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·17. September 2026
ASSE: Der undisziplinierteste Spieler überrascht

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7 Gelbe Karten für die ASSE, 10 für Metz und Reims. Auf dem Papier wären die Verts also die bravsten des Trios. Doch ein einziger Spieler aus Saint-Étienne reicht aus, um diese Feststellung deutlich zu relativieren. Fokus.
Zwischen der ASSE, Metz und Reims, drei der wichtigsten Anwärter auf den direkten Aufstieg, verdient wirklich wer das Etikett der härtesten Mannschaft der Ligue 2? Die kollektive Antwort scheint auf dem Papier einfach, doch auf Seiten von Saint-Étienne verbirgt sich dahinter eine deutlich kontrastreichere individuelle Realität.
Mit nur 7 Gelben Karten und 1 Roten Karte in 6 Spieltagen weist die ASSE den niedrigsten Wert des untersuchten Trios auf, klar vor Metz und Reims, die beide bei 10 Verwarnungen stehen. Eine Zahl, die vermuten lassen könnte, dass die Stéphanois eher zurückhaltend auftreten. Betrachtet man jedoch nur die Anzahl der begangenen Fouls, kommt die ASSE mit 91 fast an Metz und Reims zusammen heran, die jeweils 77 Fouls aufweisen, was den physischen Einsatz angeht. Mit anderen Worten: Die Verts foulen viel, schaffen es aber erstaunlicherweise, Karten zu vermeiden.
Erst auf individueller Ebene wird die Erklärung für dieses Paradox bei Saint-Étienne wirklich deutlich. Thierno Ballo führt die interne Rangliste der begangenen Fouls bei der ASSE mit großem Abstand an: 15 Fouls wurden gegen ihn in nur 4,1 gespielten 90-Minuten-Einheiten gepfiffen. Ein beeindruckender Wert, deutlich höher als bei seinen Teamkollegen, der sich bislang jedoch in keiner einzigen Gelben Karte niedergeschlagen hat. Eine Statistik, die ebenso Fragen aufwirft, wie sie beruhigt: Der Flügelspieler aus Saint-Étienne geht im Zweikampf sichtbar Risiken ein, ohne dass der Schiedsrichter es bislang für nötig hielt, ihn zu verwarnen.
Hinter Ballo teilen sich Áron Csongvai und Augustin Boakye mit jeweils 10 begangenen Fouls den zweiten Platz in dieser internen Rangliste. Das liegt zwar deutlich unter Ballos Wert, bestätigt aber dennoch eine klare Tendenz zu körperbetontem Einsatz bei diesen beiden Mittelfeldspielern, die für die Balance in Ian Cathros Elf essenziell sind. Zuriko Davitashvili folgt mit 9 Fouls, während Julien Le Cardinal, Kévin Pedro und Maxime Bernauer diese Spitzengruppe mit jeweils 7 begangenen Fouls abrunden.
Abgesehen von diesem Kern körperlich engagierter Spieler zeigt der Rest des Kaders von Saint-Étienne ein deutlich disziplinierteres Profil. Sohaib Naïr und João Ferreira kommen jeweils auf 5 begangene Fouls, während Irvin Cardona, Tamar Svetlin, Ben Old oder auch Adam Baallal sich im gesamten Zeitraum mit 2 Fouls begnügen. Torhüter Gautier Larsonneur wiederum steht bei null Fouls, eine angesichts seiner Position logische Statistik.
Betrachtet man nur die kollektiven Zahlen, erscheint die ASSE klar als die disziplinierteste Mannschaft des Trios, mit der niedrigsten Anzahl Gelber Karten. Doch die individuelle Analyse relativiert diesen beruhigenden Befund deutlich. Mit seinen 15 Fouls in nur viereinhalb Spieläquivalenten kommt Thierno Ballo allein auf einen Wert, der nahe an der Summe mehrerer seiner Teamkollegen zusammen liegt. Ein Risiko, das die Verts disziplinarisch bislang noch nicht teuer zu stehen kam, das aber mit fortschreitender Saison genau beobachtet werden sollte, denn eine Karte, die irgendwann doch fällt, könnte den Verlauf eines wichtigen Spiels verändern.
Trotzdem ist es mit Blick auf das gesamte Kollektiv schwer, die ASSE im Vergleich zu den Gegnern aus Metz und Reims, die vom Schiedsrichter häufiger verwarnt wurden, als die wirklich härteste Mannschaft des Trios zu bezeichnen. Die eigentliche Debatte liegt womöglich woanders: in Ballos Fähigkeit, diese Intensität zu kontrollieren, ohne am Ende eine Karte zu kassieren, die den Verts im ungünstigsten Moment der Saison einen Schlüsselspieler kosten könnte.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































