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·9. Februar 2026
Agbadou packt aus: So hat Yalcin den Wolverhampton-Profi zu Besiktas gelotst – „Das ist meine Identität“

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Emmanuel Agbadou hat erklärt, warum er sich für den Wechsel zu Besiktas entschieden hat und welche Rolle BJK-Trainer Sergen Yalcin dabei spielte. Der Verteidiger von der Elfenbeinküste kam von Wolverhampton Wanderers nach Istanbul und betonte, dass er mit dem schwarz-weißen Klub große Ziele verfolgt. In einem Interview auf dem US-amerikanischen YouTube-Kanal des Vereins schilderte er die Hintergründe des Transfers und sprach offen über seine Motivation, seine Spielidentität und den Einfluss seines Umfelds.
Agbadou machte deutlich, dass der Wechsel zu Besiktas kein Selbstläufer war und lobte die Arbeit beider Seiten im Prozess. „Beide Seiten haben große Anstrengungen unternommen, um den Transfer zu ermöglichen.“ Gleichzeitig beschrieb er, warum Transfers Zeit brauchen können: „Es hat lange gedauert, aber so ist das nun einmal im Fußball. Es kann notwendig sein, zu warten, bis die Bedingungen erfüllt sind, die für alle am besten sind.“ Agbadou stellte dabei den professionellen Umgang in den Vordergrund und sagte: „Sie müssen professionell sein. Wenn Sie also eines Tages gehen möchten, müssen Sie den Klub im guten Einvernehmen mit allen verlassen.“
Der Innenverteidiger bedankte sich ausdrücklich bei Besiktas und Wolverhampton sowie bei den Verantwortlichen: „Ich möchte den beiden Vereinen und ihren Präsidenten danken. Weil wir jetzt haben, was wir wollen.“ Zudem hob er die Unterstützung aus dem sportlichen Bereich hervor: „Ich möchte mich auch beim Trainerstab bedanken. Weil sie mir viel Interesse gezeigt haben. Deshalb möchte ich ihnen allen für ihre Unterstützung danken.“
Nach seiner Ankunft in der Türkei fühlte sich Agbadou nach eigenen Worten sofort wohl. Er erklärte, dass ihn wenig überrascht habe, weil er bereits im Vorfeld viel über das Land erfahren habe. Sein Umfeld habe ihm vermittelt, „wie energisch und liebevoll Menschen sind“, und genau das habe er sofort gespürt: „Ich habe es gespürt, sobald ich hierher kam. Ich konnte sofort mit Menschen interagieren.“ Er stellte dabei eine Verbindung zu seiner Herkunft her und sagte, dass ihm diese Herzlichkeit vertraut sei, weil er Afrikaner sei und die Menschen in seinem Land ähnlich herzlich seien.
Eine entscheidende Rolle schrieb er seinem Manager zu, den er als Türken bezeichnete. Dieser habe ihn nachdrücklich ermutigt, in die Türkei zu kommen und das Land zu erleben: „Er sagte mir, dass ich in die Türkei kommen müsse, dass ich dieses Land besuchen müsse und dass ich hier sehr glücklich sein werde.“ Dazu kam die sportliche Strahlkraft des Klubs: Die Idee, zu einem „großen und tief verwurzelten Verein wie Besiktas“ zu wechseln, habe ihn stark angezogen. Agbadou formulierte klare Ziele: „Ich möchte mit diesem Verein Trophäen gewinnen. Ich möchte die Chance haben, in der Europa League zu spielen. Deshalb bin ich hier. Weil ich die Herausforderungen liebe.“
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Besonders deutlich wurde Emmanuel Agbadou, als er über Sergen Yalcin sprach. Der Trainer habe ihn überzeugt, weil er mit einem klaren Plan und intensiver Ansprache aufgetreten sei. Agbadou sagte: „Mein Gespräch mit dem Trainer verlief sehr gut. Er zeigte mir viel Interesse, sprach darüber, was für einen Spielplan er hatte und was er vorhatte.“ Genau das habe ihn gepackt, weil er sich in diesem Ansatz wiedererkenne: „Mir hat es so gefallen. Das ist genau der Stil, den ich spielen möchte. Das ist meine Identität.“ Deshalb habe ihn die Idee, nach Istanbul zu wechseln, endgültig angezogen.
