Anfield Index
·4. September 2026
Andoni Iraola findet nach Kaderbekanntgabe wohl Lösung rechts hinten

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·4. September 2026

Liverpool hat auf der Rechtsverteidiger-Position ein Problem, und es bringt nichts, das schönzureden. Nach zwei Saisonspielen wirkt die Position bereits instabil, die Kadertiefe dünn und die Lösungen improvisiert.
Deshalb ist Isaac Mabaya plötzlich wichtig.
Jeremie Frimpong ist aktuell der Stammspieler auf der rechten Seite von Andoni Iraolas Abwehr. Er könnte sich noch steigern, und es ist noch Zeit da, damit er sich richtig einfindet, doch die ersten Anzeichen deuten darauf hin, dass er für das, was Liverpool in dieser Rolle derzeit braucht, keine natürliche Lösung ist. Hinter ihm wird es schnell unübersichtlich.
Conor Bradleys wiederkehrende Fitnessprobleme haben Dominik Szoboszlai bereits dazu gezwungen, als Rechtsverteidiger auszuhelfen. Das ist so früh in der Saison ein Warnsignal. Es nährt auch eine bekannte Sorge: Liverpool scheint eine Schwäche, die schon in der vergangenen Saison offensichtlich war, noch immer nicht gelöst zu haben.
Dass Mabaya in Liverpools offizielle Premier-League-Kaderliste aufgenommen wurde, ist kein unwichtiges Detail. Es zeigt, dass er näher an der ersten Mannschaft ist, als viele angenommen hatten. Iraola ist womöglich eher bereit, auf Optionen aus der Akademie zu schauen als sein Vorgänger, und Liverpool hat womöglich ohnehin nicht viel Wahl.
Der 21-jährige Rechtsverteidiger ist nun einer von nur acht einheimischen Spielern im registrierten Kader. Diese Zahl sagt viel über Liverpools Kaderplanung aus. Sie erinnert einmal mehr daran, dass die Transferpolitik Lücken hinterlassen hat, und zwar keine kleinen.
Mabaya gab sein Debüt bei den Profis im Februar 2025 gegen Plymouth. Es lief nicht gut. Er kam nach 10 Minuten für Joe Gomez ins Spiel, fand nie richtig hinein und wurde eine halbe Stunde vor Schluss wieder ausgewechselt. Seitdem verlief sein Weg alles andere als reibungslos.
Eine Leihe zu Wigan Athletic in der vergangenen Saison sollte helfen. Stattdessen wurde es eine von Verletzungen geprägte Zeit, in der er nur dreimal spielte. Das ist keine Entwicklung, das ist Stillstand.
Jetzt wieder fit, hat Mabaya in dieser Saison beide Spiele der U21 begonnen und am Sonntag gegen Leeds 90 Minuten absolviert. Das macht ihn nicht automatisch bereit, aber es macht ihn verfügbar, und Verfügbarkeit zählt, wenn ein Kader ohnehin schon am Limit ist.

Foto: IMAGO
Falls Frimpong sich jetzt verletzen sollte, wäre Ronald Araujo wahrscheinlich die erste Notlösung. Das Problem liegt auf der Hand. Araujo wird auch in der Innenverteidigung gebraucht, besonders da Jeremy Jacquet vorsichtig aufgebaut wird. Szoboszlai kann aushelfen, aber auch im Mittelfeld ist Liverpool nicht gerade im Überfluss besetzt.
Die logische Kette ist also simpel. Noch ein Rückschlag, noch ein kleines Ziehen, noch ein Auswahlproblem, und Mabaya ist plötzlich ernsthaft im Gespräch.
Kein ernsthafter Klub will so früh in einer Saison an diesem Punkt sein. Liverpool ist trotzdem dort. Die Besetzung auf der Rechtsverteidiger-Position wirkt fragil, die Zahl der einheimischen Spieler schwach, und Iraola jongliert bereits im August mit Rollen, mit denen er nicht jonglieren müssen sollte.
Mabaya wirkte in den vergangenen zwei Jahren nicht wie ein Kandidat für den Durchbruch. Das ist die Wahrheit. Aber der Fußball wartet nicht immer auf den idealen Zeitpunkt. Manchmal ergeben sich Chancen, weil die Planung an anderer Stelle gescheitert ist.
Genau das könnte jetzt bei Liverpool passieren. Wenn Mabaya seine Chance bekommt, dann nicht, weil alles nach Plan gelaufen ist. Sondern weil dem Klub die besseren Antworten ausgegangen sind.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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