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·14. Mai 2026

Arda Güler bei Real Madrid zum Spieler des Monats April gewählt

Artikelbild:Arda Güler bei Real Madrid zum Spieler des Monats April gewählt

Türkei-Star Arda Güler von Real Madrid ist vom spanischen Rekordmeister zum besten Spieler des Monats April gewählt worden. Entscheidend für die Wahl dürfte vor allem Gülers überragender Auftritt beim CL-Viertelfinale gegen Bayern München gewesen sein. Ein kleines Detail im offiziellen Foto von der Preisverleihung sorgt nun wiederum für Kontroversen online. 

Spätestens seit dieser Saison ist klar, dass die Prognosen vieler Beobachter, dass sich Arda Güler bei Real Madrid niemals durchsetzen würde, daneben gelegen haben, denn sowohl unter Xabi Alonso als auch unter Álvaro Arbeloa ist der junge Türke gleichermaßen Stammspieler als auch Leistungsträger. Gerade im abgelaufenen schwierigen Monat für die "Königlichen" hat der 21-Jährige Verantwortung übernommen und ist mit starken Leistungen vorangegangen, wofür er nun vom Verein die Auszeichnung als Spieler des Monats April erhalten hat. Bei der Preisverleihung hat nun allerdings ein kleines Detail für Aufregung gesorgt.


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Prügelei unter Real-Spielern überschattet die letzten Wochen 

Real Madrid wurde zuletzt von schlechten Neuigkeiten und Kontroversen überschattet. Alleine der Umstand, dass man zwar ausgerechnet durch eine 0:2-Niederlage im "Clásico" gegen den FC Barcelona den Erzrivalen zum spanischen Meister gemacht hat, dies aber nicht die größte Schlagzeile der vergangenen Wochen war, ist bezeichnend. Wie nämlich nach außen gedrungen war, hat es eine Prügelei zwischen den Real-Spielern Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni gegeben, nach der ersterer mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus landete und beide Spieler vom Verein eine Rekordstrafe von je mindestens 500.000 Euro erhalten hatten. Dass im Zuge all dieser Aufregung Arda Güler zum Spieler des Monats April gewählt wurde – nicht zuletzt wegen seiner beiden Traumtore im CL-Viertelfinal-Rückspiel in München, nachdem der Türke angeblich der einzige Spieler gewesen sein soll, der von Vereinspräsident Florentino Pérez nicht einen verbalen Einlauf bekommen habe – scheint fast schon kaum erwähnenswert zu sein, hätte der Spielmacher auf dem Preisverleihungsfoto nicht mit der Trikotnummer 14 anstatt seiner eigentlichen Nummer 15 posiert.

Arda Güler posiert mit der Tchouaméni-Trikotnummer 14 

Beim Foto von der Preisverleihung, das der Verein auf dessen SM-Kanälen postete, fiel vielen Fans schnell auf, dass Arda Güler einen Trainingsanzug mit der Nummer 14 und nicht mit seiner eigentlichen Nummer 15 trug, was zu den wildesten Spekulationen führte. Einige meinen, dass dies ein kleiner Hinweis Gülers sei, sich beim Streit zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni auf die Seite des Letztgenannten geschlagen zu haben, der normalerweise die Nummer 14 trägt. Tchouaméni soll Gerüchten zufolge zu dem Mannschaftsteil gehört haben, die von Beginn an hinter dem neuen Kurs unter Xabi Alonso gestanden hätten, während Valverde sich diesem Weg verschlossen habe, was letztendlich in der überraschenden Entlassung des früheren Leverkusen-Trainers mündete.

Verneigung vor Ex-Trainer Xabi Alonso? 

Wiederum andere Fans vermuten, dass es sich bei diesem Trikot-Detail direkt um eine Unterstützung/Huldigung für den ehemaligen Coach Xabi Alonso handeln könnte, da dieser früher während seiner Zeit bei Real Madrid als aktiver Spieler, in der er 2014 unter anderem auch die Champions League gewann, ebenfalls die Nummer 14 trug. Unter Alonso ist Arda Güler vom rechten Flügel ins Mittelfeldzentrum gerückt und konnte sich dort als Stammspieler etablieren. Grundsätzlich soll das Verhältnis zwischen Trainer und Spieler ein sehr inniges gewesen sein und Güler habe die Entlassung Alonsos sehr getroffen.

Wahrscheinlich überhaupt keine tiefgreifende Botschaft 

Nachdem es also viele Spekulationen darüber gab, welch geheime Botschaft Arda Güler mit der Trikotnummer auf dem Preisverleihungsfoto senden wollte, gab es auch die Stimmen, die darauf hinwiesen, dass es in Wahrheit überhaupt nicht ungewöhnlich sei, dass Spieler mit Trainingsjacken herumliefen, die gar nicht ihre angestammte Nummer trügen. Wahrscheinlich sei für diese, dass es sich hierbei überhaupt nicht um eine Botschaft handle und dass das Internet mal wieder übertreibe. Eine andere Sache wäre es allerdings gewesen, hätte der Türke tatsächlich das Trikot seines Mannschaftskollegen in einer solchen Situation getragen, doch war dies hier schlicht nicht der Fall.

Foto: X / Real Madrid C.F. 

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