Vor dem Transfer holte sich Agbadou nach eigener Aussage bewusst Eindrücke aus dem Umfeld der Liga ein. Er berichtete, dass er mit mehreren Personen gesprochen habe, die Erfahrung in der Türkei haben, und dass die Rückmeldungen durchweg positiv gewesen seien. Namentlich erwähnte er El Bilal Toure als Gesprächspartner. Sein Fazit: Er habe sich bereit gefühlt, eine neue Herausforderung anzunehmen, und er habe in Besiktas eine Atmosphäre gespürt, die ihn reizt.
Besonders schwärmte er vom Einfluss der Fans und beschrieb das Gefühl großer Spiele als Energiequelle: Wenn man spielt, geben die Fans viel Energie, das sei „wirklich eine riesige Energie“. Diese Stimmung verglich er mit der Atmosphäre großer Organisationen in Europa und sagte offen: „Ich liebe es.“
Agbadou betonte, dass er auf dem Platz gerne Verantwortung übernimmt und wie ein Anführer auftritt. Seine Haltung fasste er in einem klaren Satz zusammen: „Ich kämpfe für mein Team auf dem Feld.“ Er wolle in jedem Spiel alles geben und gleichzeitig seinen Mitspielern Energie vermitteln, weil das für ihn zu den wichtigsten Faktoren in einem Team gehört. Mit Blick auf seine Laufbahn verwies er darauf, dass er bereits in Belgien, Frankreich und England gespielt habe und dort unterschiedliche Erfahrungen gesammelt habe.
Nun wolle er sich in einer neuen Liga beweisen, wissend, dass die Anpassungszeit im Fußball kurz ist. Er sagte, er müsse sich schnell anpassen, weil man „keine Zeit im Fußball“ habe. Dabei setzte er klare Schwerpunkte: Er wolle seine Eins-zu-eins-Duelle gewinnen, Sicherheit ausstrahlen und seinem Partner Selbstvertrauen geben, um die Stabilität in der Defensive zu stärken.
Auch die Nationalmannschaft spielte in seinen Aussagen eine Rolle, insbesondere im Hinblick auf seine Ziele rund um die Weltmeisterschaft. Auf die Frage, was der Transfer für seine WM-Ambitionen bedeutet, antwortete Agbadou: „Ich denke, das ist eine sehr gute Gelegenheit für mich. Weil ich mich durch regelmäßiges Spielen weiter verbessern muss. Man muss spielen, um sich weiter zu verbessern.“ Gleichzeitig verwies er auf die starke Konkurrenz im Nationalteam und erklärte, warum ihm Kontinuität so wichtig ist: Er wolle nicht riskieren, aus einem sehr guten Team herauszufallen.
Mit dem Wechsel zu Besiktas wolle er zeigen, wie er in einem großen Klub kämpft, und er sei überzeugt, dass man ihm dabei genau folgen werde. Er sagte, dass die Menschen ihn hier ähnlich aufmerksam beobachten werden wie in England, was er als zusätzlichen Antrieb betrachtet.
Zum Abschluss richtete Emmanuel Agbadou eine klare Botschaft an die Anhänger von Besiktas. Er wünscht sich konstante Unterstützung, weil das Team große Ziele hat und die Energie im Stadion eine entscheidende Rolle spielen kann. Seine Worte: „Weil wir mit diesem Team schöne Dinge tun wollen. Ich denke, wir haben ein gutes Team. Wir haben gute Energie.“ Dann folgte der Appell: Die Fans sollen weiterhin hinter der Mannschaft stehen, denn „mit ihrer Unterstützung werden wir einen viel besseren Platz erreichen“.









































