette ausspielen kann, wo er zentral verteidigen und organisieren kann und gleichzeitig mehr Absicherung erhält, was auch die jungen Außenverteidiger Keita Kosugi und Elias Baum entlastet.
Für Hütter wird die Systemfrage damit zur echten Zwickmühle. Eigentlich will der Trainer sowohl Jonathan Burkardt als auch Younes Ebnoutalib gemeinsam von der Leine lassen, schließlich sind beide in Topform und haben sich mit ihren Leistungen einen Stammplatz mehr als verdient.
Doch dafür müsste die Eintracht wohl wieder dauerhaft mit Viererkette spielen, und genau damit fehlt der Mannschaft aktuell die nötige defensive Sicherheit. Wie Hütter diesen Konflikt zwischen offensiver Ausbeute und defensiver Stabilität auflöst, dürfte in den kommenden Wochen eine der spannendsten Fragen bei der Eintracht bleiben.























