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·6. September 2026

ASSE: Tops und Flops im Spiel gegen den MHSC

Artikelbild:ASSE: Tops und Flops im Spiel gegen den MHSC

L’ASSE empfing Montpellier an diesem Samstagabend zum Topspiel dieses fünften Spieltags der Meisterschaft. Hier sind die Tops und Flops der Redaktion von Peuple-Vert nach dieser Partie.

Das Publikum im Geoffroy Guichard hatte an diesem Samstagabend wieder seine beiden Lungen zurück. Nach zwei überzeugenden Siegen in den ersten beiden Heimspielen der Saison hofften die Verts darauf, zuhause gegen die Pailladins den dritten Erfolg in Serie einzufahren. Lange tat sich die ASSE schwer gegen ein weiterhin ungeschlagenes Team aus Montpellier, das in den ersten vier Spieltagen nur ein einziges Gegentor kassiert hatte, setzte sich am Ende aber doch mit 3:1 durch. Ein fünfter Sieg im fünften Spiel, erneut mit einer Demonstration ihrer offensiven Qualitäten.


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Die Tops

Auf der linken Seite aufgeboten, zeigte Maxime Bernauer eine seiner komplettesten Leistungen seit Saisonbeginn. Im Spielaufbau sehr präsent, bot der Stéphanois-Verteidiger immer wieder Tiefe an und schaltete sich konstant in die Offensive ein. Unter Druck konnte er sich mehrfach aus schwierigen Situationen lösen und krönte seinen Abend vor allem mit einer großartigen Aktion. Nach einer Flanke von Irvin Cardona nahm Bernauer den Ball mit einer wuchtigen Direktabnahme und erzielte kurz vor der Pause die Führung. Der einzige Makel war seine Zuordnung gegen Daylam Meddah beim Ausgleich für Montpellier, auch wenn der Torschütze aus dem Hérault wohl im Abseits stand. Ein kleiner Schatten auf einer ansonsten sehr starken Vorstellung.

Áron Csongvai und Tamar Svetlin

Spiel für Spiel gewinnt das Zusammenspiel zwischen Áron Csongvai und Tamar Svetlin an Substanz. Ersterer verkörperte erneut diese ruhige Stärke, die dem Spiel der Stéphanois enorm viel Sicherheit gibt. Der Ungar ist wertvoll in der Balleroberung und in den Umschaltmomenten und weiß sich auch in die Abwehrreihe fallen zu lassen, wenn einer der Verteidiger mehr Freiheiten bekommt. An seiner Seite brachte Svetlin erneut sein Pensum und seine Qualität im Umgang mit dem Ball ein. Sein Einfluss zeigte sich direkt beim dritten Tor: Nach einem perfekt nach vorne gespielten Einwurf von Ben Old attackierte der Slowene sofort den freien Raum und legte auf Cardona zurück. Wenige Sekunden später ließ Duffus das Netz zappeln. Eine Aktion, die seine Fähigkeit, das Spiel nach vorne zu treiben und am richtigen Ort aufzutauchen, perfekt zusammenfasst. Der Slowene glänzte außerdem mit seiner ersten Torvorlage der Saison für Boakye.

Augustine Boakye hatte bereits in Dijon in den Winkel getroffen. Diesmal setzte er noch einen drauf. Direkt nach der Pause übernahm der Ghanaer zentral die Verantwortung und jagte den Ball aus rund 25 Metern mit einem gewaltigen Schuss ins Tor, um den Verts wieder die Führung zu bringen. Ein Traumtor, aber vor allem auch der Lohn für eine sehr komplette Leistung. Boakye war anspielbar, beweglich und auf engem Raum inspiriert und suchte immer wieder Cardona. Die beiden kombinierten mit Ablagen, Hinterlaufen und kleinen Verbindungen rund um den Strafraum von Montpellier. Wahrscheinlich sein bestes Spiel seit Saisonbeginn, sogar unabhängig von seinem zweiten Tor in Folge.

Ein Angriff, der einfach nicht mehr aufhört

Drei weitere Tore und das anhaltende Gefühl, dass die ASSE das Ergebnis noch deutlicher hätte gestalten können. Nach einer ersten Halbzeit, in der es mehreren Aktionen im letzten Moment an Präzision fehlte, spielten die Verts nach der Pause völlig befreit auf. Das Sinnbild dafür bleibt Irvin Cardona. Diesmal kein Tor für den Stéphanois-Stürmer, aber zwei weitere Vorlagen, ein Schuss an die Latte und eine Vielzahl gefährlicher Bälle rund um den Strafraum. Mit vier Toren und inzwischen vier Vorlagen steht er weiterhin im Mittelpunkt von fast allem, was die grüne Offensive produziert. Die ASSE steht bereits bei 16 Toren nach fünf Spieltagen und hat in jedem ihrer Spiele mindestens drei Tore erzielt. Noch beeindruckender: Montpellier war an diesem Samstag mit nur einem Gegentor seit Beginn der Meisterschaft ins Geoffroy-Guichard gekommen.

