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·10. Mai 2026
Arsenal-Strategie: Erst Verkäufe, dann neue Topspieler

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Während die Fans des FC Arsenal den Einzug ins Finale der Champions League feiern, laufen bereits die Planungen für die neue Saison.
Der internationale Erfolg der Gunners spült dem Klub eine große Summe in die Kassen. Rund 140 Millionen Euro hat die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta laut Sky Sports bereits insgesamt in der Champions League eingespielt. Dennoch müssen die Nordlondoner im Sommer auch den ein oder anderen Verkauf tätigen, bevor man selbst auf dem Transfermarkt aktiv wird.
Vor einem Jahr gab Arsenal für die Neuzugänge Viktor Gyökeres, Eberechi Eze, Martin Zubimendi, Cristhian Mosquera, Noni Madueke, Kepa Arrizabalaga und Christian Nörgaard über 200 Millionen Euro aus. Dazu kam Piero Hincapie per Leihe aus Leverkusen, in Kürze wird der Ecuadorianer für 52 Millionen Euro fest verpflichtet. Die erste große Investition steht daher schon fest.
Um Ablöse zu generieren, könnte sogar das eigene Tafelsilber verkauft werden. Erlöse durch Verkäufe der Eigengewächse Ethan Nwaneri und Myles Lewis-Skelly würden als Reingewinn in die Bilanz eingehen. Allerdings traut man beiden Youngsters zu, in Zukunft zu den Gesichtern des Klubs zu werden, zumal Lewis-Skelly zuletzt im zentralen Mittelfeld überzeugte.
Wahrscheinlicher ist daher, dass sich der Spitzenreiter der Premier League von Spielern aus dem erweiterten Kreis der Startelf trennen wird. Ben White, Leandro Trossard und Gabriel Martinelli kommen allesamt regelmäßig zum Einsatz, gelten aber nicht aber unersetzlich. Während White hinter dem derzeit verletzten Jurrien Timber als Rechtsverteidiger nur zweite Wahl ist, sinkt Trossards Wert angesichts seines Alters von Jahr zu Jahr. Martinelli ließ seine Qualitäten insbesondere in der Champions League regelmäßig aufblitzen, der anvisierte nächste Schritt in seiner Entwicklung lässt jedoch schon seit einigen Jahren auf sich warten.

Foto: Getty Images
Dass die Gunners im Sommer erneut eine Transferoffensive wie im Vorjahr starten, ist nicht zu erwarten. Dennoch soll der Kader auf einigen Positionen hochkarätig verstärkt werden, vor allem im Angriff besteht Bedarf. Als Kandidaten brachte Sky Sports unter anderem Anthony Gordon von Newcastle und Atletico-Star Julian Alvarez ins Gespräch.







































