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·12. Juli 2026

„Als kleines Projekt auserkoren“ – Auf dieses HSV-Talent schaut Remberg besonders aufmerksam

Artikelbild:„Als kleines Projekt auserkoren“ – Auf dieses HSV-Talent schaut Remberg besonders aufmerksam

Nicolai Remberg etablierte sich als Führungsspieler und will beim HSV weiter vorangehen.

Während des am gestrigen Samstag endenden Trainingslagers betonte er in einer Medienrunde (via Abendblatt): „Ich will noch mehr Verantwortung übernehmen und meine Erfahrung weitergeben. In dem Bereich muss ich den nächsten Schritt machen.“ Dabei wird sich der zentrale Mittelfeldspieler, der den HSV in den Spielen gegen Leverkusen und Stuttgart bereits als Kapitän aufs Spielfeld führte, vor allem den Nachwuchsakteuren widmen.


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„Ich will ein paar Jungs in meine Richtung ziehen. Nur mit Talent klappt es nicht immer“, meinte Remberg. Besonders in seinen Fokus rückte Louis Lemke, das aktuell wohl größte Hamburger Talent: „Ich habe Louis als kleines Projekt auserkoren.“ Der erst 16 Jahre junge Linksverteidiger schnupperte bereits in der abgelaufenen Spielzeit erste Bundesliga-Luft. Nun sollen die nächsten Schritte in der Entwicklung erfolgen, um sich womöglich dauerhaft in der Profimannschaft etablieren.

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Foto: Getty Images

Remberg sieht „viel Potenzial“ in Lemke

„Ich habe eine Fantasie bei ihm. Er ist sehr höflich und sehr nett. Ich habe das Gefühl, er will einfach. Louis verfügt über viel Potenzial“, erklärte Remberg. Daher nimmt er Lemke unter seine Fittiche: „Wir haben gemeinsam Läufe absolviert. Ich nehme ihn auch immer mit in den Kraftraum. Er muss nicht direkt mein Programm machen. Aber ich finde, jeder kann ein bisschen an sich arbeiten, auch wenn es nur Schnellkraft ist. Es geht darum, stabil zu sein.“

Dementsprechend sei die Hauptsache aus Sicht des mit 65 Bundesliga-Einsätzen den dritthöchsten Wert im Hamburger Kader erreichenden 26-Jährigen, dass „man nicht nur im Gym herumsitzt. Das sehe ich nicht so gerne. In der vergangenen Saison hätte ich dazu nichts gesagt. Jetzt mache ich sofort klar, dass es so nicht läuft.“ Dies sei „der erste Schritt, um mehr Verantwortung zu übernehmen“, unterstrich Remberg seinen Ansatz, der sich möglicherweise auch positiv auf Lemke auswirken wird.

Foto: IMAGO

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