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·3. September 2026
ASSE: Kilmer legt intern die Basis für sein mittelfristiges Projekt

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Der Sommer-Transfermarkt hat das Gesicht des Kaders von Saint-Étienne grundlegend verändert. Zwischen zahlreichen Abgängen und gezielten Zugängen präsentiert sich die ASSE nun mit einer verjüngten Mannschaft, deren Vertragsstruktur eine echte langfristige Strategie erkennen lässt.
Eine erste auffällige Feststellung beim Blick auf den Kader: Maxime Bernauer ist inzwischen der einzige Spieler der Profimannschaft, dessen Vertrag nur noch bis Juni 2027 läuft. Der Innenverteidiger befindet sich damit in einer besonderen Situation, die in den kommenden Monaten genau beobachtet werden dürfte. Lucas Lavallée, der in diesem Sommer gekommen ist und ebenfalls nur bis 2027 unter Vertrag steht, befindet sich hingegen in einer anderen Lage: Der Torhüter wurde zunächst für die Reserve verpflichtet, ehe er sich Hoffnungen machen darf, seinen Platz in der Profimannschaft zu erkämpfen.
Im Mittelpunkt steht nun eine Gruppe von acht Spielern, deren Verträge im Juni 2028 auslaufen: Irvin Cardona, Gautier Larsonneur, Zuriko Davitashvili, Augustine Boakye, Ben Old, Julien Le Cardinal, Marten-Chris Paalberg und Paul Eymard. Bei jedem von ihnen muss die Vereinsführung von Saint-Étienne bis zum Sommer 2027 eine Entscheidung treffen: verlängern, um die Zukunft abzusichern, oder rechtzeitig verkaufen, um nicht zu riskieren, sie ablösefrei zu verlieren und so einen möglichen Mehrwert mitzunehmen.
Der Fall Davitashvili, laut Transfermarkt mit 12 Millionen Euro bewertet und in diesem Sommer bereits umworben, ohne dass letztlich ein Angebot den Verein überzeugen konnte, veranschaulicht diese Problematik perfekt. Fest steht jedoch: Das Zeitfenster, um solche Fälle unter guten Bedingungen zu entscheiden, wird von Jahr zu Jahr kleiner.
Ein weiterer Block von acht Spielern genießt deutlich mehr Planungssicherheit, mit Verträgen bis Juni 2029: Mahmoud Jaber, João Ferreira, Chico Lamba, Joshua Duffus, Strahinja Stojkovic, Lassana Traoré, Adam Baallal und Nadir El Jamali. Eine Mischung aus bereits etablierten Spielern und jungen Talenten aus der Ausbildung in Saint-Étienne, bei denen der Klub volle drei Jahre Zeit hat, bevor er sich zu ihrer Zukunft positionieren muss.
Schließlich eine weitere wichtige Erkenntnis aus diesem Kaderbild: Die sieben Neuzugänge dieses Sommers haben alle für vier Spielzeiten bis Juni 2030 unterschrieben. Thierno Ballo, Tamar Svetlin, Jakob Breum, Áron Csongvai, Kévin Pedro, Sohaib Naïr und Mamour Ndiaye profitieren alle von derselben Vertragslaufzeit. Das gilt auch für Kévin Pedro. Eine Entscheidung, die keineswegs zufällig ist.
Dieses starke Signal zeigt den klaren Willen der Vereinsführung von Saint-Étienne: ein Fundament aufzubauen, auf das man sich langfristig stützen kann – weit entfernt von Leihgeschäften oder Kurzzeitverträgen, die frühere Transferperioden mitunter geprägt hatten. Indem die ASSE bei all ihren Sommer-Neuzugängen auf lange Laufzeiten setzt, zeigt sie ihr Vertrauen in diese Profile und schafft die Voraussetzungen, um über mehrere Spielzeiten hinweg ein stimmiges Projekt aufzubauen, statt von Sommer zu Sommer auf Sicht zu fahren.
Nun bleibt abzuwarten, ob sich dieses vertragliche Bild auch auf dem Platz in die erhofften Ergebnisse übersetzt und ob die kommenden Transferperioden es erlauben, die sensibelsten Fälle gelassen zu managen – angefangen bei jenen Verträgen, die 2028 auslaufen.
Diese Bewegungen spiegeln sich auch in der Gesamtstruktur des Kaders von Saint-Étienne wider, dessen Durchschnittsalter nun bei 23,4 Jahren liegt – eine Zahl, die die von der Vereinsführung bewusst verfolgte Jugendstrategie bestätigt. Die Offensive zieht den gesamten Marktwert erwartungsgemäß nach oben, mit insgesamt 27,70 Millionen Euro bei einem Durchschnittsalter von nur 22,8 Jahren, also einem durchschnittlichen Einzelwert von 4,62 Millionen Euro – dem höchsten im gesamten Kader.
Das Mittelfeld, ebenfalls sehr jung mit einem Durchschnitt von 23,0 Jahren, kommt auf 18,35 Millionen Euro, während die Abwehr, zahlenmäßig der am stärksten besetzte Mannschaftsteil, 20,10 Millionen Euro bei einem Durchschnittsalter von 23,8 Jahren aufweist. Die Torhüter bilden mit insgesamt 4,50 Millionen Euro das Schlusslicht – ein angesichts ihrer geringeren Anzahl logisch niedrigerer Betrag. Insgesamt wird der Kader von Saint-Étienne nun auf 70,65 Millionen Euro geschätzt.
Der Vergleich mit den Daten der vergangenen Saison bestätigt, dass dieser Kurs Richtung Jugend kein Zufall ist. Im Vorjahr lag das Durchschnittsalter des Kaders von Saint-Étienne bei 23,5 Jahren, bei einem Gesamtmarktwert von 85,95 Millionen Euro. In dieser Saison ist der Gesamtmarktwert trotz eines nahezu ebenso jungen Kaders (23,4 Jahre) auf 70,65 Millionen Euro gesunken. Die Offensive veranschaulicht diese Entwicklung perfekt: Der Durchschnittswert eines Angreifers stieg von 4,59 auf 4,62 Millionen Euro – ein stabiler Wert trotz eines leicht höheren Durchschnittsalters (22,2 Jahre gegenüber 21,2 in der vergangenen Saison). Das Mittelfeld ist dagegen spürbar jünger geworden, von 21,2 auf 23,0 Jahre (Abgang von Tardieu), und hat zugleich beim individuellen Wert zugelegt (2,29 Mio. Euro gegenüber 1,65 Mio. Euro), was die erfolgreichen Wetten der Vereinsführung auf mehrere vielversprechende Profile bestätigt. Die Abwehr bleibt der stabilste Mannschaftsteil, mit einem nahezu identischen Durchschnittsalter (23,8 gegenüber 24,1 Jahren) und einem gestiegenen Einzelwert (2,23 Mio. Euro gegenüber 1,46 Mio. Euro). Nur bei den Torhütern ist eine deutliche Verjüngung zu erkennen: von durchschnittlich 29,2 auf 24,7 Jahre (Ndiaye statt Maubleu).
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































