Alvarez-Wechsel vom Tisch? Atletico-Boss wird deutlich und stichelt gegen Barça | OneFootball

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·23. August 2026

Alvarez-Wechsel vom Tisch? Atletico-Boss wird deutlich und stichelt gegen Barça

Artikelbild:Alvarez-Wechsel vom Tisch? Atletico-Boss wird deutlich und stichelt gegen Barça

Die Zukunft von Julian Alvarez sorgt bei Atletico Madrid weiter für reichlich Wirbel. Präsident Enrique Cerezo hat nun allerdings klargestellt, dass die Rojiblancos ihren Star eigentlich nie verkaufen wollten. Gleichzeitig teilte der Klub-Boss gegen den FC Barcelona aus, der lange als Wunschziel des Argentiniers galt.

In den vergangenen Tagen hatte noch einiges darauf hingedeutet, dass sich im Transferpoker um Alvarez doch noch eine Tür öffnen könnte. Laut einem Bericht der Sport Bild, die sich auf Atletico Play und Mundo Deportivo berief, sollte Atletico Madrid inzwischen grundsätzlich bereit sein, den 26 Jahre alten Vizeweltmeister noch in diesem Sommer abzugeben. Allerdings nicht an den FC Barcelona, sondern bevorzugt an den FC Arsenal.


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Atletico-Präsident Cerezo zeichnet nun jedoch ein anderes Bild. "Nach einem ziemlich komplizierten Sommer, der von ständigen Fragen zu Julian Alvarez geprägt war, ist Fakt: Er ist Spieler von Atletico Madrid", erklärte Cerezo gegenüber der katalanischen Zeitung Sport: "Wir hatten nie die Absicht, ihn zu verkaufen. Er ist Spieler von Atlético Madrid und steht dem Trainer zur Verfügung, damit er ihn aufstellen kann, wann immer er möchte."

Cerezo kritisiert Barcelona

Mit seinen Aussagen widerspricht Cerezo zumindest öffentlich den jüngsten Berichten, wonach Atletico seine bisherige Haltung aufgeweicht und einem Transfer unter bestimmten Voraussetzungen zugestimmt habe. Speziell das Werben des FC Barcelona um Alvarez scheint beim Atletico-Präsidenten zudem für Verstimmung gesorgt zu haben. Auf die Katalanen angesprochen, erklärte Cerezo: "Ich denke, dass Barcelona der Situation nicht gerecht geworden ist und nicht das getan hat, was man in einer solchen Situation normalerweise tut." Was genau er Barcelona vorwirft, führte der Klub-Boss nicht weiter aus. Cerezos Spitze gegen Barça steht aber offenbar in direktem Zusammenhang mit der Kritik von Atletico-Geschäftsführer Miguel Angel Gil Marin. Dieser hatte zuvor mehreren Klubs mangelnden Respekt im Umgang mit Atletico auf dem Transfermarkt vorgeworfen. Auf diese Kritik war nun Cerezo angesprochen worden.

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Atletico-Präsident Enrique Cerezo | Europa Press Sports/GettyImages

Die Lage bleibt damit kompliziert. Medienberichten zufolge möchte Alvarez Atletico verlassen und bevorzugt einen Wechsel nach Barcelona. Einen Vorstoß des FC Arsenal soll der Weltmeister bereits abgelehnt haben, weil er nicht nach England zurückkehren möchte. Atlético wiederum soll einen Verkauf an Barça nicht akzeptieren und stattdessen einen Wechsel zu den Gunners bevorzugen.

Am ersten La-Liga-Spieltag fehlte Alvarez beim 2:0-Erfolg von Atletico gegen Aufsteiger Malaga sogar im Kader. Trainer Diego Simeone führte dies auf den Fitnesszustand des Angreifers nach der WM-Pause zurück. Gegen den FC Villarreal nahm Alvarez zu Beginn der Partie auf der Bank Platz.

Ob Cerezos Aussagen tatsächlich das endgültige Aus für einen Alvarez-Transfer bedeuten oder vor allem die Verhandlungsposition Atleticos unterstreichen sollen, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Von einer öffentlich kommunizierten Wechselbereitschaft will der Atletico-Präsident nichts wissen.

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