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·9. September 2026
ASSE: Ist Stassins Rückkehr schon denkbar?

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In den letzten Stunden des Transferfensters von der ASSE an den FC Sevilla ausgeliehen, wechselte Lucas Stassin mit einer Kaufoption nach Andalusien, die auf 25 Millionen Euro festgelegt wurde. Eine beträchtliche Summe angesichts der aktuellen finanziellen Lage des spanischen Klubs. Die jüngsten in Sevilla veröffentlichten Daten lassen die Chancen, dass diese Option im kommenden Juni gezogen wird, bereits in einem anderen Licht erscheinen.
Lucas Stassin brauchte in Spanien nicht lange, um auf sich aufmerksam zu machen. In der 53. Minute gegen Espanyol eingewechselt, traf der ehemalige Stürmer der ASSE bei seinem Debüt in seinen neuen Farben. Mit 21 Jahren und 281 Tagen wurde er sogar zum jüngsten Neuzugang des FC Sevilla im 21. Jahrhundert, der bei seinem ersten Einsatz getroffen hat. Dieser gelungene Einstand ändert jedoch nichts an der Art des zwischen den beiden Klubs geschlossenen Vertrags. Laut L’Équipe zahlte Sevilla 2,5 Millionen Euro für die Leihe und verfügt über eine nicht verpflichtende Kaufoption in Höhe von 25 Millionen, die spätestens im Juni 2027 ausgeübt werden muss. Die ASSE würde zudem 20 % des Mehrwerts bei einem möglichen Weiterverkauf behalten. Vor seinem Abgang verlängerte der Belgier seinen Vertrag bei Saint-Étienne bis 2029.
Auf dem Papier würde das Ziehen der Option Saint-Étienne also einen bedeutenden finanziellen Deal bescheren. Die spanische Presse zeigt sich jedoch deutlich vorsichtiger, wenn sie die aktuellen wirtschaftlichen Möglichkeiten Sevillas beschreibt. Zum Zeitpunkt von Stassins Ankunft hob Estadio Deportivo bereits den ungewöhnlichen Charakter einer kostenpflichtigen Leihe von mehr als zwei Millionen Euro für einen Klub hervor, der starken finanziellen Zwängen unterliegt. Das Medium bezeichnete auch die für die Option vorgesehenen 25 Millionen als besonders hohen Betrag.
Die Zahlen, die in dieser Woche von Präsident José María del Nido Carrasco vorgestellt wurden, machen verständlich, warum. Die Nettoverschuldung des Klubs soll in diesem Sommer von 90 auf 60 Millionen Euro gesunken sein. Gleichzeitig wurden die Gesamtausgaben in zwei Jahren von 265 auf 135 Millionen reduziert. Die geleisteten Anstrengungen sind also real, doch Sevilla verfolgt weiterhin eine Politik der Kostensenkung.
Der Tweet von Gonzalo Tortosa, einem spanischen Journalisten, nennt außerdem eine Lohnsumme von etwa 72 Millionen Euro. Von dieser Summe würden noch fast 22 Millionen auf Spieler entfallen, von denen sich Sevilla bereits getrennt hat. Eine Angabe, die von der spanischen Presse bestätigt wird: AS spricht ebenfalls von 22 Millionen, die für diese Verträge aufgewendet werden, also rund 30 % der gesamten Lohnkosten.
Die Lage ist umso spezieller, als Sevilla noch zwei mit Goldman Sachs verbundene Kredite über insgesamt 180 Millionen Euro laufen hat. Der Präsident versichert, dass diese Verbindlichkeiten regulär bedient werden, und lehnt es ab, eine Kapitalerhöhung als unverzichtbar darzustellen. Er räumt jedoch ein, dass ein solcher Schritt die Sanierung beschleunigen und mehr Mittel auf dem Transfermarkt verschaffen würde.
Einige Monate zuvor hatte derselbe Verantwortliche bereits die Zwänge erklärt, die durch die Gehaltsobergrenze der LaLiga auferlegt werden. Damals nannte er ein besonders klares Beispiel: Eine Kapitalerhöhung um 80 Millionen Euro hätte für die laufende Saison rund 25 Millionen zusätzliche Kapazität bei der Gehaltsobergrenze geschaffen. Diese Summe entspricht genau dem Betrag der für Stassin ausgehandelten Kaufoption.
Das bedeutet nicht, dass Sevilla die Option nicht ziehen wird. Neun Monate vor Fristablauf wäre eine solche Aussage verfrüht. Die Finanzen können sich verändern, Spieler können verkauft werden, und eine Kapitalmaßnahme bleibt möglich. Die sportlichen Leistungen des Belgiers werden natürlich entscheidend sein. In der aktuellen finanziellen Konstellation erscheint eine Investition von 25 Millionen Euro in einen einzigen Spieler jedoch kaum mit der vom andalusischen Klub verfolgten Politik vereinbar. Die lokale Presse erinnerte noch in diesem Sommer daran, dass Sevilla mit sehr geringem Spielraum arbeitet und nach Profilen sucht, die zu den wirtschaftlichen Zwängen passen.
Genau hier bekommt die vor der Leihe unterschriebene Verlängerung für die ASSE ihre volle Bedeutung. Saint-Étienne hat die Zukunft seines Stürmers nicht von einem endgültigen Verkauf nach Spanien abhängig gemacht. Stassin steht noch bis Juni 2029 unter Vertrag. Wenn Sevilla die vorgesehenen 25 Millionen nicht zahlt, muss der Belgier nach Ablauf seiner Leihe also ins Forez zurückkehren.
Dieses Szenario kann für die Verts sogar interessant sein. Eine erfolgreiche Saison in der Liga könnte den Wert des Stürmers halten oder steigern, ohne die ASSE dazu zu zwingen, einem Verkauf an Sevilla zuzustimmen. AS erklärte bei seiner Ankunft, dass Saint-Étienne der Leihe letztlich zugestimmt hatte, nachdem der Klub im Sommer einen endgültigen Transfer angestrebt hatte – in der Hoffnung, dass sein Spieler an Wert gewinnen könnte.
Der erste Schritt ist mit seinem Tor gegen Espanyol bereits gelungen. Der weitere Saisonverlauf wird zeigen, ob Sevilla eine Investition von 25 Millionen in Betracht ziehen kann oder ob Stassin mit zusätzlicher Erfahrung in der Liga ins Forez zurückkehren wird. Stand jetzt darf vor allem die zweite Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden. Mit Blick auf die vom spanischen Klub vorgelegten Zahlen erscheint sie sogar als besonders glaubwürdiges Szenario.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































