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·22. September 2026
Alexander Blessin neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach

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Borussia Mönchengladbach hat Alexander Blessin als neuen Trainer verpflichtet. Der 53-Jährige erhält einen Vertrag bis 2028 und folgt auf Eugen Polanski, der nach nur drei Spieltagen gehen musste. Blessin kommt vom Abstieg mit dem FC St. Pauli und soll die Borussia vor dem Abstieg bewahren.

St. Paulis Cheftrainer Alexander Blessin wirkt nach der Niederlage seiner Mannschaft im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg am 16. Mai 2026 im Hamburger Millerntor-Stadion sichtlich enttäuscht. (Selim Sudheimer / Getty Images Europe via Getty Images)
Stand: 22. September 2026, 14:15 Uhr
Die Mönchengladbach-Verantwortlichen setzen bei der Rettung des Vereins auf Blessin, der zuletzt zwei Jahre lang St. Pauli trainiert hat. Nach dem Abstieg der Hamburger 2026 war der Trainer dort entlassen worden. Bei Gladbach ist die Situation angespannt: Nach vier Spieltagen hat die Borussia noch keinen Punkt geholt und 16 Gegentore kassiert. Dies ist laut eigener Aussage der schlechteste Saisonstart der Vereinsgeschichte.
Sportchef Rouven Schröder hatte zunächst nur von einer „mündlichen Einigung“ mit einem ungenannten Trainer berichtet. Nach dem 3:4-Niederlage gegen Mainz 05 am Samstag verdichteten sich die Hinweise auf Blessin: Der Coach liked bei Instagram nur drei deutsche Clubs, darunter Gladbach, und hatte am Samstagabend ein Post der Borussia mit einem Like kommentiert.
Blessin begann seine Trainerkarriere 2012 im Nachwuchs von RB Leipzig. Seinen ersten Job als Cheftrainer erhielt der gebürtige Deutsche 2020 beim belgischen Club KV Ostende. Weitere Stationen waren der FC Genua (2022) und Royale Union Saint-Gilloise (2023/24), bevor er im Sommer 2024 zu St. Pauli kam.
In der Hansestadt sollte Blessin den Aufsteiger stabilisieren: Nach der Übernahme von Fabian Hürzeler führte er St. Pauli auf Platz 14, ein Jahr später folgte jedoch der Abstieg und damit die Trennung. Bei Gladbach erwartet ihn nun eine ähnlich schwierige Aufgabe: Ein Klassenerhalt ist das Minimalziel, ansonsten könnten auch für Schröder schwierige Zeiten anbrechen.
Polanski musste nach nur drei Spieltagen gehen. Die Borussia hatte unter seiner Leitung einen Spieltag später noch keinen Punkt geholt und bereits 16 Gegentore kassiert, was den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte darstellt.
Sportchef Schröder kündigte zunächst nur eine „mündliche Einigung“ an, nannte aber keinen Namen. Die Spuren führten zu Blessin, da er nur drei deutsche Clubs bei Instagram liked und am Samstag den Mainz-Beitrag der Borussia mit einem Like versah.
Quelle: AFP, Meldung vom 22.09.2026, 14:09 Uhr.
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