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·30. April 2026
Arsenal Trainer Arteta schimpft über VAR-Eingriff: Kein Strafstoß nach Ansicht der Videobilder?

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Mikel Arteta hat nach dem 1:1 von Arsenal im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Atlético Madrid scharf gegen den VAR-Eingriff beim zurückgenommenen Elfmeter gegen Eberechi Eze geschossen. Der Teammanager der Gunners zeigte sich auch lange nach dem Abpfiff noch fassungslos und stellte vor allem die Entscheidung infrage, den Strafstoß nach Ansicht der Videobilder zu streichen.
Mikel Arteta, Cheftrainer des FC Arsenal, applaudiert seinen Fans nach dem Halbfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 zwischen Atlético de Madrid und dem FC Arsenal im Metropolitano-Stadion in Madrid am 29. April 2026. (Dan Mullan / Getty Images)
„Was ich nicht verstehe – und worüber ich mich sehr aufrege und wütend bin – ist, wie zum Teufel der Elfmeter gegen Eze zurückgenommen werden konnte. Ich verstehe das nicht. Es verändert den weiteren Spielverlauf völlig“, sagte Arteta nach dem hart erkämpften 1:1 (1:0) im stimmungsvollen Halbfinal-Hinspiel bei Atlético. Aus seiner Sicht war die Szene in der 78. Minute klar: David Hancko hatte Eberechi Eze am Fuß berührt, Schiedsrichter Danny Makkelie zeigte sofort auf den Punkt. Nach Eingriff des Videoassistenten nahm der Niederländer die Entscheidung jedoch zurück.
Arteta legte bei DAZN nach: „Es ist ganz einfach, es ist ein klarer Elfmeter. Wenn es ein Elfmeter ist, weiß ich nicht, warum man den VAR hinzuziehen muss, warum man sich das 13 Mal ansehen muss – das ist kein eindeutiger Fehler.“ Für den Spanier war die Intervention des Assistenten daher nicht nachvollziehbar, zumal die Aktion aus seiner Sicht keineswegs einen klaren Irrtum des Schiedsrichters darstellte.
Auch auf der Insel sorgte die Entscheidung für reichlich Gesprächsstoff. Liverpool-Legende Steven Gerrard kritisierte bei TNT Sports, Schiedsrichter müssten „den Mut haben, zu ihrer Entscheidung zu stehen.“ Einen klaren Fehler, der den VAR-Eingriff gerechtfertigt hätte, erkannte auch er nicht. Gleichzeitig verwies Gerrard darauf, dass Diego Simeones Auftreten den Unparteiischen unter Druck gesetzt habe. Der Atlético-Coach hatte während der Überprüfung gewohnt wild gestikuliert und auf das Schiedsrichtergespann eingeredet.
Trotz des Ärgers bleibt für Arsenal der Traum vom ersten Champions-League-Finale seit 20 Jahren lebendig. Die Londoner gehen mit einer soliden Ausgangsposition ins Rückspiel am kommenden Dienstag um 21.00 Uhr bei Prime Video vor heimischem Publikum. „Wir sind in einer unglaublichen Position. Wir spielen vor unseren Leuten. Es liegt in unserer Hand“, sagte Arteta. Zudem könnte der Chefcoach dann möglicherweise wieder auf Nationalspieler Kai Havertz zurückgreifen, der derzeit verletzt fehlt.







































