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·15. September 2026

ASSE: Larsonneurs Bilanz sorgt in Saint-Étienne schon für viel Wirbel

Artikelbild:ASSE: Larsonneurs Bilanz sorgt in Saint-Étienne schon für viel Wirbel

62,5 % Paraden. Diese Zahl allein sagt nicht besonders viel aus. Doch neben den 87 % von Boulogne oder den 85,7 % von Sochaux erzählt sie für die ASSE eine ganz andere Geschichte.

Nach Dunkerque flammte die Debatte um Gautier Larsonneur sofort wieder auf. Wir haben uns die Defensivdaten der gesamten Ligue 2 genauer angesehen, um sie besser zu verstehen und unseren Blick zu objektivieren. Vergleicht man die ASSE mit ihren 17 direkten Konkurrenten, bekommt das Bild eine Aussagekraft, die über einfache Kritik an der möglicherweise schlechten Positionierung des Torhüters aus Saint-Étienne hinausgeht.


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Eine Paradequote, die die Verts in die zweite Tabellenhälfte einordnet

Nach den ersten sechs Spieltagen der Ligue 2 weist Saint-Étienne eine Paradequote von 62,5 % auf, bei 16 Schüssen auf das Tor und 10 abgewehrten Bällen. Ein Wert, der für sich genommen durchaus ordentlich ist, die ASSE in dieser Kategorie aber nur auf Rang 13 oder 14 der Meisterschaft einordnet, gleichauf mit Guingamp. Mit 6 Gegentoren in 6 Spielen und einem Schnitt von 1,00 Gegentor pro 90 Minuten gehören die Verts trotz einer mehr als ordentlichen Bilanz von 5 Siegen bei nur einer Niederlage nicht zu den besten Defensiven der Liga.

Sochaux und Montpellier, die Referenz unter den direkten Konkurrenten

Am auffälligsten bleibt der Vergleich mit anderen Konkurrenten der ASSE. Sochaux kommt auf eine Paradequote von 85,7 % und ebenfalls 6 Gegentore in 6 Spielen, hat aber zugleich 4 Zu-null-Spiele vorzuweisen. Montpellier liegt nahezu gleichauf, mit 85,2 % Paraden, ebenfalls 4 Gegentoren (davon 3 gegen ... die ASSE) und derselben Zahl an Spielen ohne Gegentor.

Selbst Metz, ein regelmäßig genannter ernsthafter Anwärter im Rennen um den direkten Aufstieg an der Seite der ASSE, von Montpellier und Reims, wies vor dem Spiel an diesem Montag eine Paradequote von 83,3 % auf, bei nur 4 Gegentoren in 5 Spielen und einem Schnitt von 0,80 Gegentoren pro 90 Minuten. In genau diesem Punkt liegen die ASSE und Larsonneur leicht zurück, was bei den Anhängern der Verts zu viele schlechte Erinnerungen weckt.

US Boulogne, die beste Defensive der Liga

Ganz oben in der Defensivwertung steht US Boulogne mit einer beeindruckenden Paradequote von 87,0 %, nur 3 Gegentoren in 6 Spielen, einem Schnitt von 0,50 Gegentoren pro 90 Minuten und bereits 3 Zu-null-Spielen. Auf dieses Maß an defensiver Stabilität werden sich die Nordfranzosen im Kampf um den Klassenerhalt stützen können.

Das Tabellenende, wo Dunkerque gar nicht so weit von der ASSE entfernt ist

Ein Zeichen dafür, dass sich diese Statistik nicht nur auf ein klares Schwarz-Weiß-Bild reduzieren lässt: USL Dunkerque, obwohl am vergangenen Wochenende Sieger gegen die Verts, steht nur bei einer Paradequote von 52,0 %, mit 12 Gegentoren in 6 Spielen und einem Schnitt von 2,01 Gegentoren pro 90 Minuten. Ein Wert, der deutlich unter dem der ASSE liegt und bestätigt, dass der Sieg der Nordfranzosen eher auf offensive Effizienz und eine Verkettung von Umständen zurückzuführen ist als auf echte kollektive Defensivstärke.

Rodez (50,0 % Paraden, 12 Gegentore) und Nantes, das Schlusslicht dieser Wertung mit nur 47,8 % Paraden bei 12 Gegentoren in 6 Spielen und einem Schnitt von 2,00 Gegentoren pro 90 Minuten, bilden das Ende der Tabelle. Eine weitere Bestätigung der Probleme von Nantes, die bereits bei der Niederlage in Sochaux sichtbar geworden waren.

ASSE: Was lässt sich aus diesen Statistiken mitnehmen?

Diese vollständige Rangliste relativiert die Debatte um Gautier Larsonneur für sich genommen, räumt sie aber keineswegs aus. Denn Stand jetzt bleibt seine individuelle Bilanz diskutabel: Platz 17 von 20 Torhütern im Sofascore-Ranking der Ligue 2, mit einem Durchschnitt von 6,67, weit entfernt von den Werten von Pape Sy (8,20) oder Blondy Nna Noukeu (7,75) an der Spitze dieser Rangliste. Ein Rang, den man in den kommenden Wochen sehr genau im Blick behalten sollte, ohne in übertriebene Härte oder oberflächliche Nachsicht zu verfallen.

Auch das Kollektiv vor ihm ist keineswegs tadellos. Doch diese geteilte Verantwortung darf nicht als dauerhafte Ausrede dienen. Denn im Rennen um den direkten Aufstieg wird die ASSE es sich in dieser Saison ganz einfach nicht leisten können, ihre Chance ungenutzt verstreichen zu lassen. Jeder Punktverlust nach einem vermeidbaren defensiven Nachlassen könnte am Saisonende schwer wiegen, und der Spielraum für Fehler muss sich sowohl für den Torhüter als auch für die gesamte Mannschaft unbedingt verringern, wenn die Verts diesen guten Saisonstart in einen tatsächlichen Aufstieg ummünzen wollen.

Die Verts müssen wieder einen Torhüter haben, der in schwierigen Phasen Punkte rettet. In den vergangenen Monaten war das bei Gautier Larsonneur immer seltener der Fall.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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