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·3. September 2026
"Anzeichen sind gut": Holten-Comeback bei Hansa rückt näher

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Mit sieben Punkten und bereits zehn Toren grüßt der F.C. Hansa Rostock vom zweiten Tabellenplatz – und das, obwohl mit Emil Holten der Top-Torjäger der Vorsaison weiterhin fehlt. Nun rückt das Comeback des Angreifers langsam näher.
Schon seit Anfang August ist Holten bei der Kogge außen vor. Zunächst bremsten Rückenprobleme den 30-Jährigen aus, inzwischen sind es die Adduktoren, die Schwierigkeiten bereiten. Zuletzt konnte der Däne aber schon Fortschritte machen. Bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag sprach Trainer Daniel Brinkmann von einer "positiven Tendenz", wollte aber "nicht zu euphorisch sein" und noch keine Prognose abgeben, wann der Stürmer wieder eine Option sein wird.
"Ich wünsche mir natürlich, dass er schnellstmöglich zurückkehrt. Aktuell sind die Anzeichen gut." Beim Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Samstag wird Holten noch nicht dabei sein, gleiches gilt für die Langzeitverletzten Paul Stock und Yannic Stein. Dafür wird Peter Kiedl nach auskurierter Oberschenkelverletzung erstmals zum Kader gehören.
Den Saisonstart mit sieben Punkten bewertete Brinkmann indes als "sehr positiv" und meinte: "Wir haben einen guten Start hingelegt. Jetzt geht es darum, aus dem guten Start einen sehr guten Start zu machen." Dafür sollen am Samstag drei Punkte her. "Dann hätten wir einen Rückstand gedreht, auswärts gewonnen, ein Heimspiel gewonnen und damit schon Resilienz gezeigt." Die Aufgabe gegen die Hessen werde jedoch "sehr schwer", warnte der Hansa-Coach.
Zum einen, weil sich die Hessen auf den letzten Metern der Transferperiode gleich vierfach verstärkt haben. Darunter mit Raul Paula, den der FCH laut Brinkmann ebenfalls auf dem Zettel hatte. "Er ist technisch unheimlich versiert und ein Spieler, der die Mannschaft besser macht." Zum anderen, weil die Wehener ihr System zuletzt von einem 3-4-2-1 auf ein 4-4-2 mit Doppelsechs umgestellt haben. "Es ist daher nicht ganz klar, auf was wir uns einstellen müssen."
Hansa hat am letzten Transfertag dagegen nicht mehr auf dem Spielermarkt zugeschlagen, sodass es bei insgesamt zwölf Neuzugängen bleibt. Brinkmann zeigte sich mit dem Kader sehr zufrieden und sprach den Beteiligten um Sportchef Amir Shapourzadeh ein Kompliment aus. "Sie haben mir einen sehr guten Kader zur Verfügung gestellt. Es macht unheimlich viel Spaß mit den Jungs zu arbeiten. Wir sind sehr überzeugt von unserem Weg, denn wir haben nicht nur namhafte Spieler, sondern auch junge Spieler geholt, in denen wir ein großes Potenzial sehen." Dieses soll auch am Samstag wieder abgerufen werden, damit der dritte Sieg im vierten Spiel gelingt.







































