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·6. September 2026
Álvarez-Saga: Darum kam ein Barça-Wechsel für Atlético nie infrage

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Mindestens bis zum kommenden Winter bleibt der argentinische Mittelstürmer Julián Álvarez trotz aller Bemühungen des FC Barcelona, den Spieler zu verpflichten, bei Atlético Madrid. Mit der Art und Weise, wie die Katalanen die Verhandlungen angegangen sind, waren die Colchoneros alles andere als zufrieden.
Das Transferfenster ist mittlerweile endgültig geschlossen und somit hat sich auch ein potenzieller Wechsel von Julián Álvarez zum FC Barcelona zerschlagen. Atlético-Geschäftsführer Miguel Ángel Gil sollte somit mit seiner Aussage, die er im Verlauf des Sommers bis zu viermal tätigte, recht behalten: "Es gab niemals Verhandlungen mit dem FC Barcelona und der Stürmer bleibt weiterhin bei den Rojiblancos."
Die Madrilenen blieben ihrer harten Linie treu und hielten an ihrer Entscheidung fest, selbst als die Situation angesichts der Gemütslage des Argentiniers, der öffentlich einen Wechsel gefordert hatte, zunehmend untragbar schien.
Atlético betonte dabei, dass es im Fall Álvarez weder um Ego noch um persönliche Befindlichkeiten ging. Für die Vereinsführung war vielmehr entscheidend, an den eigenen Grundsätzen festzuhalten und Verhandlungen mit dem nötigen Respekt und auf die richtige Art und Weise zu führen. "Es geht um eine Frage der Prinzipien, des Respekts und darum, die Dinge richtig zu machen", lautete die Haltung der Klubspitze.
In diesem Zusammenhang stellten die Colchoneros klar, dass bei einem Spieler, der weiterhin in die sportlichen Planungen des Klubs passt, zunächst das Gespräch gesucht und versucht werde, die unterschiedlichen Standpunkte anzunähern. Sollte der Spieler dennoch einen Wechsel anstreben, müsse zunächst ein angemessener Marktwert festgelegt werden.
Anschließend erwartet der Klub sowohl vom interessierten Verein als auch vom Spielerberater Transparenz in den Verhandlungen. Werden diese Grundsätze nicht eingehalten, zieht Atlético Madrid die Konsequenzen und beendet sämtliche Gespräche.
Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, soll der FC Barcelona allerdings hinter dem Rücken von Atlético bereits verhandelt haben, sich vor direkten Duellen in der vergangenen Saison an Spieler gewandt haben und über Mediensprecher falsche Informationen verbreitet haben. Alles Tricks, mit denen Atlético alles andere als zufrieden war.
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