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·30. August 2026
ASSE: Deutliche Worte von Platini über die Grünen

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Eine Dokumentarserie über Michel Platini führt den ehemaligen Zehner zurück durch die verschiedenen Etappen seiner Karriere. Seine Zeit bei der ASSE nimmt auf dem Bildschirm nur wenige Minuten ein, doch seine Worte erinnern an den Platz, den Saint-Étienne in seinem Werdegang eingenommen hat. Zwischen 1979 und 1982 entdeckte Platini dort eine Kultur, die ihn bis an die Spitze des europäischen Fußballs begleiten sollte.
Michel Platini trug das grüne Trikot nur drei Spielzeiten lang. Sie reichten jedoch aus, um eine besondere Beziehung zwischen dem Spieler und Saint-Étienne entstehen zu lassen. In der sechsteiligen Dokumentarserie von Canal+ kehrt der künftige dreifache Ballon d'Or unter anderem nach Geoffroy-Guichard zurück. Auf dem Rasen des Chaudron fasst er diese Verbindung mit wenigen Worten zusammen: "Es ist eine Liebesgeschichte, eine lange Liebesgeschichte." Eine Sequenz, über die an diesem Samstag Le Progrès berichtet und die auf die Jahre des ehemaligen Kapitäns der französischen Nationalmannschaft in Saint-Étienne zurückblickt. Platini war im Juni 1979 aus Nancy zur ASSE gewechselt. Der Klub von Roger Rocher kam damals gerade aus seinem großen Jahrzehnt und suchte noch immer danach, seine europäische Geschichte fortzuschreiben.
Saint-Étienne steht vor allem für eine Etappe beim Aufbau des Wettbewerbstyps, der er später bei Juventus und in der französischen Nationalmannschaft werden sollte. Platini sagt es selbst in der Dokumentation: "Dort habe ich gelernt, immer zu gewinnen." Auch ordnet er seinen Wechsel in den damaligen Kontext ein: "Es war der Klub Frankreichs." Für ihn, der seine Profi-Laufbahn in Nancy begonnen hatte, führte der Schritt in eine neue Dimension damals über den Forez.
Diese Kultur des Siegens hatte Platini bereits früher im Zusammenhang mit seiner Zeit bei den Grünen angesprochen. Vor 4 Jahren sprach Michel Platini bei Sorare über diese Generation aus Saint-Étienne, die der ehemalige Zehner mit dem Wandel der Ambitionen des französischen Fußballs verband.
Doch Platini blickt auch differenziert auf diese drei Spielzeiten zurück. Die ASSE gewann zwar weiter, schaffte es aber nicht mehr, an die europäischen Höhen einiger Jahre zuvor anzuknüpfen. "Wir haben Hoffnung gegeben, und danach haben wir die Träume nie ganz verwirklicht", räumt er ein.
Dennoch bleibt eine große Errungenschaft. Am 2. Juni 1981 empfängt die ASSE Bordeaux am letzten Spieltag der Meisterschaft. Nantes ist noch in Reichweite, und die Grünen müssen gewinnen. Platini erzielt in der ersten Halbzeit zwei Tore. Saint-Étienne gewinnt mit 2:1 und holt seinen zehnten französischen Meistertitel. Bis heute ist dieser Triumph die letzte Meisterschaft, die der Klub gewonnen hat. Für Platini ist es zugleich sein einziger französischer Meistertitel.
Auch seine persönliche Bilanz zeigt seinen Einfluss: 145 Spiele und 82 Tore im Trikot von Saint-Étienne. 1982 verlässt er schließlich den Forez und wechselt zu Juventus. Sein letztes Spiel für die ASSE ist das im Elfmeterschießen gegen PSG verlorene Finale des französischen Pokals. Platini erzielt die beiden Tore von Saint-Étienne, bevor er im Elfmeterschießen selbst verwandelt.
Der Rest gehört zu einem anderen Teil seiner Karriere: drei Ballons d'Or in Folge zwischen 1983 und 1985, die EM 1984 mit der französischen Nationalmannschaft und seine Jahre in Turin. Doch auch mehr als vierzig Jahre nach seinem Abschied verbindet Platini einen Teil dieses Weges weiterhin mit Saint-Étienne, dem Ort, an dem er sagt, gelernt zu haben, wie man gewinnt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































