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·13. September 2026

ASSE - Le Mans: Die Vertes hadern erneut

Artikelbild:ASSE - Le Mans: Die Vertes hadern erneut

Nach dem Start in die Saison der Seconde Ligue miteinem frustrierenden Unentschieden auf dem Platz von Thonon Évian (1:1) kehrte die ASSE an diesem Sonntag ins Stade Salif-Keita zurück. Gegen Le Mans,das sein Auftaktspiel gewonnen hatte, wurden die Vertes erneut eingeholt und mussten sich mit einem zweiten Unentschieden in Folge begnügen (1:1).

Die Spielerinnen aus Saint-Étienne waren am vergangenen Sonntag nur knapp an einem idealen Start vorbeigeschrammt. In Thonon hatten sie durch Héloïse Mansuy in der 89. Minute die Führung erzielt, ehe sie mit der allerletzten Aktion der Partie noch den Ausgleich hinnehmen mussten. Eine Woche später hoffte die Mannschaft von Yannick Chandioux diesmal, eine ermutigende Leistung in den ersten Saisonsieg umzumünzen. Doch gegen ein Team aus Le Mans, das mit einem 2:1-Erfolg in Bourges angereist war, gaben die Vertes ihren Vorsprung erneut aus der Hand.


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Diese Begegnung markierte außerdem das Eintreffen eines neuen Gesichts im Kader aus Saint-Étienne. Jana Žufánková hat sich in dieser Woche den Vertes angeschlossen. Die 23-jährige tschechische Nationalspielerin, die in der gesamten Offensive eingesetzt werden kann, kommt per Leihe von Slavia Prag mit Kaufoption. In einem Duell zwischen zwei ambitionierten Teams muss die ASSE also weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten.

Die Vertes gehen schon im ersten Viertelstunde in Führung

Startelf : Templier - Sierra - Blanchard - Kack - Belhout-Achi - Mansuy - Bataillard - Hlushchenko - Corboz - Isgrig - Cambot (Kapitänin)

Yannick Chandioux ändert nichts am System und bleibt beim 4-2-3-1. Im Vergleich zur Elf von Thonon gibt es drei Änderungen. Mathilde Kack rückt zurück in die Startelf in der Innenverteidigung. Agathe Felden nimmt daher zunächst auf der Bank Platz. Auch Héloïse Mansuy steht nach ihren körperlichen Beschwerden aus der vergangenen Woche wieder in der Anfangsformation. Die Torschützin von Thonon hatte damals nicht von Beginn an spielen können. Durch ihre Rückkehr rückt Rachel Corboz wieder auf die Zehnerposition. Lorna Chicha Douvier muss dafür auf der Bank beginnen.

Die ersten zehn Minuten bringen nur wenige Chancen. Beide Teams tasten sich ab und wechseln sich in den Ballbesitzphasen ab. Die Partie kippt plötzlich nach einem Einwurf für Saint-Étienne. Sarah Cambot bekommt den Ball mit dem Rücken zum Tor im Strafraum und wird aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Schiedsrichterin zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt. Rachel Corboz übernimmt und bringt die Amazones in Führung (1:0, 12.)!

Die Spielerinnen aus Le Mans reagieren sofort. Nach einer Flanke, die fast zum Torschuss wird, muss Emma Templier eingreifen und den Ball auf ihrer Linie abwehren (15.). Danach gehen die Vertes wieder nach vorne. Inna Hlushchenko setzt sich auf dem rechten Flügel erst gegen eine Gegenspielerin und dann gegen zwei weitere durch. Sie spielt den Ball flach in die Mitte auf Sarah Cambot. Die Kapitänin versucht es mit einem Madjer-Abschluss, verfehlt die Aktion aber. Die Torhüterin aus Le Mans nimmt den Ball ohne Probleme auf (24.). Die Spielerinnen aus Saint-Étienne machen weiter Druck und behalten die Kontrolle über das Spiel. Wenige Minuten später schickt Cambot Mansuy mit einem Steilpass in die Tiefe. Die Mittelfeldspielerin aus Saint-Étienne zieht ab, trifft aber nur das Außennetz (30.). Le Mans hat weniger vom Ball, bleibt in Umschaltsituationen aber gefährlich. Nach einem gut ausgespielten Konter setzt eine Angreiferin eine Flanke per Kopf über das Tor (33.).

Dominant und offensivfreudig gehen die Vertes folgerichtig mit der Führung in die Kabine (1:0). Sie hatten die gefährlicheren Situationen. Defensiv wurden sie ebenfalls nur selten ernsthaft gefordert. Eine überzeugende erste Halbzeit, die nach der Pause gegen einen direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen bestätigt werden muss.

Zweiter Durchgang

Die Amazones werden nach dem Seitenwechsel von einem Team aus Le Mans unter Druck gesetzt, das mit viel Intensität in die Zweikämpfe geht. Emma Templier behauptet sich bei einer Flanke in der Luft und unterstreicht damit die Dominanz von Le Mans (56.). Das Tempo der Partie nimmt danach etwas ab und pendelt sich ein. Yannick Chandioux nutzt das für seine ersten beiden Wechsel: Tyler Isgrig und Héloïse Mansuy gehen runter. Für sie kommen Neuzugang Jana Žufánková und Lorna Chicha Douvier ins Spiel (65.). Die Vertes gewinnen nach und nach wieder die Oberhand, doch weder Flanken noch Steilpässe finden eine Abnehmerin.

Die Amazones werden schließlich nach einer Ecke bestraft: Nach einer Kopfballablage in zwei Aktionen wird Templier überlupft, und für die Vertes ist wieder alles offen (1:1, 81.). Chandioux reagiert sofort und bringt Dona Scannapieco und Jalia Chabourine. Sie ersetzen Sarah Cambot beziehungsweise Inna Hlushchenko (83.). Ein echter Rückschlag für die Amazones: Ninon Blanchard muss nach mehreren Minuten am Boden ausgewechselt werden. Für sie kommt Agathe Felden ins Spiel (86.). Direkt danach kommt eine Spielerin aus Le Mans per Kopf vor Templier an den Ball, setzt ihren Versuch aber an den linken Pfosten der Torhüterin (87.). Die Amazones drängen in der Schlussphase und kommen mehrfach in den Strafraum von Le Mans. Rachel Corboz jagt einen letzten Freistoß über das Tor (90+3).

Schon am Sonntag in Bourges reagieren

Nachdem sie gegen Ende der Partie von Le Mans noch eingeholt wurden, müssen die Vertes dieses erneut frustrierende Ergebnis schnell abhaken. Die ASSE tritt am kommenden Sonntag zur gleichen Uhrzeit auswärts in Bourges an, womöglich mit einer zusätzlichen Sorge um Blanchard, die mit einer möglichen Verletzung ausgewechselt wurde. Auf der anderen Seite wird Bourges mit Selbstvertrauen antreten, nachdem das Team in der Nachspielzeit auf dem Platz des LOSC noch ein äußerst wichtiges Unentschieden geholt hat. Für die Mannschaft von Yannick Chandioux ist es bereits ein ernsthafter Termin, während sie weiter auf ihren ersten Saisonsieg wartet.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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