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·5. September 2026
ASSE: Saint-Étienne denkt schon an die WM 2038

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Nach zwölf Jahren Nutzung wurde der Rasen von Geoffroy-Guichard in diesem Sommer vollständig erneuert. Saint-Étienne Métropole hat 2,3 Millionen Euro in diese zweimonatige Baustelle investiert. Hinter dieser Renovierung verbirgt sich vor allem ein Technologiewechsel: Der Chaudron verfügt nun über ein Bewässerungssystem, das in französischen Stadien noch sehr selten ist, und peilt Spiele für die Weltmeisterschaft 2038 an.
Die Arbeiten begannen am 1. Juni, einen Tag nach dem Match des Héros, das am 31. Mai in Geoffroy-Guichard veranstaltet wurde. Der vorherige Rasen hatte das Ende eines besonders langen Zyklus erreicht, und Saint-Étienne Métropole nutzte seinen Austausch, um auch die Struktur des Spielfelds zu überarbeiten. Die Baustelle beschränkte sich also nicht darauf, einen neuen Rasen zu verlegen. Ziel war es auch, den Wasserverbrauch zu senken und die Bedingungen, unter denen sich der Rasen während der gesamten Saison entwickelt, besser zu kontrollieren. Um das zu erreichen, wurde unter dem Spielfeld eine Technologie namens Aquaflow installiert. Anna Silve, Marketingverantwortliche bei Natural Grass, erklärt das Prinzip bei TL7: "Es ist ein Bewässerungssystem für Sportrasen, das in einem geschlossenen Kreislauf funktioniert und auf dem beruht, was man Subirrigation nennt, also Bewässerung über den Boden."
Die Funktionsweise unterscheidet sich deutlich von der herkömmlichen Bewässerung, die vor den Spielen sichtbar ist. Unter dem Rasen befindet sich nun ein Wasserspeicher, dessen Pegel je nach Bedarf des Rasens angepasst werden kann. "Man kann diesen Wasserspiegel anheben oder absenken. Je nach Bedarf des Rasens passen wir den Wasserstand an, und der Rasen versorgt sich dann über Kapillarwirkung", erläutert Anna Silve.
Das System soll die Wurzeln insbesondere dazu anregen, das Wasser in tieferen Schichten zu suchen. "Wenn wir den Wasserspiegel bis auf das Niveau der Wurzeln anheben, werden die Wurzeln tiefer graben, um sich direkt mit dem Wasser zu versorgen, das im Boden enthalten ist."
Der geschlossene Kreislauf soll es ermöglichen, die aus dem Netz entnommene Wassermenge an den tatsächlichen Bedarf des Rasens anzupassen. Sensoren ergänzen die Anlage. Sie erfassen in Echtzeit verschiedene agronomische Daten und geben den für den Rasen zuständigen Teams die Möglichkeit, noch präziser einzugreifen. Die Bewässerung kann insbesondere je nach den verschiedenen Bereichen des Rasens angepasst werden.
Die Senkung des Wasserverbrauchs ist nicht das einzige Ziel dieser Investition von 2,3 Millionen Euro. Wenn ein Rasen in Phasen großer Hitze von oben bewässert wird, bleiben die Blätter feucht. In Verbindung mit hohen Nachttemperaturen kann diese Feuchtigkeit bestimmte Krankheiten begünstigen.
José Machado, Standortleiter von Geoffroy-Guichard, betont den Nutzen des neuen Verfahrens: "Wenn man bei starker Hitze von oben bewässert, bei sehr hohen Nachttemperaturen, wird das Blatt nass. Es ist diese Zeit der Feuchtigkeit zusammen mit der Wärme, die Krankheiten entstehen lässt."
Die Subirrigation soll dieses Phänomen verringern, da der Großteil der Wasserzufuhr direkt unter der Oberfläche erfolgt. "Heute werden wir mehr von unten bewässern, wir bringen Wasser entsprechend dem Bedarf der Wurzel ein. Wir reduzieren das Risiko erheblich. Die Idee ist, das phytosanitäre Risiko zu senken, indem wir ein wenig alles durchbrechen, was es begünstigt", fährt José Machado fort.
Für die ASSE ist der Nutzen auch sportlicher Natur. Die Kontrolle von Feuchtigkeit und Bewässerung soll dazu beitragen, über die Jahreszeiten und Wetterbedingungen hinweg eine gleichmäßigere Oberfläche zu erhalten.
Diese Technologie ist in französischen Stadien noch wenig verbreitet. Geoffroy-Guichard wird erst das zweite Stadion in Frankreich, das dieses System nutzt, nach Jean-Bouin in Paris. Ein neuer Status, der über die Spiele der ASSE hinausgeht.
Saint-Étienne Métropole ordnet diese Renovierung nämlich in eine deutlich langfristigere Überlegung rund um Geoffroy-Guichard ein. Die Gebietskörperschaft verfolgt insbesondere das Ziel, das Stadion von Saint-Étienne unter den Arenen zu positionieren, die die Weltmeisterschaft 2038 ausrichten könnten, falls Frankreich (und Deutschland?) bei der Organisation des Wettbewerbs zum Zug kommen sollte.
Vor diesem noch fernen und hypothetischen Termin wird der neue Rasen vor allem den Alltag der Verts begleiten. Den Spielern von Ian Cathro steht nun ein vollständig renoviertes Spielfeld zur Verfügung, zwölf Jahre nach der vorherigen Installation. Eine erhebliche Investition für Saint-Étienne Métropole, mit einer klaren Priorität: den Wasserverbrauch besser zu kontrollieren, ohne die sportlichen Anforderungen zu beeinträchtigen, die mit der regelmäßigen Nutzung von Geoffroy-Guichard verbunden sind.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