Eine Bank, die klar den Unterschied macht

Ian Cathro verfügt inzwischen fast überall über Lösungen, und das macht sich immer deutlicher bemerkbar. Joshua Duffus, der nach einer Stunde ins Spiel kam, sammelte erneut Pluspunkte mit dem Treffer zum 3:1. Ben Old, der nach Bernauers vorsorglicher Auswechslung eingewechselt wurde, war mit einem sehr klug nach vorne ausgeführten Einwurf direkt am Tor beteiligt. Mahmoud Jaber kehrte ebenfalls in den Wettkampf zurück und wirkte, als hätte er weder seine Ruhe noch seine Fähigkeit eingebüßt, sich anzubieten. João Ferreira stabilisierte die rechte Seite, während Jakob Breum nach seinen Muskelbeschwerden sein Comeback gab. Cathro kann nicht mehr nur seine Stammspieler ersetzen, sondern Spieler bringen, die das Kräfteverhältnis verändern können. Und an diesem Samstag war seine Bank direkt am 3:1 beteiligt.

Verts, die bis zum Schluss engagiert blieben

Der Spielstand hätte die Stéphanois dazu verleiten können, einen Gang zurückzuschalten. Doch genau das geschah nicht. Selbst nach dem vorentscheidenden Treffer kontrollierte die ASSE weiterhin den Ball, schloss die Räume und suchte den Weg nach vorne. Die Montpelliérains schienen nach und nach die Hoffnung zu verlieren und pressten in der Nachspielzeit die ersten grünen Spielaufbauten kaum noch. Kein wirklicher Einbruch, keine Phase der Panik und eine Mannschaft, die bis zum Schlusspfiff weiterspielte. Eine umso interessantere Kontrolle, weil die Partie in ihrer ersten Hälfte noch sehr umkämpft gewesen war.

Geoffroy-Guichard

Man musste auch auf die Ränge schauen. Nach zwei Heimspielen mit geschlossenen Kops zeigte sich Geoffroy-Guichard wieder von seiner großen Seite. Vor ausverkauftem Haus trug der Chaudron die Verts von einer glühenden Stimmung vor dem Anpfiff bis zu den Feierlichkeiten nach dem Schlusspfiff. Die gleichzeitige Rückkehr des Kop Nord und des Kop Sud veränderte die Atmosphäre bei diesem dritten Heimspiel der Saison. Bei ihrem ersten Abend mit den beiden Lungen von Geoffroy-Guichard im Rücken konnten mehrere Neuzugänge erleben, was dieses Stadion bedeuten kann, wenn fast 40.000 Menschen in dieselbe Richtung drängen.

Die Flops

Weiterhin kein Clean Sheet

Angesichts des Spielverlaufs ist das Bedauern gering, aber die ASSE wird noch warten müssen, bevor sie defensiv eine perfekte Vorstellung abliefert. Beim Ausgleich von Montpellier verliert Bernauer Meddah aus den Augen, der die Hereingabe von Mukiele aus kürzester Distanz verwertet. Larsonneur, wenige Meter vor seinem Tor erwischt, kann praktisch nichts machen. Die Position des Montpellier-Spielers scheint allerdings abseits gewesen zu sein. Ein Tor, das an der Gesamtleistung natürlich nichts ändert, den Verts aber erneut das Clean Sheet verwehrt.

Eine erste Halbzeit noch zu ungenau

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Verbesserungsansatz des Abends. Die Intensität war vom Anpfiff an da, aber die technische Präzision ließ in den ersten 45 Minuten nicht immer folgen. Mehrere interessante Verlagerungen wurden durch eine Ballannahme, einen Pass oder eine zu ungenaue Entscheidung in den letzten Metern zunichtegemacht. So gelang es Montpellier lange, das Spiel geschlossen zu halten, trotz einer ersten großen Chance für Ballo bereits in der 13. Minute. Der Kontrast zur zweiten Halbzeit ist dabei bezeichnend: Als die Verts präziser wurden und ihr Kombinationsspiel beschleunigten, gab die Abwehr aus dem Hérault schließlich nach. Inmitten einer insgesamt sehr überzeugenden Mannschaftsleistung ist das wohl der Bereich, in dem die ASSE noch das offensichtlichste Entwicklungspotenzial hat.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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