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·9. September 2026

ASSE: Dieser Ex-Grüne, den man nicht behielt, glänzt in Liga 3

Artikelbild:ASSE: Dieser Ex-Grüne, den man nicht behielt, glänzt in Liga 3

Im Forez ausgebildet, von den neuen Eigentümern aussortiert, beim Puy Foot neu durchgestartet: Antoine Gauthier scheint endlich das Projekt gefunden zu haben, das zu ihm passt. Und die Zahlen dieses Saisonstarts in der 3. Liga bestätigen das deutlich. Oder vielmehr: sehr deutlich.

Der frühere Hoffnungsträger aus der Ausbildung der ASSE hat den Sprung in den Profikader von Saint-Étienne nie dauerhaft geschafft. Mit zwei Einsätzen in der Ligue 2 und zwei weiteren Berufungen in den Kader in der Ligue 1 unter Olivier Dall'Oglio hatte der offensive Mittelfeldspieler aus Clermont-Ferrand schnell verstanden, dass seine Zukunft mit dem Eintreffen der neuen Eigentümer des Vereins nicht im Forez liegen würde.


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Ein Abschied von der ASSE, eher Notwendigkeit als Wahl

In einem Interview mit Le Progrès zum Zeitpunkt seines Abschieds blickte Gauthier auf die Umstände seines Weggangs zurück – zwischen verlorenem Vertrauen und einem Wechsel im Trainerstab: "Als die neuen Eigentümer kamen, haben sie mich spüren lassen, dass sie nicht unbedingt auf mich setzen würden. Mit Olivier Dall'Oglio hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Er band mich vollständig in die Einheiten ein und berücksichtigte mich in den ersten Kadern. Aber nach seinem Abgang wurde ich wieder zur Reserve versetzt, und sie haben mir klargemacht, dass sie nicht mehr auf mich zählen würden." Eine Aussage, die trotz der Enttäuschung von Resilienz geprägt war: "Ich hatte immer diese Einstellung, dranzubleiben und daran zu glauben. Ich wusste, dass das nicht das Ende sein musste."

Einen Platz beim Puy Foot gefunden – nach der ASSE

Schließlich war es beim Puy Foot, damals in National 1, wo Gauthier seine Karriere neu startete – überzeugt vom klaren Willen des Vereins, ihn zu verpflichten, und von den positiven Rückmeldungen mehrerer ehemaliger Mitspieler: "Das ging ziemlich schnell, ich habe einen großen Willen von Le Puy gespürt, mich zu holen. Genau das habe ich gesucht, ich brauchte das Gefühl, dass der Trainer und der Sportdirektor mich wirklich wollen."

Eine Saison, die diese Wette voll bestätigt

Da der Puy Foot inzwischen in der 3. Liga spielt, bestätigen die Statistiken zu diesem Saisonstart, dass die sportliche Wette des ehemaligen Grünen voll aufgegangen ist. In seinen ersten fünf Spielen, in denen er im Schnitt 76 Minuten auf dem Platz stand, kommt Gauthier bereits auf 2 Tore und einen Leistungsindex von 54 in der Rolle als Mezzala – der drittbeste Wert der Liga auf dieser Position. Nicht schlecht.

Das offensive Radar des 22-jährigen Mittelfeldspielers ist beeindruckend: 90. Perzentil bei erzielten Toren, 94. Perzentil bei versuchten Dribblings und progressiven Läufen, 89. Perzentil bei geführten Offensivduellen. Ein Wert von 85 auf dieser Skala bedeutet, dass ein Spieler bei genau diesem, auf 90 Minuten heruntergerechneten Wert besser ist als 85 % der zentralen Mittelfeldspieler der 3. Liga. Auch körperlich sind seine Werte ebenso beeindruckend: 100. Perzentil bei der Anzahl der Sprints, 92. Perzentil bei der Distanz mit hoher Intensität – ein Profil eines unermüdlichen Läufers, das die Maßstäbe der Liga buchstäblich sprengt. Anders gesagt: Offensiv machen ihm in der 3. Liga nur sehr wenige Mittelfeldspieler etwas vor.

Dennoch klar erkennbare Entwicklungspotenziale

Das Profil von Gauthier ist deshalb aber nicht frei von Schwächen: Seine Passgenauigkeit bleibt ausbaufähig (39. Perzentil bei erfolgreichen Pässen), und sein begrenzter defensiver Beitrag (nur 3. Perzentil bei gewonnenen Defensivduellen) bestätigt ein Profil, das klar auf die Offensive und weniger auf das kollektive Gleichgewicht ausgerichtet ist. Entwicklungspunkte, die den offensiven Mittelfeldspieler trotzdem keineswegs daran hindern, sich zu Beginn dieser Saison als einer der auffälligsten Spieler seiner Liga zu etablieren.

Nach der ASSE eine Entwicklung, die zeigt, dass nie alles festgeschrieben ist

Die Geschichte von Antoine Gauthier veranschaulicht dieses im Fußball so häufige Szenario perfekt. Bei der ASSE wie anderswo. Ein Spieler, der aus unterschiedlichen Gründen bei seinem Ausbildungsverein aussortiert wird und schließlich voll aufblüht, sobald ihm ein Projekt wirklich vertraut. Der Puy Foot, seit Langem bekannt für seine Fähigkeit, anderswo ausgebildete Profile hervorzubringen oder neu zu beleben, bestätigt diesen Ruf mit dem bei der ASSE ausgebildeten offensiven Mittelfeldspieler, der nun zu den Besten seiner Liga zählt, einmal mehr. Und warum nicht eine Zukunft in der Ligue 2?

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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