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·3. Oktober 2026
Nolan Roux (Ex-ASSE) zerlegt Data und GPS-Daten

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·3. Oktober 2026

Nolan Roux hat eine sehr klare Meinung zur Rolle der Daten im Fußball geäußert. Der frühere Stürmer der ASSE ist der Ansicht, dass GPS und Laufstatistiken manchmal das Wesentliche in den Hintergrund rücken: den Menschen, das Talent, das Gefühl und die Persönlichkeit des Spielers.
Der Fußball hat sich verändert. Daten nehmen inzwischen einen zentralen Platz im Alltag der Profiklubs ein. Zurückgelegte Distanz, Anzahl der Sprints, Intensität der Läufe, abgedeckte Zonen … GPS-Geräte ermöglichen es den Trainerteams, eine Vielzahl von Parametern zu messen. Aber wie weit sollte man dabei gehen?
Der frühere Spieler der ASSE und des FC Metz, Nolan Roux, ist von dieser Entwicklung nicht wirklich überzeugt. Im Podcast Addict’o Foot sprach der ehemalige Stürmer über sein Verhältnis zu Daten und zu den berühmten GPS-Geräten, die von den Spielern getragen werden. Mit einer einfachen Idee: Zahlen erzählen nicht immer die ganze Geschichte eines Spiels.
Für Nolan Roux liegt das Problem nicht unbedingt in der Technologie selbst. Es ist vor allem ihre Nutzung, die ihn nachdenklich macht. Der frühere Stéphanois meint, dass der Fußball Gefahr läuft, zu abhängig von Statistiken zu werden – bis zu dem Punkt, an dem bestimmte Qualitäten vergessen werden, die sehr viel schwerer zu messen sind.
„Was ich nicht mag, ist, dass die menschliche Seite im Fußball durch die Technologie verschwindet“, erklärt er im Podcast.
Der Ex-Stürmer nennt dabei vor allem das Beispiel der zurückgelegten Distanz. Eine Angabe, die in der Leistungsanalyse unverzichtbar geworden ist. Doch mehr zu laufen bedeutet nicht zwangsläufig, besser zu spielen.
Roux erinnert sich in diesem Zusammenhang an seine Zeit beim FC Metz. In dieser Phase sei er oft der Spieler gewesen, der am wenigsten lief. Eine Statistik, die bei einem Spieler in der Offensive überraschen konnte.
Doch der Stürmer hatte darauf eine sehr konkrete Antwort: Er traf.
Der Fall ist besonders aussagekräftig. In der Saison 2017–2018 erzielte Nolan Roux 15 Tore in der Ligue 1 mit Metz. Das war seine beste Saisonleistung in der höchsten Spielklasse.
Seine Überlegung ist also einfach. Wenn ein Spieler mehr Kilometer macht, aber vor dem Tor an Effizienz verliert, ist die Laufstatistik dann wirklich relevant?
„Was bringt es, wenn ich 12/13 km laufe und kein Tor mache?“, fragt er sich.
Eine Überlegung, die eine grundlegendere Frage aufwirft. Kann man die Leistung eines Fußballers wirklich mit einer Aneinanderreihung von Zahlen messen?
Nolan Roux lehnt deshalb nicht jede Form der Analyse ab. Seine Aussagen beziehen sich vor allem darauf, wie Daten von den Trainerteams genutzt werden können. Seiner Meinung nach besteht die Gefahr, in Statistiken eine Rechtfertigung für eine schlechte Leistung zu suchen.
„Ich habe das Gefühl, dass das immer ein Mittel ist, um einen Fehler zu suchen, um eine Rechtfertigung zu finden“, meint der frühere Stürmer.
Zur Veranschaulichung kommt Roux auch auf seine Erfahrung mit Benoît Assou-Ekotto zurück. Der Verteidiger, der unter anderem für Tottenham spielte, hatte seine eigenen Gewohnheiten. Dazu gehörte eine Wasserflasche mit Sirup.
Eine Routine, die ein Trainerteam überraschen konnte. In Metz soll der Spieler daher aufgefordert worden sein, diese Gewohnheit aufzugeben, weil sie als schlecht für ihn angesehen wurde. Seine Antwort soll sehr direkt gewesen sein: Er habe zehn Jahre lang in England mit dieser Routine gespielt, ohne dabei irgendein besonderes Problem zu haben.
Für Roux bringt diese Anekdote einen Teil des Problems auf den Punkt.
Jeder Spieler hat seine eigene Art zu funktionieren. Seine Gewohnheiten. Seinen Rhythmus. Seine Empfindungen. Und vor allem ein Wissen über seinen Körper, das sich im Laufe der Jahre aufgebaut hat.
„Wenn du Sport machst, kann niemand deinen Körper besser kennen als du selbst“, erklärt er.
Der frühere Stéphanois ist daher der Meinung, dass die Einführung neuer Protokolle einen Spieler manchmal eher stören als ihm helfen kann. Ein Trainerteam kann über mehr Informationen verfügen, aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass es den Spieler besser kennt, als dieser sich selbst kennt.
Daten können also ein Werkzeug sein. Aber nicht unbedingt eine absolute Wahrheit.
Die Aussagen von Nolan Roux (Ex-ASSE) bedeuten nicht, dass GPS-Daten keinerlei Nutzen haben. Sie ermöglichen es den Klubs heute, die Belastung der Spieler genau zu verfolgen und bestimmte Aspekte ihrer Vorbereitung anzupassen.
Doch der frühere Stürmer der ASSE erinnert an eine offensichtliche Tatsache: Fußball bleibt ein Mannschaftssport, in dem das Ergebnis nicht allein von der Anzahl der zurückgelegten Kilometer abhängt.
Ein Spieler kann weniger laufen und trotzdem entscheidend sein. Ein anderer kann unzählige Läufe machen und dennoch ineffizient sein. Zwei unterschiedliche Leistungen können also zu zwei sehr unterschiedlichen Statistiken führen, ohne dass die Zahlen allein den besten Spieler bestimmen könnten.
Genau das macht die Aussagen von Nolan Roux interessant. Seine Profi-Erfahrung erlaubt es ihm, den Fußball von gestern mit dem zu vergleichen, der sich nach und nach rund um Daten entwickelt hat.
Seine Zeit in Metz liefert übrigens ein besonders aussagekräftiges Beispiel. Roux beendete die Saison 2017–2018 mit 15 Treffern in der Liga, obwohl die Grenats in der Ligue 1 Letzter wurden.
Mit anderen Worten: Seine Torstatistiken erzählten eine Realität, die seine bloß zurückgelegte Distanz nicht zusammenfassen konnte.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































